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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Vergabe der Studienplätze

Auswahl-/Zulassungsverfahren

Die an der Hochschule Bremen angebotenen Studiengänge sind in der Regel zulassungsbeschränkt, d.h. jeder Studiengang kann nur eine bestimmte Anzahl von Studierenden aufnehmen. Aus diesem Grund werden die verfügbaren Studienplätze in einem Auswahlverfahren vergeben.

  • 8% ausländische Bewerber*innen ( außer europäische Bildungsausländer*innen , die ihre Hochschulzugangsberechtigung außerhalb der EU erbracht haben)
  • 5% Härtefälle
  • 2% Berufsqualifizierte

Die Studienplätze eines Studienganges, die nicht den bevorzugt Zuzulassenden und den Sonderquoten vorbehalten sind, werden zu 80% nach Eignung und Leistung (Note) und 20% nach der Wartezeit vergeben. Alle EU-Bürger werden Bildungsinländer*innen gleichgesetzt.

 

Wie funktioniert das Vergabeverfahren?

Vergabeverfahren Bild 1

Nach dem Ende der Bewerbungsfrist stellen wir fest, wie viele Bewerbungen für die einzelnen Studiengänge eingegangen sind und vergeben die Plätze in einer ersten Runde (1. Chance) wie oben beschrieben.

Sollten zugelassene Bewerber*innen ihre Plätze nicht annehmen, beginnt ca. drei Wochen später das sogenannte Nachrückverfahren. In dieser zweiten Runde (2. Chance) werden die Plätze erneut nach Auswahlverfahren und Wartezeit vergeben. Da sich die meisten Studienanfänger*innen an mehreren Hochschulen bewerben, werden fast immer auch Plätze im Nachrückverfahren vergeben.

Sind im Anschluss noch Studienplätze nicht besetzt, führen wir in der dritten Runde (3. Chance) ein Losverfahren durch. Dabei haben jetzt ALLE Bewerber*innen dieselbe Chance – unabhängig von Noten und Wartezeit – und der Zufall entscheidet. Allerdings müssen Sie sich für das Losverfahren anmelden. Genaueres dazu erfahren Sie, wenn Sie von uns nach Ihrer Bewerbung einen Ablehnungsbescheid erhalten.

Das Auswahlverfahren

Die Auswahl unter den Studienbewerber*innen erfolgt je nach Festlegung für die einzelnen Studiengänge entweder

  • nach der Durchschnittsnote des Abitur- oder Fachhochschulzeugnisses oder
  • nach einer qualifizierten Durchschnittsnote, die aus der Durchschnittsnote des Abitur- oder Fachhochschulzeugnisses und einer oder mehreren besonders gewichteten Einzelnoten dieser Zeugnisse ermittelt wird, oder
  • nach dem Ergebnis eines näher ausgestalteten Auswahlverfahrens unter Anwendung der Auswahlinstrumente:
  1. Bewertung der Angaben in einem mit der Studienplatzbewerbung vorzulegenden Bewerbungsschreiben oder
  2. Ergebnisse eines Tests oder
  3. Bewertung nachgewiesener Berufsqualifikationen oder praktischer Tätigkeiten oder
  4. Bewertung von Auswahlgesprächen oder
  5. einer Verbindung aus zwei oder mehreren der Instrumente gemäß Nr. 1 bis 4.

Die Wartezeit

Als Wartezeit wird die Spanne bezeichnet, die seit Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung verstrichen ist und in der keine Studienaufnahme erfolgt ist (bisherige Studienzeiten vermindern die Wartezeit). Es werden höchstens 8 Wartehalbjahre berücksichtigt.

Bewerber*innen, die

  • eine Dienstpflicht nach Artikel 12 a, Abs. 1 oder 2 des Grundgesetzes erfüllen oder eine entsprechende Dienstleistung auf Zeit bis zur Dauer von 3 Jahren übernommen haben,

  • eine mindestens 2-jährige Tätigkeit als Entwicklungshelfer im Sinne des Entwicklungshelfer-Gesetzes vom 18. Juli 1969 geleistet oder die Verpflichtung dazu übernommen haben,

  • das freiwillige soziale oder ökologische Jahr geleistet oder die Verpflichtung dazu übernommen haben oder im Rahmen eines von der Bundesregierung geförderten Modellprojektes tätig waren,

  • ein Kind unter 18 Jahren betreut oder einen pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen bis zur Dauer von 3 Jahren gepflegt haben,

werden bevorzugt ausgewählt, wenn sie unmittelbar vor Beginn oder während ihres Dienstes oder der entsprechenden Tätigkeit eine Zulassung zum gewählten Studiengang erhalten haben oder wenn zu Beginn oder während eines Dienstes für diesen Studiengang keine Zulassungszahlen festgesetzt waren.

Der/die Bewerber/-in muss die Zulassung bis spätestens zum zweiten Vergabeverfahren beantragen, das nach Beendigung seines/ihres Dienstes oder der entsprechenden Tätigkeit durchgeführt wird.

Ist der Dienst oder die entsprechende Tätigkeit noch nicht beendet, hat der/die Bewerber/-in glaubhaft zu machen, dass sein/ihr Dienst bis Vorlesungsbeginn beendet sein wird. Wird die Festlegung einer Rangfolge zwischen den bevorzugt auszuwählenden Bewerber*innen erforderlich, entscheidet das Los.

Das Losverfahren

Die Hochschule kann das Vergabeverfahren für abgeschlossen erklären. Danach noch verfügbare Studienplätze können durch das Los vergeben werden.

Wenn ein Zulassungsantrag für das Auswahlverfahren bereits vorliegt, muss nur noch ein formloser Antrag für die Teilnahme am Losverfahren in einer von der Hochschule Bremen festgelegten Frist gestellt werden.

Die Hochschule Bremen kann die Vergabe der Studienplätze durch das Los für beendet erklären, wenn weitere Zulassungen wegen der fortgeschrittenen Vorlesungszeit nicht mehr sinnvoll erscheinen.


 



 

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