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Studieninteressierte drängen nach Bremen

Insgesamt 21.713 Bewerbungen gingen an der Hochschule Bremen für die knapp 1.900 Studienplätze für Erstsemester im Wintersemester 2011/2012 ein. Bewerbungsschluss war der 15. Juli.

Die hohe Resonanz der Studieninteressierten zeigt, dass Bremen ein gefragter Hochschulstandort ist.

„Das Land Bremen sollte daher auch weiterhin die Chance wahrnehmen, durch attraktive Studienangebote dem aktuellen Fachkräftemangel zu begegnen“, so die Rektorin der Hochschule Bremen, Prof. Dr. Karin Luckey. Dazu gehört auch der Erhalt und Ausbau von bedarfsorientierten Studienanfängerplätzen.

„Wir dachten, dass die Bewerberzahlen im Jahre 2010 mit 8.889 Bewerbungen kaum noch zu übertreffen sind, aber alle unsere Erwartungen im Hinblick auf die doppelten Abiturientenjahrgänge in Niedersachsen sowie die bundesweite Abschaffung der Wehrpflicht wurden deutlich übertroffen“, so Prof. Dr. Luckey.

In den Studiengebieten, die besonders dem drohenden Fachkräftemangel entgegenwirken sollen, nämlich Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik (MINT) kommen auf 5.720 Bewerbungen 848 Studienplätze für Erstsemester.
In den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengebieten kommen auf 9.870 Bewerber 545 Studienanfängerplätze.

Vor dem Hintergrund dieser enormen Bewerberzahlen sei es umso wichtiger für die Hochschulen, mit verlässlichen Finanzierungsbedingungen kalkulieren zu können, um die Qualität der Lehre nicht zu gefährden.

Die Hochschulrektorenkonferenz geht nach einer Mitteilung der Präsidentin, Prof. Dr. Margret Wintermantel davon aus, dass bundesweit 50.000 Studienplätze nicht finanziert sind. (Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/abiturdoppeljahrgang100.html)

Zwar fließen aus dem Hochschulpakt des Bundes zusätzliche Mittel an die Hochschulen. Dies gilt allerdings nur, soweit die Länder diese Bundesmittel in gleicher Höhe gegenfinanzieren.
Keinesfalls dürfen diese zur Gegenfinanzierung dringend benötigen Gelder durch kompensatorische Kürzungen an anderer Stelle aufgezehrt werden, denn die Hochschulen sind dringend auf diese Mittel angewiesen.


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veröffentlicht am 18. Juli 2011

 

 

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