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Bürgermeisterin Karoline Linnert beim 39. CHALLENGE-Workshop

Der 39. CHALLENGE-Workshop der Hochschule Bremen, der am 9. November 2912 im KonferenzCentrum der Sparkasse Bremen stattfand, behandelte das wichtige gesellschaftspolitische Thema „Jugend und ehrenamtliches Engagement“. Wovon ist auszugehen? Wertorientierungen, Kompetenzen und Demokratievertrauen werden in jungen Jahren entwickelt. Wer sich bereits früh im Lebensverlauf freiwillig engagiert hat, wird dies- so die nicht unbegründete Annahme – auch in den folgenden Lebensphasen tun. Es kann also nicht bezweifelt werden, dass der Gewinnung junger Menschen für die gesellschaftliche Mitgestaltung in Verantwortung eine große Relevanz zukommt.

Zum Workshop konnte der Vorsitzende des Arbeitskreises für Management und Wirtschaftsforschung an der Hochschule Bremen (AMW), Prof. Dieter Leuthold, zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Prof. Bernd-Artin Wessels, Ehren-Senator der Hochschule Bremen, begrüßen.

Sigrid Meinhold-Henschel von der Bertelsmann-Stiftung, Gabriele Erpenbeck von der Landesregierung Niedersachsen, Dr. Heidemarie Rose von der Senatorin für Soziales in Bremen und Frank Mayer von der Freiwilligen-Agentur Bremen referierten aus unterschiedlichen Perspektiven.

Für die Sparkasse Bremen, Gastgeberin des Workshops, begrüßte Dr. Birgit Krull, Leiterin Vorstandsstab und Kommunikation, die Teilnehmer und betonte die Bedeutung des Themas für ihr Unternehmen, das das Engagement von Jugendlichen auf vielfältige Weise unterstützt.

Das ehrenamtliche Engagement der „Generation der Netzgeborenen“ (Gabriele Erpenbeck, Hannover) nimmt ganz unterschiedliche Formen an.

Wesentlicher Begriff für den Themenzusammenhang ist die Partizipation, also die Übertragung von Beteiligung der Jugendlichen am gesellschaftlichen und politischen Leben. Insbesondere der Umgang der Generationen, von Eltern und Jugendlichen, miteinander, hat besondere Bedeutung.

In ihrem Grußwort betonte Karoline Linnert, Bürgermeisterin und Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen, ihre Anerkennung für die Arbeit des AMW. Zum Umgang der Generationen zitierte sie Mark Twain: „Mit vierzehn hielt ich meinen Vater für so dumm, dass ich ihn kaum ertragen konnte. Als ich 21 wurde, war ich doch erstaunt, wie viel der alte Mann in sieben Jahren dazugelernt hatte.“

Und auch dies ist ein wichtiges Ergebnis des Workshops: Unternehmen stellen mit Vorrang diejenigen Absolventen ein, die in ihrem Curriculum Vitae aufzeigen können, dass sie sich ehrenamtlich - beim Sport, bei der freiwilligen Feuerwehr, im Bundesfreiwilligendienst usw. - engagiert haben.

In seiner beinahe zwanzigjährigen Geschichte hat sich der AMW vorwiegend mit Wirtschafts- und Finanzthemen - vor allem im Zusammenhang mit Region und Europäischer Union - und häufig mit Fragen beruflicher Qualifizierung befasst.

Sozialpolitischen Themenfeldern hat sich der AMW genähert durch die Veranstaltungen zum „Bündnis für Arbeit“ (am 3. Mai 1996), zur Altersvorsorge (am 29. November 2002) und zuletzt am 8. April 2011 zu „Role Models“ – „Vorbildliches Verhalten in Gesellschaft und Sport“.


veröffentlicht am 14. November 2012

 

 

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