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Deutschlandstipendium

Deutschlandstipendium
Deutschlandstipendium - Die Hochschule Bremen ist dabei
Das Deutschlandstipendium fördert mit 300 Euro monatlich Studierende sowie Studienanfängerinnen und Studienanfänger, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Die Hälfte vom Bund und die andere Hälfte von privaten Stiftern: Das neue Bündnis aus zivilgesellschaftlichem Engagement und staatlicher Förderung durch den Bund kann schon im ersten Jahr bis zu 10.000 Studierenden zugute kommen. Mittelfristig sollen bis zu acht Prozent aller Studierenden (ca. 160.000) an deutschen Hochschulen vom Deutschlandstipendium profitieren, wobei die Zahl der Geförderten kontinuierlich anwachsen soll. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten das einkommensunabhängige Fördergeld von monatlich 300 Euro (zusätzlich zu BAföG-Leistungen) für mindestens zwei Semester und höchstens bis zum Ende der Regelstudienzeit, damit sie sich erfolgreich auf ihre Hochschulausbildung konzentrieren können.




Anzahl der zu vergebenden Stipendien
Die Anzahl der zu vergebenden Deutschlandstipendien richtet sich nach der Zahl der Studierenden an der Hochschule und einer jährlichen Höchstquote, die der Bund festlegt. Innerhalb weniger Jahre soll so schrittweise die Förderung von acht Prozent der Studierenden erreicht werden.
Die Förderer
Die privaten Förderer können ihr Interesse bei jeder Hochschule ihrer Wahl anmelden, die das Deutschlandstipendium anbietet. Sie ermöglichen, dass der Stipendiatin oder dem Stipendiaten mindestens ein Jahr lang monatlich 150 Euro zur Verfügung gestellt werden (1.800 Euro/Jahr). Ein Stipendium kann sich dabei aus Mitteln mehrerer Stifter zusammensetzen. Die Stifter können außerdem zusätzliche Förderangebote machen, zum Beispiel Praktika, Weiterbildungs- oder Informationsveranstaltungen. Die von Förderern zur Verfügung gestellten Gelder können nach § 10b Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes als Ausgaben für steuerbegünstigte Zwecke steuermindernd geltend gemacht werden.
Förderer haben grundsätzlich ein Mitspracherecht bei der Mittelverwendung. Sie können ihre Mittel zum Beispiel gezielt für eine Fachrichtung oder für Studiengänge ihrer Wahl einsetzen. An einen solchen Zweck dürfen zwei Drittel aller Stipendien gebunden sein, die die Hochschule in einem Jahr bewilligt. Die restlichen Stipendien sind ohne Zweckbindung zu vergeben. Auch können sich die Förderer gegebenenfalls beratend am Auswahlverfahren beteiligen. Die Verantwortung für die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten liegt bei den Hochschulen.
Der Bund
Der Bund übernimmt den gesamten öffentlichen Stipendienanteil. Er bezahlt 150 Euro monatlich pro Stipendium, so dass in Summe eine Förderung von monatlich 300 Euro je Stipendiatin oder Stipendiat resultiert.
Darüber hinaus unterstützt der Bund die Hochschulen bei der Einwerbung der Mittel durch eine Pauschale für den Verwaltungsaufwand. Diese wird zu Beginn des jeweiligen Haushaltsjahres nach Ermittlung des jeder Hochschule zustehenden Betrages gezahlt. Der Betrag wird gemäß der Höchstförderquote und der Gesamtstudierendenzahl der Hochschule im Vorjahr (laut Stat. Bundesamt) vom BMBF ermittelt.
Auswahl
Stipendien werden nach Begabung und Leistung vergeben. Zusätzlich zählen jedoch auch ein besonderes gesellschaftliches Engagement oder die Überwindung biografischer Hindernisse zu den Auswahlkriterien.
Die Auswahlverfahren werden im Einzelnen durch die Hochschulen festgelegt und bekannt gemacht. Die teilnehmenden Hochschulen schreiben die Stipendien öffentlich aus und informieren über Zahl und eventuelle fachliche Zuordnung der Stipendien sowie über die erforderlichen Nachweise und Unterlagen.
Das Stipendienprogramm-Gesetz (StipG) sowie die geplante Stipendienprogramm-Verordnung (StipV) geben die Kriterien vor, die die Hochschulen ausgestalten können.
Umsetzung
Die Umsetzung des Deutschlandstipendiums liegt im Wesentlichen in den Händen der Hochschule. Das umfaßt insbesondere die Gewinnung und Betreuung von Förderern, die Auswahl der Stipendiaten sowie die Auszahlung der Fördergelder. Für die mit dem Einwerben von Privatmitteln verbundenen Aufwendungen erhalten die Hochschulen die o.a. finanziellen Zuwendungen vom Bund.

Deutschlandstipendium - Umsetzung des Deutschlandstipendiums an der Hochschule Bremen und Berichte von Studierenden zum Thema "Umbrüche"
Deutschlandstipendium - Umsetzung des Deutschlandstipendiums an der Hochschule Bremen und Berichte von Studierenden zum Thema "Umbrüche"
 

 

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