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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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DAAD-Projekt PROFIS

PROFIS = Programm zur Förderung der Internationalisierungsstrukturen an deutschen Hochschulen
Das PROFIS-Programm des DAAD an der Hochschule Bremen

Im Rahmen dieses Projekts sollten Maßnahmen entwickelt werden, die zu einer Senkung der Abbrecherquote bei ausländischen Studierenden in grundständigen Studiengängen führen und Deuschland auf dem Weg zu einem attraktiven internationalen Studienstandort voranbringen.
PROFIS ist ein bundesweites Programm, in dem aus Mitteln des BMWF etwa 50 Hochschulen in Deutschland gefördert wurden, davon etwa ein Viertel Fachhochschulen.

Einer bedarfsorientierten Verwaltung und der Verbesserung der Betreuung der internationalen Studierenden galt das Hauptaugenmerk des PROFIS-Projekts an der Hochschule Bremen. Nach der vollständigen Umstellung auf das Bachelor/ Master-System (2005) und dem Projekt „Incoming Students“ (2002-2004) war es ein weiteres zentrales Strukturprojekt der Hochschule mit dem Ziel, die Internationalisierung zu stärken. Es bestand im Wesentlichen aus zwei Komponenten:

1. Verbesserung der Kommunikation im Bereich Internationales zwischen der zentralen Einheit und den Fakultäten und
2. Weiterentwicklung und Anpassung des Betreuungsnetzwerks für internationale Haupthörer.
– Zusammenfassung –
Das PROFIS-Projekt ist seit dem 30. April 2007 beendet. Die Projektziele sind in sofern erreicht, dass alle geplanten Elemente der Betreuungsverbesserung umgesetzt und erprobt wurden. Die Ergebisse sind in einer Handreichung für Hochschulen zusammengefasst:
Bedeutend für das PROFIS-Projekt ist die Tatsache, dass die Weiterentwicklung der Betreuungs-Angebote im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Betreuungs-Strukturen umgesetzt werden konnte. Die anfängliche Trennung in die zwei Aktionsbereiche Umstrukturierung und Betreuungsverbesserung wurde sinnvoller Weise aufgelöst und so wurden die Betreuungs-Strukturen gleichzeitig zu beständigen Kommunikations-Strukturen weiterentwickelt, die unabhängig von der Existenz des PROFIS-Projektes funktionieren.

Für die Hochschule Bremen war es eine besondere Erfahrung festzustellen, dass Instrumente, die sich in der Betreuung der Austauschstudierenden von internationalen Partnerhochschulen bewährt haben, dadurch nicht zwangsläufig auch für die Betreuung von internationalen Haupthörern geeignet sind. Die steigende Mobilität aller Studierenden in alle Richtungen hat mehr und mehr dazu geführt, dass für die aufnehmenden Hochschulen der Pass nicht länger ein sicherer Indikator für einen bestimmten Bedarf an Betreuung darstellt. Es fragt sich, ob das überhaupt immer deutlich der Fall war oder ob das auf der Grundlage gefühlter Erfahrungen bisher einfach nur angenommen wurde. Dies führte direkt zu tiefer gehenden strategischen Überlegungen zum Betreuungskonzept für Studierende allgemein: Das International Office als Fürsorgeeinrichtung für Internationale Studierende in allen Lebenslagen hat ausgedient und weicht dem Konzept des International Office als Einrichtung zur Beratung von allen Hochschulangehörigen und zur Organisation der praktischen Umsetzung der Studierendenbetreuung, beides im Sinne des Diversity-Konzeptes.
Die Beiträge des Projektes zur Weiterentwicklung der Internationalisierungsstrategie, mit besonderem Augenmerk auf die Betreuung von Studierenden, wurden am Ende des Projektzeitraumes als Ansatz des Diversity Mangements dem Rektorat der Hochschule Bremen vorgestellt, das den Ansatz zukünftig ausdrücklich in seine Strategieentwicklung mit einbeziehen wird. Dies bedeutet für eine Hochschule, die Umsetzung von Diversity Management als Herausforderung für die Zukunft zu betrachten.
Ansprechpartner
Name Telefon E-Mail
Tauerschmidt, Heike, Dr. +49 421 5905 2640  senden

 

 

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