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IF Design Talent Award 'Best of the Year' für 'Red Grid', ein hochschulübergreifendes Architektur-Projekt

Das von der Studierenden-Gruppe Lingxi Ji (Hochschule für Künste Bremen), Stina Strangmann (HSB, School of Architecture) und Jule Viets (HSB, School of Architecture) entwickelte Projekt “Red Grid” ist mit einem IF Design Talent Award 'Best of the Year' ausgezeichnet worden.

Im jährlich wiederkehrenden Kooperationsprojekt INTERSPACE, in dem Architektur- und Designstudierende aktuelle Fragestellungen und Phänomene in Bremen bearbeiten, stellte sich 2018 unter dem Slogan „INTERSPACE 2018 – Die Kreative Stadt | Wie soll Bremen wachsen?“ folgende Frage:
Was macht eine kreative Stadt aus? Was wird aus dem „Roten Dorf“?

Als „Rotes Dorf“ werden 120 Container bezeichnet, die als temporäres Obdach für Geflüchtete genutzt wurden und in Zukunft dafür nicht mehr benötigt werden. Sie sollen von ihrem bisherigen Standort weichen und stehen damit für eine neue Programmierung zur Verfügung. Lässt sich aus der Konfiguration der Containereinheiten ein neuer Impuls für die Stadt entwickeln? Ein kreativer Hotspot in der Stadt?

„Red Grid“ schlägt vor, einzelne oder in Kleingruppen konfigurierte Container im Stadtgebiet Bremens an diversen geeigneten Orten temporär aufzustellen und von Nutzern im Sinne einer 'kreativen Stadt' betreiben zu lassen. Die Inhalte dieser realen kreativen Hot-Spots werden von den Forderungen und Bedürfnissen der Anwohner bestimmt.

Eine mobile APP unterstützt das Konzept. Alle Benutzer (Betreiber und Nutzer) geben bereits während der Bewerbung oder Einrichtung der Hot-Spots Informationen aus und stellen Kommunikation und Interaktion zwischen Personen mit neuen Hot-Spots und Aktivitäten her.

Die Container bieten Shared Space für Menschen. Mit Kreativität werden die Entwicklungsbedürfnisse Bremens erweitert und verbunden. Ob Sprachtrainings, Kunstausstellungen, Handwerksangebote, Bildung oder Kinderbetreuung, ob Spielen, Lernen oder Arbeiten, jeder Hot-Spot ist ein kleiner Co-working Space für kreative Zwecke.


Das hochschulübergreifende Projekt INTERSPACE wurde initiiert und wird geleitet von Prof. Ulrike Mansfeld und Prof. Detlef Rahe. Als Lehrbeauftragte wirkten 2018 Benjamin und Jan Wirth, sowie Ema Sauramo als künstlerische Assistenz mit.
Ansprechpartnerin
Name Telefon E-Mail
Mansfeld, Ulrike, Prof.Dipl.-Ing. +49 421 5905 2303  senden


veröffentlicht am 2019-05-08 12:47

 

 

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