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Neue Strategien für den Wissens- und Technologietransfer - Hochschule Bremen nimmt am Transfer-Audit des Stifterverbandes teil

An zwei Tagen Begutachtung vor Ort
Konrektorin Bohnebeck: „Wir wollen unseren ganzheitlichen Ansatz bei Unternehmenskooperationen weiterentwickeln“
Seien es Forschungsprojekte und Entwicklungsaufträge, seien es Praktika während des Studiums, seien es Kooperationen im Rahmen der dualen Studiengänge: Die jahrelange und enge Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Praxispartnern wie Unternehmen und Organisationen prägt seit jeher das Profil der Hochschule Bremen (HSB). Dies war auch der ausschlaggebende Grund dafür, dass der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. im Frühjahr 2015 aus 51 bundesweiten Bewerbungen die HSB als eine von fünf Hochschulen für die Pilotphase des Transfer-Audits ausgewählt hat. Ziel des einjährigen Audits ist es, für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in Forschung und Lehre ein Entwicklungsinstrumentarium zur Verfügung zu haben, das bundesweit von jeder Hochschule eingesetzt werden kann. Am 9. und 10. November wird sich vor Ort an der HSB eine Delegation des Stifterverbandes in zahlreichen Gesprächsforen mit Lehrenden und Studierenden, mit Absolventinnen und Absolventen sowie mit externen Gästen aus Wirtschaft, Verbänden, des Wissenschafts- und des Wirtschaftsressorts ein Bild von der aktuellen Praxis der Kooperation zwischen HSB und Wirtschaft machen, dessen Ergebnis wiederum in gemeinsame strategische Überlegungen münden soll. Die einjährige Pilotphase wird mit 25.000,- Euro unterstützt, die dank den Spenden der NORDMETALL-Stiftung, der Diersch & Schröder GmbH & Co. KG und der Stiftung Bremer Wertpapierbörse zusammenkamen.

An den zwei Projekttagen werden Themen erörtert, wie die regionale Wirksamkeit und Wahrnehmung der HSB gesteigert und die Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Innovation sowie für Wissens- und Technologietransfer weiter verbessert werden kann. Ferner wird diskutiert, welchen Beitrag Duale Studiengänge, praxisorientierte Ausbildung und die Integration von Entrepreneurship zum „Transfer über Köpfe“ leisten können. Eine Rolle spielen außerdem die Bereiche Lebenslanges Lernen, Fachkräftesicherung und Career Service. Auch die Erwartungen und Wünsche der Wirtschaft an die HSB für einen gelingenden Transfer werden eingehend erörtert. Am Tag zwei des Audits geht es um die speziellen Herausforderungen einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften bei der Auftragsforschung, der Verstetigung von Know-how sowie um die Rolle der HSB-Forschungscluster. Untrennbar damit verbunden ist die Schaffung eines zentralen Managements der Kooperationsbeziehungen einschließlich der Finanzierung einer entsprechenden Kontaktstelle.

Die Konrektorin für Forschung und Wissens- und Technologietransfer, Prof. Dr. Uta Bohnebeck, sieht in der Teilnahme der HSB am Transfer-Audit eine besondere Chance, mit externen Fachexperten in einen Erfahrungsaustausch zu treten, um Best Practice-Modelle für die Weiterentwicklung des Wissens- und Technologietransfers an der HSB zu diskutieren. „Ausgangspunkt war unser ClusTra-Projekt (Unternehmensorientierter Technologietransfer in den bremischen Innovationsclustern). In dem von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen geförderten Vorhaben haben wir gemeinsam mit Bremer Unternehmen einen umfangreichen Maßnahmenkatalog entwickelt, deren erste Ergebnisse wir bereits Anfang 2014 in der Bremer Handelskammer öffentlich präsentiert haben. Dem ging eine systematische Bedarfsanalyse voraus, die in einigen Bereichen weiteren Handlungsbedarf aufzeigte. Wir wollen in diesem Bereich unsere Rolle als Hot Spot für Unternehmen - insbesondere mit Blick auf den Mittelstand - weiterentwickeln: Im Zentrum steht dabei unser ganzheitlicher Ansatz: Unternehmenskooperationen auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Formaten.“
Ansprechpartnerin
Name Telefon E-Mail
Bohnebeck, Uta, Prof. Dr.-Ing. +49 421 5905 2207  senden


veröffentlicht am 2015-11-09 11:26

 

 

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