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School of Architecture goes China - Studienreise bis 1. November

Im Wintersemester 2010 führt die School of Architecture der Hochschule Bremen eine Exkursion in die Volksrepublik China durch. Während der Studienreise vom 21. Oktober bis 1. November 2010 besucht eine Gruppe von Lehrenden und Studierenden (16 Personen) die Städte Peking und Shanghai.

China - ein Land zwischen Kaiser und Kommunismus, Tradition und Moderne - steht wie kein zweites Land auf dieser Erde für das Thema Globalisierung. Dabei spielen nicht nur Industrialisierung und technischer Fortschritt eine entscheidende Rolle, sondern insbesondere Städtebau und Architektur. Einzigartig sind die großen international bekannten Bauvorhaben von architektonisch herausragender Qualität wie auch die städtebauliche Entwicklung der Megastädte Peking und Shanghai zu betrachten. Diese neue internationale Welt steht dabei im Dialog zu Altem und Traditionellem: die chinesische Mauer sowie die Verbotene Stadt mit Kaiserpalast gehören mit zu den eindrucksvollsten kulturhistorischen Monumenten der Menschheitsgeschichte.

Geplant sind neben Besuchen der oben genannten Highlights insbesondere Besichtigungen und Studien zum Thema Wohnungs- und Siedlungsbau. Lehr- und Lerninhalte sind die differenzierte Wahrnehmung und Analyse urbaner Strukturen von den Grundprinzipien europäischer Städte über die klassische Moderne bis hin zu Megawachstum am Beispiel des "utopistisch" anmutenden Shanghai-Pudong.

Darüber hinaus sind Besuche, Kooperation und Erfahrungsaustausch mit den Universitäten für Architektur in Peking und in Shanghai vorgesehen. Jeweils die Tsinghua Universität in Peking sowie die Tongji Universität in Shanghai gehören zu den renommiertesten und größten Universitäten im Bereich Architektur in China.

Einen weiteren Schwerpunkt der Reise bildet ein Besuch der Weltausstellung Expo 2010 in Shanghai. Zunächst als Vehikel städtebaulicher Entwicklung für einen gesamten Stadtteil geplant und wahrzunehmen, stellt diese Weltausstellung mit Ihren vielen spektakulären Länderpavillons - wie auch schon viele Weltausstellungen vor ihr - in besonderem Maße den aktuellen Stand von Innovation, Technik und Kultur insbesondere im Bereich Planen, Bauen und Architektur eindrucksvoll dar - dies wiederum im internationalen "Wettstreit" und Vergleich.

Die Studienreise ist integraler Bestandteil des 5. BA Studiensemesters Architektur, in dem programmatisch Projekte mit und vor internationalem Hintergrund durchgeführt werden. Dabei bildet jeweils eine Exkursion ins Ausland ein zentrales Element des Studieninhaltes. Im Masterstudiengang wird die Exkursion als Wahlpflichtfach angeboten und baut auf das bereits im SS 2010 stattgefundene Modul zum Thema Weltausstellungen auf.

Vor dem Hintergrund eines sich für Architekten mittlerweile weltweit entwickelnden Berufsbildes und auch -feldes sind diese Studien, Analysen und Erfahrungen vor Ort gerade im Ausbildungsstadium und Studium von hoher Bedeutung; und vor dem Hintergrund der bekannten ökologischen und ökonomischen Probleme kann Architektur und Städtebau auch in einem ebenso einzigartigen wie kritischen Kontext gesehen, reflektiert und bewertet werden.

Die Exkursion stellt in vielschichtiger Weise den Zusammenhang zwischen Bauen und globalem Wachstum einerseits und Architektur als Kulturträger anderseits heraus - gleichzeitig besteht die Chance "the state of the art" in unvergleichlicher Weise im Maßstab 1:1 zu erfassen und erleben.

Die Finanzierung der Studienreise wird unterstützt aus Mitteln des DAAD (Promos Stipendium).

Die Projektleitung liegt bei der School of Architecture der Hochschule Bremen, Prof. Ingo Lütkemeyer (Ingo.Luetkemeyer@hs-bremen.de) und Frank Assmann (Frank.Assmann@lba.hs-bremen.de).


veröffentlicht am 20. Oktober 2010

 

 

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