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Prof. Kapt. Peter Irminger wechselt in die Privatwirtschaft

Prof. Kapt. Peter Irminger
Nach fast acht Jahren verlässt Prof. Kapt. Peter Irminger die Fachrichtung Nautik und Seeverkehr an der Hochschule Bremen. Der 46-Jährige wechselt zum 1. September nach Hamburg zu „ZASS International“, einem führenden internationalen Regressbüro, dessen deutsche Ursprungsgründung er bereits vor seiner Zeit an der Hochschule Bremen mit aufgebaut und geleitet hatte. Der gebürtige Schweizer wird dort insbesondere verantwortlich sein für die Akquisition, Führung, Leitung und Überwachung von nationalen und internationalen Regress- und Schadenverfahren im Auftrag Dritter, hauptsächlich in den Bereichen Transport und Schifffahrt und den damit zusammenhängenden Versicherungsverhältnissen. Zum künftigen Aufgabenbereich zählen ferner die Schadenverhütungs-Beratung und Schulungs- und Trainingsaufgaben sowie der Aufbau von weiteren Geschäftsfeldern. Schließlich wird er in seiner Unternehmensgruppe auch um Praktikumsplätze im In- und Ausland werben. An der Hochschule Bremen war als Professor (seit 2003 im Beamtenverhältnis) für Seerecht und Navigation tätig. Über einen Lehrauftrag im Internationalen Studiengang Shipping and Chartering wird er auch in Zukunft seiner ehemaligen Wirkungsstätte verbunden bleiben.

Übrigens: Im Zusammenhang mit Irmingers Verbeamtung gibt es eine kleine Begebenheit, die an dieser Stelle nicht verschwiegen sein soll: Mit der Ernennung zum Beamten ist der Eid auf das deutsche Grundgesetz verbunden. Als Schweizer ohne deutsche Staatsangehörigkeit wies er den damaligen Rektor der guten Ordnung halber darauf hin, dass er sich eigentlich einer anderen Verfassung verpflichtet fühle. Nach anfänglicher Ratlosigkeit und anschließender sorgfältiger Prüfung erteilte der Senat des Landes Bremen die Genehmigung. So wurde Peter Irminger Bremens erster Beamter auf Lebenszeit, der aus der Schweiz kam.


Hinweis für Redaktionen:
Das mitgelieferte Porträtfoto zur Presseerklärung darf im Zusammenhang mit der Berichterstattung in den Medien kostenfrei verwendet werden.


veröffentlicht am 20. August 2010

 

 

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