Studieninhalte
Angesichts der zunehmenden Internationalisierung der Wirtschaft reichen die klassischen Studiengänge wie z.B. "Betriebswirtschaftslehre" nicht mehr aus, um Absolventen auf ihre künftigen weltweiten Tätigkeiten vorzubereiten. Im außenhandelserfahrenen Bremen hat daher die Hochschule Bremen bereits 1988 den internationalen Studiengang "Angewandte Weltwirtschaftssprachen" (AWS) eröffnet, der 1997 seine heutige Bezeichnung "Angewandte Wirtschaftssprachen und Internationale Unternehmensführung (AWS)" erhalten hat.
Der Studiengang kombiniert betriebs- und volkswirtschaftliche Fächer mit einer außereuropäischen Sprache (Arabisch, Japanisch oder Chinesisch) sowie Wirtschaftsenglisch. Er basiert auf dem soliden Fundament notwendiger Kenntnisse der Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialstrukturen der jeweiligen Sprachräume, was durch eine einjährige praktische Studienphase im Land der gewählten Sprache vertieft wird.
Die Modulstruktur des Studiengangs schafft Transparenz im europäischen und internationalen Kontext. Neben einer erhöhten Mobilität der Studierenden steht der weltweit gebräuchliche Bachelor-Abschluss ( Bachelor of Arts Wirtschaftsarabistik/ -japanologie/ -sinologie ) für gute Berufschancen der Absolventinnen und Absolventen im In- und Ausland. Ebenso ist ein Weiterstudium in zahlreichen Masterstudiengängen in Deutschland und weltweit möglich.
Die ersten zwei Studienjahre in Bremen vermitteln Grund- und Aufbaukenntnisse
- in der Fremdsprache Arabisch, Chinesisch oder Japanisch,
- in der Wirtschaft und Gesellschaft der Zielregion einschließlich Geschichte, Philosophie, Kultur, Politik,
- in Wirtschaftsenglisch,
- in den Wirtschaftswissenschaften wie BWL, VWL, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsinformatik.
Die erworbenen Kenntnisse werden im dritten Jahr durch zwei praktische Studiensemester im Land der gewählten Sprache vertieft. In der Regel teilt sich der Auslandsaufenthalt in ein vertiefendes Sprach- und Regionalstudium an einer der Partnerhochschulen der Hochschule Bremen sowie ein anschließendes Praktikum in einem Unternehmen oder einer Institution vor Ort auf. Die Praxissemester in der Zielregion werden in deutschen, internationalen, lokalen Unternehmen, Behörden, internationalen Organisationen, Verbänden etc. absolviert.
Zahlreiche Kooperationsvereinbarungen mit Hochschulen in arabischen Staaten, in der Volksrepublik China einschl. Hong Kong, in Taiwan und Japan unterstützen die Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Studierenden sowie den Austausch von Wissenschaftlern. Die Hochschule Bremen gibt Hilfestellung bei Akquisition und Organisation des Auslandspraktikums. Der einjährige Auslandsaufenthalt gilt - mit Zwischen- und Abschlussbericht der Studierenden - als integraler Bestandteil des Studiums.
Das vierte Studienjahr vertieft die Fachkenntnisse des internationalen Managements, eines auszuwählenden BWL-Schwerpunktes wie zum Beispiel Controlling, Human Resources, Marketing, in der Fremdsprache und der Wirtschaft und Gesellschaft der Zielregion und reflektiert in all diesen Fächern kritisch die erworbenen praktischen Kenntnisse aus dem dritten Jahr. Ein Modul des Abschlusssemesters ist dem Abfassen der Bachelor-Thesis vorbehalten.
Detaillierte Informationen zu den drei Länderschwerpunkten finden Sie unter

