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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Modul 2.1 Formenvielfalt Tiere/Pflanzen II (Teil Botanik)

Modulinhalte
In diesem gemeinsam mit Prof. Dr. Heiko Brunken gelehrten Modul geht es um die Biodiversität und Formenvielfalt der Wirbeltiere und der Gefäßpflanzen. Es werden vertiefte Kenntnisse vermittelt über die Morphologie, die phylogenetischen (verwandtschaftlichen) Beziehungen und die wichtigsten Fachbegriffe der genannten Organismengruppen. Untersuchungs- und Bestimmungsmethoden werden erlernt, z.B. die Präparation und Konservierung (Sammlung und Aufbereitung) von botanischen und zoologischen Objekten. Der Umgang mit botanischer und zoologischer Fachliteratur fördert auch in diesem Modul die Bibliotheks- und Informationskompetenz der Studierenden.
Inhalte Teil Botanik
In der Teilveranstaltung Formenvielfalt Pflanzen wird die Vielfalt der heimischen Pflanzenarten behandelt. Wir lernen die wichtigsten Pflanzenfamilien kennen wie z.B. die Doldenblütler (Apiaceae), Korbblütler (Asteraceae), Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), Rosengewächse (Rosaceae), Schmetterlingsblütler (Fabaceae) und Nelkengewächse (Caryophyllaaceae). In die Familie der Süßgräser (Poaceae) arbeiten wir uns ebenfalls ein. Die kennzeichnenden Baupläne und Merkmale der Pflanzenfamilien werden besprochen (u.a. die Morphologie der Blüten und Früchte), die Mechanismen der Vermehrung (sexuell wie vegetativ) dargestellt.
Eine Aufgabe des Kurses beinhaltet die Anlage eines Herbars, das ist eine Sammlung gepresster und so getrockneter Pflanzenarten.
Im praktischen Teil wird mithilfe von Bestimmungsbüchern das Erkennen von heimischen Pflanzenarten geübt, so z.B. Laubgehölze im Winter, Süßgräser und Frühlingsblüher.
Die Praktika wurden in einem Gewächshaus der Botanika, Bremen, durchgeführt. In einer inspirierenden Atmosphäre, umgeben von blühenden Rhododendren und Azaleen, wird intensiv gearbeitet. Hier mit Zweigen von Laubgehölzen ohne Blätter und Blüten. Da geht es z. B. um die Anordnung der Knospen, deren Form und Größe. Ob ein Zweig Dornen oder Stacheln besitzt, ist ein Bestimmungsmerkmal. Foto:Henning Harder
Es wird in 2er-Gruppen gearbeitet. Eine Person liest die Bestimmungsmerkmale vor, die andere Person überprüft am Objekt, welches Merkmal zutrifft. Die zutreffenden Merkmale werden in einem Protokollbuch notiert. Foto:Henning Harder
Die Pflanzen werden an den Tagen vor den Kursen gesammelt und in Schalen bereitgestellt. Am Ende eines Kurstages werden alle behandelten Arten vorgestellt. Foto:Henning Harder
Die bestimmten Pflanzen werden in die entsprechenden Famiien einegordnet. Auf großen Listen werden Übersichten erstellt und von Studierenden vorgestellt. Foto:Henning Harder

Bewerberhotline ab 2. Mai
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