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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Internationalität

Integriertes Auslandsstudium
Internationalität ist heutzutage fast als Synonym von Mobilität zu betrachten. Die Globalisierung bringt es mit sich, dass für eine ständig wachsende Zahl von Menschen der Arbeitsmarkt nicht länger nationale Grenzen berücksichtigt. Dies gilt in besonderem Maße für eine berufliche Tätigkeit im Bereich der Lebenswissenschaften (Life Sciences). Internationalität beinhaltet ein Offensein für fremde Sprachen, Kulturen und Länder, es setzt das Beherrschen von Sprachen voraus. Diesem Anspruch trägt das Curriculum von ISTAB in besonderem Maße Rechnung.
Internationalität bedeutet für ISTAB
  • Sprache(n) erlernen: Englisch ist Bestandteil des ISTAB-Bachelorstudien- programms, ergänzt wird es ggf. durch Portugiesisch, Spanisch, Französisch, usw.)
  • fremdsprachiges (in der Regel englisches) Lehr- bzw. Lernmaterial, Originalveröffentlichungen und Übersichtsartikel zu nutzen
  • im Ausland zu studieren: Hierbei steht die Begegnung mit fremden Kulturen und Menschen, das sich Zurechtfinden in einem fremden, europäischen oder außereuropäischen Land, unter neuen Lernbedingungen zu studieren im Vordergrund. Auslandsstudium und –praktikum sind verpflichtende Bestandteile des ISTAB-Bachelorstudienprogramms. Das dritte Studienjahr sieht die Durchführung von Auslandsstudium und –praktikum vor. Inhaltlich soll das Studium im Ausland das ISTAB-Programm und nach Wahl der Studierenden ergänzen. Es erlaubt damit eine individuelle Profilbildung. Im Zuge dieses Auslandsjahres wenden sich die Studierenden einem der beiden ISTAB-Schwerpunkte, der Biotechnologie oder der Umweltbiologie zu. Das Auslandsstudium (und –praktikum) zu planen und zu organisieren stellt an die Studierenden nicht unerhebliche Anforderung. Sie müssen Kontakt zur Hochschule ihrer Wahl aufnehmen, das Studiensemester planen, Reisevorbereitungen treffen (was Versicherungen, Visa, Sprachtests, Impfungen usw. je nach Wahl des Landes beinhalten kann) usw. Weiterhin muss die Finanzierung des Auslandsjahres rechtzeitig sichergestellt werden. Am Beginn des abschließenden siebten Semesters tragen die aus dem Ausland zurückgekehrten Studierenden in englischer Sprache über den Verlauf ihres jeweiligen Auslandsstudiums und –praktikums im Rahmen von Symposien vor. Diese Veranstaltungen bieten den nachfolgenden Jahrgängen die Möglichkeit zur Information und zur Kontaktaufnahme mit Studierenden, die das Auslandsjahr im Land und am Ort ihrer Wahl zugebracht haben. Selbstverständlich unterstützen die ISTAB-Kollegenschaft die Studierenden bei ihren Planungen. In besonderem Maße gilt dies, wenn die Wahl der Studierenden auf eine der Partner-Hochschulen in Europa oder in Brasilien fällt. Die entsprechenden Kooperationen werden von ISTAB aktiv betrieben. Sie stellen einen wichtigen Aspekt der Internationalität dar.
  • im Ausland ein Praktikum zu absolvieren: sinngemäß gilt hier, was auch für das Auslandsstudium gilt. Meist organisieren die Studierenden ihre Praktika „vor Ort“, d.h. sie nehmen Kontakt auf mit Firmen oder Organisationen (Forschungseinrichtungen, Verbänden, Regierungs- und Nicht-Regierungs- organisationen (NGOs) usw.). Verpflichtender Bestandteil des Auslands-praktikums ist das Erstellen eines Berichts in englischer Sprache, der im wissenschaftlichen Format die Projektarbeit wiedergibt.
  • Studienberichte und Reports in englischer Sprache zu verfassen: Schon während des zweiten ISTAB-Studienjahr werden Studienleistungen in Form von essays verfasst. Dies kann als Vorbereitung gesehen werden für eine im angelsächsischen Hochschulbereich weit verbreitete Studien- und Prüfungsform. Im abschließenden siebten Semester werden Projektberichte und ggf. auch die abschließende Bachelor-Thesis in englischer Sprache abgefasst.
  • mit ausländischen Studierenden einen Teil des Studiums hier in Bremen zu absolvieren: Im Zuge der Kooperationen, die ISTAB pflegt, arbeiten die Partner auf einen tatsächlichen Austausch von Studierenden hin. Im Wintersemester 2008/09 kann ISTAB Studierende aus England, aus Schweden, aus Spanien und aus Brasilien willkommen heißen. Diese Studierenden verbringen ein oder zwei Semester hier in Bremen. Damit wird Internationalität im ISTAB-Studienalltag gelebt, was sich nicht zuletzt in der Durchführung der Lehrveranstaltungen in englischer Sprache niederschlägt.
Weiterhin drückt sich Internationalität für ISTAB darin aus, dass Kolleginnen und Kollegen von Partnerhochschulen bei ISTAB an der Hochschule Bremen Gastvorlesungen und Kompaktkurse durchführen und Seminare geben. Das Programm dieser Gastvorträge ist seit vier Jahren fester Bestandteil des abschließenden siebten Semesters geworden. Thematisch wird hier in Spezialveranstaltungen das Studienangebot erweitert. Im gleichen Sinne unterrichten ISTAB-Professoren z.T. schon seit vielen Jahren in ausländischen Studienprogrammen (meist Master-Level) an Partner-Universitäten (Bordeaux / Frankreich, Groningen / Niederlande, Recife / Brasilien, Salford / UK).

Die Mitglieder des Beirats Biotechnologie von ISTAB sind entweder für ausländische Firmen tätig, sie agieren meist auf internationaler Ebene, oder sie sind selbst Ausländer. Damit wird der Anspruch der Internationalität bei ISTAB weiter unterstrichen.

 

 

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