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20. November 2013, 11 Uhr: Forschungsverbund für Maritimes Recht in der Metropolregion Bremen-Oldenburg

Einladung des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen an die Medien
„Klimawandel weckt Hoffnungen auf einen Rohstoff-Boom.“ „Direkter Weg für die Schifffahrt über die Polregion in Zukunft.“ „Schutzzone in der Antarktis zur Errichtung des weltgrößten Meeresschutzgebietes.“ „Territorialstreit der Staaten in der Karibik über die Ausdehnung des Festlandsockels zur Ausbeutung von Rohstoffen. Antarktiskonferenz in Bremerhaven.“ Die Nachrichten über öffentlich rechtliche Probleme des Seerechts auf wirtschaftlichem Hintergrund überschlagen sich.

Aber auch der zivilrechtliche Teil des Maritimen Rechts ist von großer Bedeutung. Bremen als Standort des zweitgrößten deutschen Seehafens mit herausragender Position im Weltseeverkehr sowohl für Container als auch für Autos hat das größte Interesse am freien Seehandel. Daraus folgt die Notwendigkeit, die Auswirkungen des neuen deutschen Seehandelsrechts als Teil des allgemeinen Logistikrechts auch im internationalen Vergleich zu ergründen und zu erforschen.

Neue Herausforderungen gibt es auch bei den aktuellen Entwicklungen der Offshore Windenergie, einem Gebiet, das in rechtlicher Hinsicht bisher noch nicht aufgearbeitet worden ist.

Unübersehbar besteht damit ein großer Bedarf an der Bearbeitung von Fragen des maritimen Rechts, die für die Standorte der maritimen Wirtschaft in der Metropolregion Bremen Oldenburg im Nordwesten von zentraler Bedeutung sind. Dies hat 2012 zur Gründung des Forschungsverbundes für Maritimes Recht geführt. In bundesweit einmaliger Weise haben die Universitäten und die Hochschulen Bremens, Bremerhavens und der Region vereinbart, ihre Kompetenzen im maritimen Recht zu bündeln und miteinander zu kooperieren. Hinzu kommen führende Institute des maritimen Bereichs in der Region wie das Alfred Wegener Institut und das ISL und last but not least die Handelskammer Bremen und die Kieserling Stiftung.

Das Zusammenwirken aller Institutionen wird getragen von einem gemeinnützigen Verein und einem wissenschaftlichen Beirat, in dem Wissenschaftlerinnen und Experten verschiedener Disziplinen vertreten sind. Gemeinsam wird daran gearbeitet, aktuelle rechtswissenschaftliche Fragestellungen zu diskutieren und rechtliche Lösungen aufzuzeigen. Ein wesentlicher Ansatz ist u.a. die Durchführung von Konferenzen zum Maritimen Recht mit internationalen Wissenschaftlern. Die zweite Veranstaltung dieser Art findet am 28./29. November 2013 in der Handelskammer statt. Sie findet bereits jetzt wegen der zukunftsgerichteten Themenstellung internationale Beachtung. Die Kieserling Stiftung hat sich großzügig bereit erklärt, diese Konferenz auszurichten und zu sponsern.

Der Forschungsverbund möchte für diese einmalige Konstruktion im Maritimen Recht, um die uns andere maritime Standorte in Deutschland bereits beneiden, werben und lädt daher die interessierte Presse im Vorfeld der Konferenz zum Maritimen Recht zu einem persönlichen Gespräch ein, um Hintergründe und Zielsetzungen des wissenschaftlichen Verbundes in dieser Region zu erläutern.


Termin: Mittwoch, 20. November 2013, 11 Uhr
Ort: Zweite Schlachtpforte 3, Raum 020, beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
· Prof. Dr. Gralf Calliess, Dekan Fachbereich Jura der Universität Bremen
· Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin Hochschule Bremen
· Renate Bartholomäus-Lüthge, stv. Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Maritimen Rechts, Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Tel. 361 2336
· Svenja Hösel, Geschäftsführerin Kieserling Stiftung
· Dr. Thomas Brinkmann, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Maritimen Rechts, Dr. Schackow & Partner Rechtsanwälte, Tel. 3699 148
· Dr. Til Markus LLM, Universität Bremen


veröffentlicht am 18. November 2013

 

 

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