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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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„ClusTra“: Neue Kooperationsmodelle mit Unternehmen

Welche Ansätze und Schnittstellen braucht es, damit die Hochschule Bremen in Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft die gewünschten regionalwirtschaftlichen Effekte optimal erzielen kann? Um Antworten auf diese Frage zu finden, hat die Hochschule Bremen bereits 2012 das Projekt „ClusTra“ aufgelegt. ClusTra steht für „Unternehmensorientierter Technologietransfer in den bremischen Innovationsclustern“. Gemeinsam mit namhaften Unternehmen entwickelte
sie mit der Unterstützung durch „Die Denkfabrik GmbH“ einen umfangreichen Maßnahmenkatalog.

Der Arbeit in den Workshops ging eine Befragung zahlreicher Unternehmen im In- und Ausland voraus. „Uns war wichtig zu erfahren, wie die Wirtschaft uns wahrnimmt und welche Erwartungen sie an uns richtet“, bringt Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der Hochschule Bremen, die Ausgangslage auf den Punkt. In einem zweiten Arbeitsschritt wurden die Ergebnisse mit den Möglichkeiten der Hochschule in Einklang gebracht. Es folgten sechs Workshops mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern, auf denen zahlreiche Vorschläge diskutiert und schließlich eine Liste mit 18 konkreten Maßnahmen verabschiedet wurde.
„Gute Ideen als Rückenwind nutzen“
Sieben dieser 18 Projekte wurden bei der Veranstaltung in der Handelskammer näher vorgestellt. Einige Beispiele: Dirk Schwampe (team neusta GmbH) und Professor Dr. Helmut Eirund (Fakultät Elektrotechnik und Informatik) präsentierten ihre Idee eines Online-Portals, in dem Unternehmen neue sowie bereits laufende Projekte mit Studierenden einstellen können.
Bernd Schröder (Airbus Bremen) und Reinhard Cordes (Frerichs Glas GmbH) stellten zusammen mit Prof. Dr. Ulrich Kuron (Fakultät Wirtschaftswissenschaften) Wege und Methoden für die gemeinsame Entwicklung dualer Studiengänge vor.
Auch ein regelmäßig erscheinender Newsletter mit aktuellen Projekten der Hochschule, der gezielt an Unternehmen gerichtet ist, überzeugte die Zuhörerschaft. „Wir wollen jetzt diese guten Ideen als Rückenwind nutzen, um die Akteure beider Seiten – Hochschule und regionale Wirtschaft – zusammenzuführen“, so Prof. Dr. Karin Luckeys Ausblick. „Dafür werden wir auf Grundlage der erarbeiteten Modelle verbindliche Strukturen aufbauen und die Zusammenarbeit mit den Unternehmen fortführen.“

 

 

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