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Fachtagung über Beratung in der Pflege | "Beratung in bewegten Zeiten - Anforderungen aus Sicht von Wissenschaft und Praxis"

Teilnehmer
Wo fängt Beratung an und wo hört allgemeine Information und Aufklärung auf? Das war eine der zentralen Fragen, mit denen sich die rund 100 Teilnehmenden an der Fachtagung der Hochschule Bremen: „Beratung in bewegten Zeiten - Anforderungen aus Sicht von Wissenschaft und Praxis“ beschäftigten. Im wesentlichen ging es um die Beratung der Zielgruppe von pflegenden Angehörigen. Verschiedene Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu einer Beratertätigkeit wurden hierzu von Praktikern vorgestellt. Kooperationspartner der vom Institut für Qualität und Casemanagement (IQC) an der Hochschule Bremen organisierten Tagung waren das Erwin Strauss Institut (ESI) und die Senatorin für Gesundheit, Arbeit, Frauen, Jugend und Soziales.
Dr. Schulte-Sasse
Der Staatsrat des Gesundheits- und Sozialressorts, Dr. Hermann Schulte-Sasse, sprach eines der Grußworte zur Eröffnung der Fachtagung. Des weiteren ging es um die Rolle der Pflege bei chronischen Krankheiten, und inwieweit unterschiedlicher Beratungsbedarf zu einer Beratung durch eine Wohnungsgesellschaft, hier der Gewoba, zusammengeführt werden kann. Auch der Weg zu einer beruflichen Beratertätigkeit wurde beschrieben: Pflegende, Vertreter von Patienten und deren Angehörige kamen zu Wort.

In ihrem Fazit fasste Tagungsleiterin Prof. Dr. Martina Roes (IQC) die erarbeiteten Anforderungen an die Qualität von Beratung zusammen: Vor dem Hintergrund, dass die Beratung in Pflegeangelegenheiten derzeit noch kein eigenständiges Berufsbild darstellt, unterstrich sie die Notwendigkeit der Professionalisierung von Beratungsdienstleistungen, zumindest jedoch die Beschreibung einer qualitativ hochwertigen Beratung und deren Überprüfung sein. Schließlich seien auch die Betroffenen aktiv in diesen Prozess einzubinden.


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veröffentlicht am 04. Mai 2010

 

 

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