Übersicht

Projektleitung Janßen, Heinz, Prof. Dr.
Kooperationspartner Mobiler Rehabilitationsdienst der kreuznacher diakonie, Bad Kreuznach Mobile Reha Bremen GmbH, Bremen Evang. Krankenhaus Woltersdorf - Mobiler Rehabilitationsdienst, Woltersdorf Evangelisches Johannesstift - Wichernkrankenhaus gGmbH, Berlin Spandau Klinikum Coburg GmbH, Coburg Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und gemeinnütziges ISIS-Institut e.V. Frankfurt am Main, Frankfurt, Prof Behrens
Koordinationsrolle Hochschule Bremen, Fakultät 3
Projekttyp Drittmittelprojekt (Zuwendung)
Mittel- bzw. Auftragsgeber Bund, Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Förder- bzw. Auftragssumme 315.554 €
Laufzeit 11/2014 - 04/2018
Fakultät Fakultät Gesellschaftswissenschaften

Verbesserte Chancen der Teilhabe im Alter - Nutzung und Effekte einer mobilen geriatrischen Rehabilitation im Heim - Viele Menschen im Alter können Leistungen zur Rehabilitation nur noch begrenzt in Anspruch nehmen. Oftmals erschweren oder verhindern körperliche wie mentale Einschränkungen, Mehrfacherkrankungen und nicht zuletzt Schwierigkeiten im Wohnumfeld die Nutzung und die Inanspruchnahme von Rehabilitationsleistungen. Dabei kann die Rehabilitation positive Auswirkungen auf die Verbesserung von Teilhabechancen der älteren Menschen haben. Die Möglichkeit einer Mobilen Rehabilitation im Heim oder Zuhause ist im Sozialgesetzbuch (SGB V) § 40 seit 2007 verankert und ausdrücklich auch in Pflegeeinrichtungen (SGB XI) vorgesehen. Diese Möglichkeit wird bislang jedoch wenig genutzt. Ein Forschungsvorhaben soll hier weitere Informationen und Erkenntnisse geben. Das Forschungsvorhaben untersucht erstmalig die mobile (geriatrische) Rehabilitation im Heim über mehrere Fragestellungen. Es erstreckt sich über drei Jahre und wird gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit. Das Forschungsvorhaben ist untergliedert in Teilprojekte und möchte die nachfolgenden Fragen beantworten helfen: - Wer braucht eine (mobile) Rehabilitationsmaßnahme im Heim (Bedarf)? - Wer nimmt eine mobile Rehabilitation in Anspruch? - Mit welchen gesundheitlichen und Teilhabe-Entwicklungen ist eine mobile Rehabilitation über einen längeren Zeitraum verbunden? - Birgt die mobile Rehabilitation auch einen finanziell erfassbaren Nutzen? - Wie ist die Zusammenarbeit von mobiler Rehabilitation und der Pflege im Heim und wie lässt sie sich entwickeln? - Was sagen bislang vorliegende Routinedaten (Monitoring) aus? Mit den Ergebnissen werden am Ende Handlungsempfehlungen zu Bedarf, Wirkung, Kosten und Durchführung der mobilen geriatrischen Rehabilitation im Heim ausgearbeitet. An dem Forschungsvorhaben sind die Standorte mobiler Rehabilitation in den Regionen/Städten: Bad Kreuznach, Berlin, Bremen, Coburg und Woltersdorf beteiligt. Das Projekt wird wissenschaftlich geführt und koordiniert vom Institut für Gesundheits- und Pflegeökonomie (IGP) unter Leitung von Prof Dr. Heinz Janßen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin ist Frau Leonore Köhler im Forschungsvorhaben tätig. Das Institut für Supervision, Institutionsberatung und Sozialforschung (ISIS) Prof Dr. Behrens begleitet und berät wissenschaftlich das Vorhaben und ist für Teilprojekte verantwortlich. Das Vorhaben wird weiterhin von einer Projektsteuergruppe geführt, hierzu zählen auch die Leiter der jeweiligen Standorte. Ein Projektbeirat sichert die Qualität der Projektdurchführung. Im Feld der mobilen (geriatrischen) Rehabilitation gibt es bislang keine aussagekräftigen Studien. Umfang und Anlage dieser Studie lassen daher erste, verwertbare Ergebnisse zu den vorgenannten Fragestellungen erwarten. Die Ergebnisse der Forschung werden im Rahmen einer abschließenden Tagung in Berlin Anfang 2018 vorgestellt.

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