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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Studiengebühr für Langzeitstudierende

Liebe Studierende,

auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Thema Studiengebühren. Wir möchten Ihnen einen kurzen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und das weitere Verfahren im Zusammenhang mit der Erhebung von Studiengebühren geben.

Rechtsgrundlage
Nach § 109 a des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) vom 22. Juni 2010 erhalten die Studierenden mit der Einschreibung ein Studienkonto mit einem Studienguthaben. Die näheren Einzelheiten dazu sind im Bremischen Studienkontengesetz und in der dazu erlassenen Ordnung der Hochschule Bremen zur Ausführung des Bremischen Studienkontengesetzes (Studienkontenordnung) ausgeführt.

Berechnung des individuellen Studienguthabens
Die Berechnung des individuellen Studienguthabens in Form von gebührenfreien Studiensemestern erfolgt nach den §§ 2 bis 4 des Bremischen Studienkontengesetzes. Prinzipiell gilt:

  • Studierende erhalten ein Studienguthaben von 14 Semestern.
  • Studierenden, die das 55. Lebensjahr vollendet haben, wird kein Studienguthaben gewährt.

Verbrauch des Studienguthabens
Von dem Studienguthaben werden alle gebührenfreien Hochschulsemester in Abzug gebracht, die an der Hochschule Bremen oder an anderen Hochschulen in Deutschland oder Europa absolviert wurden.

Höhe der Studiengebühr
Die Studiengebühr für Langzeitstudierende beträgt 500,- Euro pro Semester. Die Studiengebühr muss im Rahmen der Rückmeldung zusätzlich zu dem Semesterbeitrag eingezahlt werden. Die Studierenden, die Studiengebühren zahlen müssen, erhalten darüber einen Gebührenbescheid.

Anhörungsverfahren
Jedes Semester läuft für diejenigen Studierenden, die gebührenpflichtig werden, das Anhörungsverfahren. Diese Studierenden erhalten ein Anschreiben und einen Anhörungsbogen. Die angeschriebenen Studierenden haben im Rahmen des Anhörungsverfahrens folgende Möglichkeiten:

  • sie können einen Antrag auf Befreiung von der Gebührenpflicht wegen des Vorliegens von Ausnahmetatbeständen nach § 5 des Bremischen Studienkontengesetzes stellen, z.B. wegen einer Beurlaubung an einer anderen Hochschule oder der Betreuung von Kindern,
  • sie können einen Antrag auf Stundung, Ermäßigung oder Erlass der Studiengebühr wegen einer unbilligen Härte nach § 6 des Bremischen Studienkontengesetzes stellen, z.B. wegen der studienzeitverlängernden Wirkung einer Behinderung oder schweren Erkrankung.

Damit diese Angaben berücksichtigt werden können, muss der Anhörungsbogen in der angegebenen Frist ausgefüllt, unterschrieben und mit Nachweisen versehen zurückgesandt werden.

Gebührenbescheide
Nach dem Rücklauf der Anhörungsbögen erfolgt eine Entscheidung über die Gebührenpflicht und es ergehen entsprechende Bescheide mit einer Rechtsbehelfsbelehrung. Dabei ist zu beachten, dass im Falle der Einlegung eines Widerspruchs gegen einen Gebührenbescheid die Studiengebühr trotzdem erst einmal eingezahlt werden muss, da der Widerspruch keine aufschiebende Wirkung hat. Vor dem Zahlungseingang erfolgt keine Rückmeldung und die Semesterunterlagen (Leporellos) werden nicht versandt. Es ist deshalb sehr wichtig, dass die angeschriebenen Studierenden die Anhörungsbögen fristgemäß zurücksenden, damit die dort aufgeführten Angaben vor dem Erlass eines Gebührenbescheides berücksichtigt werden können.

Wir hoffen, dass mit diesen Angaben schon die meisten Fragen beantwortet sind, haben aber unter dem Link FAQ noch einige Fragen und Antworten zusammengefasst, die für Sie von Interesse sein könnten.

Ihr Immatrikulations- und Prüfungsamt

 


 

 

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