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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Zugnetzbefischung Weserstrand 24.04.09

Nächtliche Erfassung der Fischfauna am Weserufer bei Café Sand
Über die Fischfauna in den einzelnen Teilhabitaten der Weser sowie ihre räumliche und zeitliche Verteilung ist relativ wenig bekannt. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Zusammensetzung der Uferfischfauna in der Dunkelphase zum Teil deutlich von den Tagesergebnissen unterscheiden können.

Am 24. April 2009 wurden von der AG Fischökologie der Hochschule Bremen zum wiederholten Male nächtliche Zugnetzbefischungen durchgeführt. Folgende 12 Arten konnten nachgewiesen werden:

Rotauge (n=28)
Kaulbarsch (n=18)
Hasel (n=12)
Güster (n=9)
Aland (n=7)
Zander (n=5)
Ukelei (n=4)
Flunder (n=3)
Flussbarsch (n=2)
Aal (n=1)
Brasse (n=1)
Moderlieschen (n=1)

Nicht in den Fängen vertreten waren Gründlinge, Stichlinge und Grundeln. Letztere (Gattung Pomatoschistus) wurden hier bisher nur im Winter nachgewiesen.
Studenten in der Abenddämmerung am Fluss
Das Team der AG Fischökologie macht sich bei einsetzender Dunkelheit für die Befischungen bereit. [Foto kann vergrößert werden: rechte Maustaste>Grafik anzeigen]. Foto: Heiko Brunken.
ein Barsch liegt auf einem Messbrett
Kaulbarsch (Gymnocephalus cernua) als eine der dominierenden Arten in den Fängen. Foto: Angela Verwold.
eine kleine Flunder auf einem Messbrett
Flundern (Platichtys flesus) in allen Größen gehören zum typischen Arteninventar der Flussmündungen (Ästuare). Foto: Angela Verwold.
Studentin mit Wollhandkrabbe
Im Beifang befanden sich neben vielen Körbchenmuscheln (Gattung Corbicula) auch zahlreiche Wollhandkrabben - beide Arten sind Neozoen. Foto: Angela Verwold.
Zugnetzbefischung am Ufer
Das kleine Handzugnetz wir etwa 20 m uferparallel gezogen. Schwierig wird es, wenn große Steine, Schlammbänke oder Äste die Netzführung behindern. Derartige Untersuchungen sind daher nur an hindernisarmen Sandstränden möglich. Foto: Angela Verwold.
Arbeitsgruppe beim Vermessen von Fischen
Jeder einzelne gefangene Fisch wird sorgfältig bestimmt, vermessen und danach am Fangort wieder freigesetzt. Die so gewonnenen fischfaunistischen Daten sind wichtig für die Beurteilung der Gewässerqualität sowie der aquatischen Biodiversität. Publiziert werden die Verbreitungsdaten über den "Digitalen Fischartenatlas von Deutschland und Österreich". Foto: Angela Verwold.

 

 

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