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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Internationalität

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Europa:
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* Kroatien: University of Zadar
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* Niederlande: Stenden Hogeschool, Leeuwarden
* Niederlande: NHTV, Breda
* Niederlande: Hanzehogeschool Groningen
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* Österreich: Pädagogische Hochschule Wien
* Österreich: Fachhochschule Joanneum, Bad Gleichenberg
* Österreich: Fachhochschule Salzburg
* Polen: Akademia Wychowania Fizycznego, Danzig
* Polen: Akademia Wychowania Fizycznego, Poznan
* Polen: Akademia Wychowania Fizycznego, Warschau
* Polen: Jan Amos Komenski State School, Leszno
* Portugal: Universidade Lusófona, Lissabon
* Portugal: Universidade de Trás-os-Montes e Alto Douro, Vila Real
* Rumänien: Universitatea Lucian Blaga, Sibiu
* Schweden: Linnaeus University, Kalmar
* Schweiz: Hochschule für Wirtschaft, Luzern
* Spanien: Universidad de Málaga
* Spanien: Universidad de Vigo
* Spanien: Universidad de Las Palmas de Gran Canaria
* Spanien: Universidad Politecnica de Cartagena
* Spanien: Escola Universitaria Formatic Barna, Barcelona

Aussereuropäisches Ausland:
* Australien: Edith Cowan University, Perth
* Australien: Southern Cross University, Lismore
* Ecuador: Univ. Estal Peninsula de Santa Elena
* Mauritius: University of Mauritius, Reduit
* Nicaragua: Universidad Nacional Autonoma de Nicaragua, Leon
* Südafrika: University of KwaZulu-Natal, Durban
* Thailand: Bankok University, International College

Stand: Juli 2016
Ansprechpartnerin
Name Telefon E-Mail
Grünewald, Jana, M.A. +49 421 5905 3188  senden
Ansprechpartner
Name Telefon E-Mail
Stecker, Bernd, Prof. Dr. +49 421 5905 3776  senden
Gemeinsame Exkursion von deutschen und kanadischen Studierenden in die Nationalparke Harz und Wattenmeer


Wo genau liegen die Unterschiede zwischen der kanadischen Nationalparkarbeit und der deutschen Arbeitsweise? Das war eine der zentralen Fragen, denen das 4. Semester ISAF mit ihrem Professor Dr. Bernd Stecker vom 1. bis 12. Mai 2008 nachgingen. Mit ihnen besuchten 19 kanadische Studenten und zwei Dozenten der Partneruniversität in Thunder Bay, Ontario den Nationalpark Harz und die Insel Sylt im Nationalpark Schleswig Holsteinisches Wattenmeer.
Im Rahmen des Moduls „Natural Area Tourism“ im ISAF wurden die Aufgaben der Nationalparke und besonders die Besucherlenkungstechniken am praktischen Beispiel veranschaulicht und schließlich international verglichen.
Im NP Harz führte der sympathische Friedhart Knolle durch die verschiedenen National-parkcenter, verwies auf den Zustand von Wanderwegen, ökologische Probleme und erläuterte Konfliktlinien, die durch unterschiedliche Nutzungsansprüche an den Nationalpark hervorgerufen werden. Dieses Wissen vermittelte er mit so viel Leidenschaft, dass selbst kräftige Hagelschauer die Studenten nicht von ihrer Faszination lösten. Ein weiterer Höhepunkt dieses Exkursionsteils war natürlich die Brockenwanderung, die mit gezielten Besucherbeobachtungen untermalt war und nach all den Anstrengungen schließlich mit ortsüblichem Windbeutel belohnt wurde!
Auf Sylt wechselte das Wetter zu strahlendem Sonnenschein, so dass interkulturelle Kompetenzen zusätzlich auch durch gemütliche Gitarrenabende am Strand erworben werden konnten. Auch hier konnten die Interessierten ihr im Seminar theoretisch erworbenes Wissen praktisch anwenden. Neben einer Wattwanderung zu den Austerfarmen, zeigt auch eine Kutterfahrt zu den Seehundsbänken, wie die Lokalbevölkerung in den Tourismus mit eingebunden wird und welche ökologischen Probleme mit touristischen Tierbeobachtungen verbunden sein können.
Außerdem wurde der Gruppe das Privileg zuteil eine geführte Wanderung in den geschützten Bereich der Dünen zu wagen. Die besondere Atmosphäre in dieser wilden Naturlandschaft, die einen einmaligen „Seminarraum“ bot, ließ alle mit eigenen Sinnen spüren, wie wichtig der bewusste Umgang mit diesem Naturraum ist.

Eine Kernerkenntnis dieser Exkursionen war, dass ein praktisches Fallbeispiel aus mehreren Perspektiven mit ihren länderspezifischen Hintergründen beleuchtet werden kann. Auf der einen Seite die Kanadier, mit ihren vielen Nationalparken, die besonders innovativ und offen mit den Besuchern in Nationalparks umgehen und auf der anderen Seite die Deutschen, die schon seit mehreren Jahrhunderten die Natur intensiv nutzen und schützen. Beide Gruppen konnten viel voneinander lernen und sich sowohl fachlich als auch menschlich näher kommen.




 

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