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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Praxisbezug

Die Medienpraxis ist eine der wesentlichen Säulen des Internationalen Studiengangs Journalistik, unser Herzstück. In einer Lehrredaktion und einem Hörfunk- und TV-Labor bereiten wir die Studierenden auf ihren späteren Arbeitsalltag vor. Hier werden die journalistischen Grundlagen gelegt. Hier wird redaktionell gearbeitet. Hier ist Raum zur Reflexion. In den ersten beiden Semestern lehren wir die Grundlagen und die Medienpraxis Print. Im zweiten Studienjahr geht es in die elektronischen Medien, auf dem Studienplan stehen Hörfunk und Fernsehen. Nach dem Auslands- und Praktikumssemester können die Studierenden im 7. Semester einen Schwerpunkt wählen.
Crossmediale Projekte an der Hochschule
Crossmedia ist das neue Schlagwort im Journalismus. Im Studiengang Fachjournalistik wurde die Ausbildung den aktuellen Veränderungen der Medienunternehmen angepasst.

Hier zwei crossmediale Projekte:
11 über 0: Bremen zählt, grübelt, schwebt...
Crossmediaprojekt 2009
„11ueber0.de“ ist der Name des crossmedialen Projekts des siebten Semesters aus dem Jahr 2009. Und weil crossmedial nicht heißt, Zeitung, Radio oder Fernsehen eins zu eins in das Internet zu übernehmen, haben die jungen Journalisten mit ihren Dozenten Prof. Dr. Barbara Witte, Friederike Stüven und Martin Ulrich neue journalistische Arbeitsformen für das Medienmachen entdeckt. Unterstützt wurden sie dabei von Achim Eidenberg, der im Rahmen des Projektes seine Diplomarbeit verfasst. Ohne Millionenetat ist eine Internet-Präsenz entstanden, die alle bekannten Medien nutzerfreundlich miteinander verknüpft. Da geht es unter „Bremen zählt“ um Finanzen und andere Miseren. „Bremen schwebt“ erzählt spannend, was es in der Hansestadt mit Hightech und Raumfahrt auf sich hat.
Wenn „Bremen grübelt“, dann geht es um Sinn und Unsinn von Forschungsgeldern. Es werden Themen ins Visier genommen wie die Zukunft der Zeitung, Start ins Berufsleben und letztendlich kommen gute, alte Reportagen aus dem Arbeitsleben in das Internet. Wer mehr über das Projekt wissen will und erleben will, wie Medien von morgen aussehen werden, kann das unter diesem Link tun:
Zwischen Einbürgerung und Ghetto:
Thema Integration im Crossmediaprojekt 2011
Diesmal haben sich die Studierenden dem Thema Integration angenommen. Ihr besonderer Fokus lag dabei auf der Problematik der Segregation.

In kaum einer anderen Stadt lässt sich die Segregation so gut nachfühlen wie in Bremen. Reiche Stadtteile grenzen direkt an verarmte und benachteiligte Kinder wachsen neben privilegierten auf. Mit einem crossmedialen Projekt richten 36 Studierende des Internationalen Studienganges Fachjournalistik den Blick auf Bremen.

Sie haben Kameras und ihre offenen Ohren dorthin getragen, wo die meisten sonst ungerne hinsehen und das Mikrofon denen gereicht, die sonst selten zu Wort kommen. Das Interesse galt Menschen aus anderen Kulturen, Menschen mit Migrationshintergrund. Sie zeigen, wie sie sich fühlen, was die Stadt ihnen bietet und welche ganz eigenen Bedürfnisse jeder einzelne hat.

www.augenaufbremen.de zeigt, dass es oftmals nur Kleinigkeiten sind, die der Integration dienlich sein können. Es bedarf keiner großen Sprünge, um einander näherzukommen. Meist reicht einfach ein wenig Interesse und Neugier.

 

 

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