Übersicht

Beginn 04.07.2022
Ende 08.07.2022
Termin Blockveranstaltung: Montag-Freitag, 04.-08.07.2022 jeweils 10-17 Uhr (5 Termine)
Ort Hochschule BremenFalls erforderlich, wird die Veranstaltung digital durchgeführt.
Entgelt 280 EUR (40 U.Std.) zzgl. ca. 10 EUR Materialkosten
Maximale Teilnehmer:innenzahl Die Teilnehmerzahl ist auf 11 beschränkt.
Dozent:in Katharina Berndt
Zur Person Katharina Berndt
selbständige Illustratorin, Grafikerin und Lichtkünstlerin
lebt seit 2014 mit ihrer Familie auf dem Segelschiff „Ronja“ im Klabauterbett auf der kleinen Weser

° seit 2015 Lichtbühnenperformances mit der Stimmkünstlerin Gabriele Hasler sowie dem Boreas Quartett Bremen
° 2010 Gründung der „Luminauten“, seitdem Arbeit als Künstlerkollektiv und Forschungsgruppe für Lichtkunst
° 2009 – 2011 Mitglied der „Professionals in the Arts" der HfK Bremen (Graduierten-Förderung)
° 2007 – 2008 Gaststudium integriertes Design (Schwerpunkt Bühnenbild und Musik), Hochschule für Künste Bremen
° 2006 Auslandsstudium freie Kunst/ Animationsfilm, Ecole Régionale des Beaux-Arts Nantes
° 2003 – 2008 Studium Kommunikationsdesign, Diplom im Schwerpunkt Illustration, Muthesius Kunsthochschule Kiel

Lehraufträge:
° 2016 Workshop „Zeichnung und Lichtprojektion“, HAWK Hildesheim
° 2012 Vortrag „Lichtkunst als Poesie in der Architektur“ beim Symposium „Und wovon träumst Du?“, FH Kaiserslautern
° seit 2011 Seminare im Bereich Illustration im Weiterbildungsstudiengang Gestaltende Kunst, HS Bremen/ HfK Bremen
° 2009 Lehrtätigkeit im Rahmen des Weiterbildungsprogramms EduKult3, Uni Hildesheim (Kuratorische Praxis und Ausstellungsmanagement) und Oldenburg (Projekt- und Veranstaltungsmanagement)
° 2005 – 2006 Leitung der Zeichenkurse, Uni Kiel

Auszeichnungen:
° 2014 Nachwuchspreis des Deutschen Lichtdesignpreises im Bereich Lichtkunst für die Arbeit mit den „Luminauten“
° 2011 Mainova@Luminale 2012: Licht!Kunst!Effizienz! – Realisierungspreis für eine dauerhafte Lichtinszenierung des Heizkrafwerkes Mitte in Frankfurt (Fassaden-Scherenschnittarbeit)
° 2011 Publikumspreis der Blauen Nacht Nürnberg für die gezeichnete Lichtfilmprojektion „Dornröschen“
° 2010 sowie 2013 Lichtquartier Lüdenscheid (gezeichnete Fassaden-Lichtprojektionsen wurden über das Lichtfestival LichtRouten hinaus als 3-jährige Dauerprojektion ausgewählt, um die Stadt des Lichts bis zum nächsten Festival zu erleuchten)

zeichnerische Lichtkunstfestival-Beiträge:
° 2015 „Der Ölbaumtraum“ (animierte Fassadenprojektion), Basilika St. Godehard, Lichtungen Hildesheim
° 2013 „I have a dream“ (raumgreifende Lichtdrehorgelprojektion, Luminauten), Festival der Kulturen Augsburg
° 2013 „Panoptikum“ (3 jährige Fassadenprojektionen), LichtRouten Lüdenscheid
° 2012 „Dornröschen“ (animierte Fassadenprojektion), Hotel de Rome, Festival of Lights Berlin
° 2012 „Ins Licht gerückt“ (dauerhafte Fassadeninszenierung), Heizkraftwerk Mitte, Luminale Frankfurt
° 2011 „indisches Schattentheater“ (animierte Fassadenprojektion), Winterzoo Hannover
° 2011 „Dornröschen“ (animierte Lichtprojektion), Katharinenklosterruine, Blaue Nacht Nürnberg

Festival-Dokumentationszeichnungen:
° 2013 „poetische Lichtinterpretationen“ animierte Skizzen als Fassadenprojektion
Clang Cut Book, Elisabethkirche Berlin
° 2010 „Zeitungskiosk“ (zeichnerische Wiedergabe der Geschehnisse der Breminale, tägliche Plakatierung eines Bauwagens), Schwankhalle
° seit 2014 PortraitSchnellzeichnerin auf Feiern

Buchprojekte/ Illustrationsausstellungen:
° 2010 Buchvorstellung „weiße Frucht“, Zeichnungen zu Lyrik und Prosa von Janine Lancker, Verlagshaus J. Frank, Berlin 2009
° 2009 visuelle Interpretationen zum Märchen „Allerleirauh”, Stadtbibliothek Bremen und Zimmergalerie Kattenturm

Ausführliche Einblicke in meine Arbeit finden sich unter unter
www.katharinaberndt.de

Inhalt

In diesem Seminar geht es um das Experimentieren mit Darstellungstechniken am Beispiel des Portraits. Das Seminar soll ein Ort zum ungehemmten Ausprobieren sein, der Inspiration geben und Mut machen will für neue Bildwelten.

 

Wie schaffe ich es, mich von der bildrealistischen, idealisierten Idee eines Portraits in meinem Kopf zu lösen?

Was gibt es neben dem Bleistift noch für Materialien und Techniken?

Wie weit kann ich mich zwischen Abstraktion und Fotorealismus bewegen?

Wieviele Möglichkeiten fallen mir ein jemanden abzubilden?

 

Auf der einen Seite wird es Aufgaben geben, bei denen innerhalb einer bestimmten Zeit (zwischen einer Minute und einer halben Stunde) eine Technik/ bestimmtes Material frei ausprobiert wird: mit Aquarellstiften, Filzstiften, Wachsstiften, Ölkreiden, Aquarell/Wasserfarbe, Acrylfarbe, Tinte, mit verschiedenen grafischen Stiften, gesammelten Papieren für Collagen und Scherenschnitte, Stempeln, Kartoffeldruck, Scheren, Skalpellen, Motivstanzen etc.

 

Das lockere Arbeiten mit unkomplizierten Techniken steht hier im Vordergrund (im Gegensatz zu der zeitintensiven Ölmalerei oder den verschiedenen Drucktechniken).

 

Dazwischen wird es immer wieder Schnellzeichnungsübungen geben, die eine wichtige Rolle für die geistige und körperliche Lockerung spielen (z.B: Einstrichzeichnungen, Zeichnungen mit der Nicht-Schreibhand, Blindzeichnungen): eine spaßige Möglichkeit, sich gemeinsam vom eigenen Anspruch und dem „das sieht gar nicht aus wie du“ frei zu machen. Die entstehenden Bilder sind dann oft verblüffend frisch und ausdrucksstark.

 

Auf der anderen Seite schauen wir uns Stile verschiedener Künstler_innen und Illustrator_innen an und analysieren diese hinsichtlich Darstellungsmittel und Wirkung (begleitend liegen Bücher zum Stöbern bereit, die gern von den Studierenden ergänzt werden sollen). Wie haben Pablo Picasso, Horst Janssen, Sven Nordqvist oder Loriot das gemacht? Welche Technik haben sie verwendet, wie diesen Ausdruck erzielt? Zum besseren Verständnis kopieren wir ausgewählte Stile (jeder nach persönlichem Interesse), um uns dann wieder davon zu lösen – in Richtung „eigener Stil“.

 

„1000 Gesichter“ steht für das zügige, mutige Ausprobieren unbekannter Techniken und Ausdrucksformen. Der Weg ist das Ziel. Je mehr ich ausprobiere, desto mehr lerne ich für meine eigene Arbeit. Es geht nicht um das eine perfekte Bild, sondern um die Bandbreite an Möglichkeiten.

 

In dieser Veranstaltung geht es darum

- möglichst viele experimentelle Portraits zu erzeugen

- schnell durchführbare Zeichen-, Mal- und Collagetechniken kennenzulernen

- Stile / Handschriften / Bildsprachen von Künstler*innen und Illustrator*innen zu erforschen, durch Kopieren zu verinnerlichen und dadurch

- Erkenntnisse für sich auf dem Weg zum eigenen Stil zu sammeln

Zielgruppe

Jede/r, die/der Lust und Zeit hat, sich mit diesem Thema intensiv auseinanderzusetzen. Es gibt keine formalen Zugangsvoraussetzungen.

Zielsetzung

Im Rahmen des Studienschwerpunkts MALEREI, ZEICHNEN, DRUCKGRAFIK nimmt der Themenbereich ILLUSTRATION eine Sonderstellung ein:

 

Einerseits werden die Techniken der Malerei, des Zeichnens und ebenso der Druckgrafik für die angewandte Kunst der Illustration eingesetzt; die Bandbreite der illustrativen Techniken erstreckt sich auf alle drei Bereiche und umfasst ergänzend viele weitere Medien.

Andererseits hat die Illustrationskunst vor allem eine kommunikative Zielsetzung: einen Text oder ein Thema mit den Mitteln der künstlerischen Darstellung zu beleuchten, zu visualisieren, eine besondere Beziehung dazu herzustellen und zu vermitteln.

 

Daher wird für das Thema ILLUSTRATION eine eigene Teilmodulreihe angeboten, die die beiden Künstlerinnen und Dozentinnen Katharina Berndt und Anke Bär gemeinsam konzipiert haben.

 

Zertifikatstudium

1000 GESICHTER - STILÜBUNGEN AUF DEM WEG ZUR EIGENEN BILDSPRACHE kann als Teilmodul einer Einführung, Vertiefung oder Spezialisierung des Studienschwerpunkts MALEREI, ZEICHNEN, DRUCKGRAFIK für den Themenbereich Zeichnung, Malerei oder Druckgrafik absolviert, mit weiteren Teilmodulen ergänzt und mit der Modulprüfung abgeschlossen werden.

Methode

Arbeit unter Anleitung mit Reflexion und Korrektur, Einzel- und Gruppengespräche.

Anmeldung

VANR: 10938

Thema: 1000 Gesichter - Stilübungen auf dem Weg zur eigenen Bildsprache

für Studierende (falls zutreffend)

Zustimmung*

Hinweise

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