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Fahrradquartier mit Modellcharakter

2,4 Millionen Euro für Umbau der Alten Neustadt
In der Alten Neustadt, dem unmittelbaren Umfeld der Hochschule Bremen, entsteht ein Fahrradmodellquartier, Deutschlands erste Zone mit Vorrang für den Fahrradverkehr. „Damit entwickelt sich die Hochschule Bremen (HSB) mehr und mehr zum Knotenpunkt im Quartiersnetzwerk in der dynamisch sich entwickelnden Neustadt“, zeigt sich Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey überzeugt. „Das Projekt ,Fahrradmodellquartier‘ ist eingebettet in das Klimaschutzkonzept der Hochschule, dessen Maßnahmenkatalog Ergebnisse und Empfehlungen zu Klimaschutz und Klimaanpassung in zentralen Handlungsfeldern beinhaltet. Initiiert wurde das Vorhaben von der School of Architecture der HSB und dem ADFC. Damit setzen wir Impulse für Klimaschutz und Stadtentwicklung.“ Finanziert wird das Radquartier nahezu ausschließlich vom Bundesumweltministerium aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative. Bis Juni 2019 soll das ca. 2,5 Millionen Euro teure Vorhaben fertig sein.
Studierende und Anwohner dürfen sich auf zusätzliche Fahrrad-Abstellmöglichkeiten an den drei Standorten Neustadtswall, Werderstraße und Flughafenallee, ausleihbare Fahrräder und Lastenräder, E-Bike-Ladestationen und ein Fahrradreparatur-Café auf dem Campus Neustadtswall freuen. „Mit den Maßnahmen zur Förderung einer klimagerechten Mobilität tragen wir dazu bei, die Alte Neustadt zu einem lebendigen Viertel der Innenstadt weiterzuentwickeln“, so Karin Luckey. „Dabei verstehen wir uns als ,Campus Neustadt‘ und zugleich als Modell für eine wissensbasierte Innenstadtentwicklung.“
In dem Areal zwischen Neustadtswallanlagen, Langemarckstraße, Friedrich-Ebert-Straße und Westerstraße soll eine Zone entstehen, in der niemand ausgesperrt werden und sich der Autoverkehr dem Radverkehr unterordnen muss, wie Verkehrssenator Dr. Joachim Lohse anlässlich des symbolischen Spatenstichs erklärte. Mehrere kleine Nebenstraßen sollen Fahrradstraßen werden, und es soll zusätzliche Stellplätze für Fahrräder geben.

Los geht es zunächst mit der Kleinen Johannisstraße: Nach Erneuerung des alten Leistungssystems durch Hansewasser wird der Straßenbelag durch Asphalt ersetzt, was den Komfort wesentlich erhöht.


veröffentlicht am 2017-11-24 14:16

 

 

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