Übersicht

Beginn 16.03.2023
Ende 16.03.2023
Termin Do, 16.03.2023 von 09:00 Uhr - 16:30 Uhr
Ort in Präsenz
Maximale Teilnehmer:innenzahl 12
Dozent:in Kathrin Tietze
Zur Person Kathrin Tietze ist freiberufliche Seminarleiterin, Trainerin und Beraterin für alles, was mit Gender, Vielfalt und Inklusion verbunden ist. Sie verfügt über eine langjährige auch internationale Erfahrung in diesem Feld. An der Hochschule Bremen ist sie auch Lehrbeauftragte für Diversity Management in verschiedenen Studienfächern. Die Erkenntnis der eigenen Neurodiversität kam spät und war/ist hilfreich und belastend zugleich. Weitere Informationen unter www.be-diversity.com
Kontakt zll@hs-bremen.de

Inhalt

Judy Singer, eine australische Soziologin, entwickelte die Bezeichnung „Neurodiversität“ in den späten 1990iger Jahren. Sie beschreibt damit die Diversität des menschlichen Gehirns und auf welche unterschiedlichen Arten Informationen verarbeitet werden. Sie macht hierbei eine Unterscheidung von neurodivers und neurotypisch. Unter neurodiversen Menschen fasst man allgemeinhin Menschen im Autismus Spektrum, Menschen mit Dyslexie, Dyspraxie, ADHS und Tourette Syndrom. Meist herrscht eine pathologisierende und defizit-lastige Betrachtungsweise vor. In diesem Workshop klären wir die grundlegenden Spezifika von Neurodiversität, welchen Einfluss eine andere Verarbeitung von Information auf das Leben der Menschen haben kann, in einer Gesellschaft, die meist nicht auf sie ausgerichtet ist. Welche Barrieren gibt es und wie können diese abgebaut werden? Wir können dabei die Perspektiven auf das eigene Arbeiten und die eigene Lehre als neurodiverse Person und/oder neurodiverse Studierende und die inklusive Gestaltung der Lehre setzen, je nach Bedarf. Es ist Raum für Austausch von Erfahrungen, Fragen und Reflexion.

Zielgruppe

Lehrende aller Fakultäten, insb. neurodiverse Lehrende sind herzlich eingeladen

Zielsetzung

Die Teilnehmenden

- erhalten theoretische Inputs zu aktuellen Diskussionen um Neurodiversität und deren Relevanz für Gesellschaft im Allgemeinen und die Gestaltung von Hochschulalltag im Besonderen

- setzen sich mit verschiedenen intersektionalen Dimensionen von Neurodiversität auseinander

- betrachten unterschiedliche Modelle von Behinderung und welche Implikationen diese jeweils haben

- trainieren ihre Reflexionskompetenz

- entwickeln Handlungsansätze für die Gestaltung eigener Lehrveranstaltungen.

Methode

Theoretische Inputs, Diskussionen, Fallarbeit, kollegiale Beratung, Kleingruppen, Sensibilisierungsübungen

 

Liebe Lehrende,

 

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Wir benötigen folgende Informationen:

Kursnummer, Vorname, Nachname, Adresse

 

Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten, wir arbeiten an der Lösung für dieses Problem.

Anmeldung

VANR: 11225

Thema: Mein Gehirn funktioniert anders - Neurodiversität in Gesellschaft und Hochschule

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