Auf Europa vorbereitet sein

Der europäische Einigungsprozess wird nicht nur für die moderne Wirtschaft immer wichtiger. Auch auf das Verwaltungshandeln wirkt sich Europa zunehmend aus. Entsprechend sollte eine Europakompetenz in den verwaltungsnahen Studiengängen vermittelt werden. Doch wie sehen die Studierenden selbst den Europäischen Einigungsprozess - und wie gut fühlen sie sich auf das Europa der Zukunft vorbereitet?

Eine Studie der drei ESWV-Professor*innen Martina Röhrich, Christiane Trüe und Rainer Lisowski beleuchtet dies erstmalig. Die Ergebnisse wurden in Reihe "Schriften des Praxis- und Forschungsnetzwerks der Hochschulen für den öffentlichen Dienst", die beim renommierten Nomos-Verlag erscheint, publiziert.

Internationalisation at Home an der HSB - Großer Andrang in Raum B 38

Otabek Kasimov von der Tashkent State University of Economics in Usbekistan besuchte die Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Bremen vom 4. Mai 2019 bis zum 16. Mai 2019.

Vorbereitet wurde der Aufenthalt gemeinsam von den Professoren Dr. Mayank Golpelwar, Dr. Rainer Lisowski und Dr. Martina Röhrich.

Die international ausgerichteten Fallstudien von Otabek Kasimov:

  • Bottled Water Industry in Usbekistan: How to Survive? Transferability to German or European Entrepreneurs
  • Business Ethics in Emerging Markets: Where is the boundary between Plagiarism and Benchmarking?

fanden großen Anklang bei den Studierenden. 

Die Studierenden hatten auf diese Weise die Möglichkeit, internationale Erfahrungen an der heimischen Universität zu sammeln. Die Hochschule Bremen verfügt durch den Kooperationsvertrag mit der Tashkent State University of Economics aber auch über Studienplätze für ein Auslandssemester an der Tashkent State University of Economics.

Wer ein Auslandssemester in Usbekistan verbringt, hebt sich deutlich hervor aus der Masse der Studierenden. Denn wer absolviert schon ein Auslandssemester in Usbekistan? Und wer kann von sich sagen, einige Monate in Zentralasien gelebt zu haben? Die Erkenntnisse, die man von dort mitbringt, werden in jeder Hinsicht besonders sein. Wer es schafft, in einer wirklich fremden Kultur zurechtzukommen, der lässt sich von bloßen Sprachhürden nicht mehr so schnell beeindrucken und schärft nebenbei natürlich sein Profil für den Arbeitsmarkt in ganz besonderer Weise.

Deutsch-polnische Begegnungen, ein Management Business Game, Strandspaziergänge und Pierogi

Zur diesjährigen Study Week an der University of Gdansk reisten vom 9.-13. April 2019 Studierende des Studiengangs ESWV sowie Incoming Students der Fakultät Wirtschaftswissenschaften zusammen mit ihrer Professorin Dr. Martina Röhrich. Für das hervorragend gelungene Programm auf polnischer Seite sorgte Dr. Monika Grottel.

Nach der Vermittlung der grundlegenden betriebswirtschaftlichen Theorien über Kostenrechnung und Unternehmensführung an der Heimathochschule konnte in der Study Week mit letztlich 28 Teilnehmern überwiegend aus Polen und Deutschland, aber auch aus Frankreich, Mexiko, Finnland, Griechenland, Brasilien und Japan eine praktische Umsetzung dieses Wissens durch ein Unternehmensplanspiel eingeübt werden. Dazu eignet sich ein internationales Umfeld besonders gut, denn gerade in politisch konfliktreichen Zeiten erscheint es umso wichtiger, dass der Austausch auf wissenschaftlicher Ebene gut gepflegt wird. Im akademischen Bereich wird schließlich über politische Grenzen hinweg kommuniziert.

Best Practice – Bachelorarbeit

Wir sind mächtig stolz: In diesem Jahr kommt die beste Bachelorarbeit aus dem Studiengang ESWV von Paula Puton.

Am 15.11.2018 fand der 3. Forschungskonvent der Fakultät statt. Einmal im Jahr zeichnet die Fakultät Wirtschaftswissenschaften in diesem Rahmen ihre beste Bachelorarbeit aus. Paula Putons Arbeit zum Thema „Crowdinvesting in grüne Projekte“, die von Prof. Dr. Ralf Schlemminger und Prof. Dr. Martina Röhrich betreut wurde, wurde in diesem Jahr als beste Thesis in der Schriftenreihe der Fakultät veröffentlicht.

Die finanzwirtschaftlich ausgerichtete Arbeit von Paula Puton ist in doppelter Hinsicht hochaktuell: Eine innovative Finanzierungsform wird kombiniert mit nachhaltigem Investieren. Über Fallstudien verknüpft Frau Puton Theorie und Praxis in herausfordernder und ausgesprochen gelungener Weise.

Cool Japan – Überseemuseum als außerhochschulischer Lernort

Mangas sind mittlerweile auch ein Teil der westlichen Populärkultur geworden. Dass sie eine lange Tradition haben, deren Wurzeln in das bürgerliche Kabuki-Theater der Edo-Zeit (1603 bis 1868) zurück reichen, ist wenig bekannt.

Eine Gruppe von Studierenden des Europäischen Studiengangs Wirtschaft und Verwaltung (ESWV) besuchte gemeinsam mit internationalen Studierenden und Prof. Dr. Rainer Lisowski am 12. April 2018 das Übersee-Museum, in dem die Ausstellung „Cool Japan – Trend und Tradition“ noch bis zum 1. Mai zu sehen ist.

„Im Rahmen des Moduls ‚Intercultural Communication‘ geht es auch darum, ein Gespür für andere Kulturräume zu bekommen. Phänomene der Massenkultur - wie Mangas oder Pokémon - die den meisten Mittzwanzigern aus der eigenen Kindheit wohl vertraut sind, lassen sich noch einmal aus einer neuen Perspektive betrachten, wenn man ihre Wurzeln in traditioneller Kultur erkennt. Das Verständnis anderer Kulturen kann so wachsen“, lautet die Einschätzung von Prof. Dr. Lisowski nach dem Besuch der Ausstellung.
 

ESWV-Studierende auf Smart-City-Veranstaltung des HWWI

Bremen - smart und agil? Studierende des Europäischen Studiengangs Wirtschaft und Verwaltung (ESWV) gingen gemeinsam mit ihren Dozenten Prof. Dr. Martina Röhrich und Prof. Dr. Rainer Lisowski am Mittwoch, den 29. November 2017 dieser Frage nach.

Eingeladen hatte das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) zu einer Tagungsveranstaltung, in der - zugeschnitten auf Bremen - diskutiert wurde, wie sich Städte effizienter, ökologischer und sozialer gestalten lassen. Obgleich Technologien und Digitalisierung bei "Smart City Strategien" in aller Regel im Fokus stehen, wurden auch allgemeine Ansätze vorgestellt, Städte lebenswerter und ressourceneffizienter zu organisieren.

„Außerhalb des Seminars mit Wissenschaftlern und Praktikern vertieft über ein Thema zu sprechen, das in den Vorlesungen oft Thema ist, war für uns eine interessante Erfahrung“, äußerte sich Josias Fröhlich, der im 3. Semester ESWV studiert.

Referenten waren unter anderem Ronny Meyer, Staatsrat beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen und Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor und Geschäftsführer des HWWI.

Zu Gast auf den „14. Social European Days” in Belgien - Gelebtes internationales Studieren schon vor einem Auslandssemester direkt erfahrbar

Neun Studierende des Europäischen Studiengangs Wirtschaft und Verwaltung (ESWV) der Hochschule Bremen nahmen gemeinsam mit Prof. Dr. Christiane Trüe und dem Lehrbeauftragten Peter Schebb an den 14. Social European Days im belgischen Vaalbeek (bei Leuven) und in Brüssel teil, zusammen mit weiteren 86 Studierenden und Dozenten aus Belgien, Estland, den Niederlanden, Malta und München.

In sechs multinationalen Workshops arbeiteten die Studierenden zu Themen aus den Bereichen Sozialpolitik, Sozialarbeit und Human Resource Management.