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2009-2010 Marat, was ist aus unserer Revolution geworden?

2009 / 2010
Funf Aufführungen in der Concordia Bremen

Theaterstück frei nach der Vorlage von Peter Weiss
Im Mittelpunkt des Dramas um die Französische Revolution stehen der Revolutionär Marat und der bürgerliche Marquis de Sade. Marat fordert soziale Gerechtigkeit, das Ende von Arm und Reich. Er fordert eine Gesellschaft zum Wohle aller und will diese durchsetzen, wenn es sein muss mit der Guillotine. De Sade hat eine andere Weltanschauung. Er sieht die Ungleichheit in der Natur des Menschen begründet und sieht das Heil in der Loslösung des Einzelnen aus der Gesellschaft. "Ich glaube nicht an die Revolution, ich glaube nur an mich selbst".

Das Theaterstück von P. Weiss "Marat/de Sade" (1964) trifft die Aussage, dass die Gleichheit nicht hergestellt wurde. Der Abgrund von Arm und Reich blieb. Wie ist es heute ? Studenten leben mit der Perspektive, in absehbarer Zeit zu den Privilegierten dieser Gesellschaft zu gehören. Kein Grund also, sich mit den Widersprüchen unserer Zeit auseinander zu setzen. Doch in einem Seminar werden sie mit den Texten von Marat/de Sade konfrontiert. Es geht nicht anders. Sie müssen Stellung beziehen.

PREMIERE
02. JUNI 2010

 

 

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