Das Gefüge »Stadt« an sich ist sozial. In keinem Siedlungsverbund kommen mehr Menschen unterschiedlicher Interessenlage, Herkunft, Fähigkeiten, Bildung und sozialer Disposition zusammen. Was sie eint, ist das Interesse, an einem bestimmtem Ort zusammenzuleben. »Stadt« vermag dabei für vielfältige Lagen Lösungen zu bieten.

 

Auch Bremen ist eine soziale Stadt; ihre Politik und Verwaltung sind bestrebt, allen Menschen Zugang zu ermöglichen zu sozialen und kulturellen Einrichtungen, zu guten Wohnungen sowie zu qualitätsvollen öffentlichen Räumen für Begegnung und Austausch. Dass es sich hier um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt, liegt auf der Hand, wie aber kann diese in konkreten architektonischen Angeboten verwirklicht werden?