Modul 1.1 Formenvielfalt Pflanzen/Tiere I (Teil Zoologie)
Planung Wintersemester 2011/12 Das Modul findet im November 2011 statt. Die Vorlesungsskripte stehen im Intranet der Hochschule (AULIS-Plattform). Modulinhalte In diesem Modul geht es um das Verständnis für die Bauprinzipien tierischer und pflanzlicher Organismen, wir lernen etwas über die Zusammenhänge zwischen Struktur und Funktion von Tieren und Pflanzen und bekommen erste Einblicke in die Biodiversität. In praktischen, vorlesungsbegleitenden Übungen wird die Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten vermittelt („Wie schreibe ich ein Protokoll?“), und wir bekommen Einblicke in die Bibliotheks- und Literaturarbeit.In der Teilveranstaltung Formenvielfalt Tiere geht es um die Definition „Tier“, wir besprechen ausgewählte wirbellose Stämme des Tierreichs, z.B. Porifera (Schwämme), Radiata (Quallen, Korallen und andere), Mollusca (Weichtiere), Plathelminthes (Plattwürmer), Nematoda (Nematoden), Annelida (Ringelwürmer) und Arthropoda (Gliedertiere mit Insekten, Krebsen und Spinnentieren). Hinzu kommen übergreifende Begriffe wie Symmetrie und Lagebezeichnungen, Prinzipien der Systematik und Taxonomie, der Evolution der wirbellosen Tiere, der Gewebebildung, Coelomentwicklung und Metamerie. Praktische Bezüge gibt u.a. es zum Thema Biomedizin (Parasiten), zur Gewässergütebestimmung (Makrozoobenthos als Bioindikatoren) sowie zum Natur- und Umweltschutz. In den Laborpraktika führen wir Bestimmungsübungen an Mollusken durch (überwiegend anhand von Schneckengehäusen und Muschelschalen), wir präparieren Krebse und bestimmen Wasser- und Landinsekten.
Mit Bestimmungsbüchern, Lupe, einem Binokular (zweiäugiges Aufsichtmikroskop) und ganz viel Geduld gelingt es, die ersten Objekte richtig bis zur Art zu bestimmen! Foto: Heiko Brunken.
Anhand der Schalen und Gehäuse lassen sich die meisten Muscheln und Schnecken sicher bestimmen. Die Formenvielfalt in Flüssen, Seen und im Meer ist größer als vermutet. Auch bei den zahlreichen Landschneckenarten entdecken wir eine überraschend hohe Biodiversität und Formenvielfalt. Foto: Heiko Brunken.
Beim Präparieren und Zeichnen lernen wir wissenschaftliche Arbeitstechniken und vor allem das genaue Hinsehen. Foto: Heiko Brunken.

