Über das IIA

Wesentliche Aufgaben

  • Planung, Entwicklung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bzw. die Beteiligung an derartigen Vorhaben anderer Einrichtungen;
  • Übernahme von Beratungs- und Gutachtertätigkeiten für Industrie- und Gewerbebetriebe, kommunale Einrichtungen und andere Institutionen (Verbände etc.);
  • Organisation und Durchführung von Vorträgen, Seminaren und Weiterbildungsveranstaltungen;
  • Prototyp-Entwicklungen von anwendungsnahen Systemen
  • Evaluierung neuer technologisch interessanter Projekte.

Neben der Forschung ist ein weiteres wichtiges Ziel des IIA, Existenzgründungen zu unterstützen und somit Start-Up Unternehmen auf den Weg zu bringen. Zum einen wird Hochschullehrern als auch Absolventen auf diesem Wege ermöglicht, ihre Ideen unter optimalen Randbedingungen umzusetzen. Zum anderen werden Arbeitsplätze in der Region geschaffen, womit sich das IIA auch einer gesellschaftspolitisch wichtigen Aufgabe stellt.
Dabei profitieren die neuen Unternehmen von den Ideen, Kontakten und Erfahrungen, die in Projekten gesammelt wurden. Als Anschubhilfe können diese „Spin-offs“ Ausstattung und Räume des IIA übergangsweise nutzen. Auch das Gründerzentrum Aiport, GZA, bietet in unmittelbarer Nachbarschaft gute Startbedingungen.

Geschichte

Gegründet wurde das Institut für Informatik und Automation (IIA) 1997. Das Institut sieht seine Hauptaufgabe in der angewandten Forschung und dem Technologietransfer. Es arbeitet nach dem Leitmotiv: "Wissenschaft für die Praxis". Um diesem Grundsatz gerecht zu werden, unterhält das Institut zahlreiche Kooperationen zu Partnern aus Industrie, Mittelstand und anderen Forschungseinrichtungen. Aktuelle Forschungsergebnisse und -erfahrungen werden durch das IIA den Industriepartnern zugänglich gemacht. Andererseits bleiben die Mitglieder des IIA praxisnah durch die Kooperation mit den Unternehmen. Durch diese Kooperation in den anwendungsorientierten Forschungsprojekten profitiert ebenfalls die Lehre, da hierdurch ein praxisnahes Studium auf hohem Niveau gefördert wird.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Das IIA arbeitet mit Forschenden anderer Fachrichtungen an der HSB zusammen. Die gemeinsamen Forschungsaktivitäten sind im Cluster Digitale Transformation gebündelt.

Projekte

Energieeinsparung in Bildungseinrichtungen mit KNX - Gebäudebussystem

Einsparpotential

Klassen- bzw. Seminarräume von Bildungseinrichtungen sind oft "Tatorte" massiver Energieverschwendung.

Typische Beispiele:

  • Heizung bei geöffneten Fenstern
  • eingeschaltete Beleuchtung nach Verlassen der Räume
  • zu hohe Raumtemperaturen

Durch busgestützte Gebäudeautomationssysteme lassen sich erhebliche Energieeinsparungen erreichen. In Ein- und Mehrfamilienhäusern wurde eine Verringerung des Heizenergiebedarfs um 30 % nachgewiesen. Für Seminarräume in Bildungseinrichtungen wird das Einsparpotential in diesem Projekt erstmals detailliert messtechnisch ermittelt.

Direkter Vergleich

Die Räume 122 und 123 des ZIMT (Hochschule Bremen) werden dazu verglichen. Raum 122 verfügt über ein Gebäudebussystem mit raumbezogener Heizungsregelung und Fensterkontakten, die ein Schließen der Ventile bei geöffneten Fenstern auslösen. Der geregelte Raum weist nach 3 Heizperioden einen um mehr als 50 % geringeren Energieverbrauch auf.

Mit einem PC-gestützten Messsystem werden die wesentlichen Effekte, die zu dieser Einsparung führen, im Detail analysiert. Die Ergebnisse liefern eine abgesicherte Datenbasis für die Energie- und Betriebskosteneinsparungen durch Gebäudeautomation.

Das Projekt wird gefördert durch die Bremer Energie-Konsens GmbH.

Ausgründungen

Folgende Start-ups und Unternehmen haben sich aus dem IIA heraus gegründet: