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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Qualitätskultur und Kommunikation

Das Qualitätsmanagementsystem einer Hochschule organisiert Qualitätsstandards, Zieldefinitionen und Methoden der Zielerreichung. Methoden, Prozesse, Zuständigkeiten und Ergebnissicherungen bilden das entsprechende Instrumentarium. Die Qualitätskultur der Hochschule geht über diesen instrumentellen Ansatz nicht nur hinaus, sondern bildet die grundlegende Basis jeder Form von Qualitätsentwicklung.
Die European University Association (EUA) legt folgende Definition zur Qualitätskultur vor: „Quality Culture refers to an organisational culture that intends to enhance quality permanently and is characterised by two distinct elements: on the one hand, a cultural/psychological element of shared values, beliefs, expectations and commitment towards quality and, on the other hand, a structural/managerial element with defined processes that enhance quality and aim at coordinating individual efforts“ (European University Association: Examining Quality Culture: Part 1 – Quality Assurance Processes in Higher Education Institutions, Brussels 2010).
Eine Qualitätskultur verbindet immer
  1. gemeinsame Wertvorstellungen, Überzeugungen und Erwartungen sowie ein Bekenntnis zur Qualitätsverbesserung
  2. sowie klar definierte Strukturen und Steuerungsmecha nismen zur gezielten Qualitätsentwicklung.
Gemeinsame Qualitätsvorstellungen als wesentliches Element einer Qualitätskultur drücken sich in der Regel durch „unausgesprochene gemeinsame Annahmen“ (Schein 2003) aus. Diese gilt es durch Kommunikation der Akteur_innen zu entwickeln, bzw. dadurch zu ermöglichen, dass Kommunikationsanlässe geschaffen werden. Ein akteursorientierter Ansatz als Grundlage partizipativer Diskussion zur Entwicklung und Durchführung von Studienangeboten als Lehr- und Lernkontext ermöglicht, formale Strukturen zu überschreiten und eine Qualitätskultur zu entfalten. Dazu ist eine sinnvolle Begleitung der Strukturen und Instrumente des Managementsystems durch die Kommunikation des qualitativen bzw. kulturellen Wandels erforderlich (Boentert 2013).

 

 

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