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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

Hochschule Bremen
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Antrag "Innovative Hochschule"

Die Förderinitiative "Innovative Hochschule" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nimmt die – neben Forschung und Lehre – dritte Mission "Transfer und Innovation" in den Blick und richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Universitäten sowie an Fachhochschulen.

Der Zeitpunkt ist ideal, um mit der Bund-Länder­Initiative "Innovative Hochschule" unsere vielfältigen Transferaktivitäten zu bündeln, sie professioneller zu strukturieren und damit auf eine neue qualitative Stufe zu heben: Mit dem beantragten Vorhaben "Innovative Hochschule" etablieren wir eine Innovationsplattform und adressieren einen Kooperationsraum mit bedarfsinduzierten Handlungsfeldern an die Stadtregion und die Gesellschaft. Wir werden damit in die Lage versetzt, unsere Rolle als Impulsgeberin im Innovationssystem der Region systematisch und professionell zu stärken und die Wirkung unseres Engagements zu vervielfachen.
Ausblick: Die HSB morgen
Mit der Innovationsplattform "HSB_connect" werden wir die notwendigen Management- und Servicestrukturen bilden, um nach innen Transferprozesse, Zielgerichtetheit und Ergebnissicherung zu managen und nach außen als Scout und Lotse zu fungieren.
HSB_on spot
Mit dem Kooperationsraum "HSB_on spot" werden wir räumliche, soziale, ökonomische, ökologische, kulturelle und technologische Facetten von Innovation verbinden. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern werden wir interaktiv, diskursorientiert und perspektiven­reich die Herausforderungen in definierten Handlungsfeldern angehen.

Die Hochschule Bremen ist eine der führenden Hochschulen der Angewandten Wissenschaften in Deutschland. In enger Abstimmung mit unseren Partnern aus Wirtschaft, Gesellschaft und der Stadtregion Bremen haben wir uns bereits im Jahr 2000 auf den Weg gemacht, konsequent eine Schlüsselfunktion im regionalen Innovationssystem bei der Lösung gegenwärtiger und künftiger Herausforderungen zu übernehmen.

Beispiel-Projekte aus den vier Handlungsfeldern finden Sie unterhalb des Interviews.
Prof. Dr. rer. pol. Karin Luckey
„Die Stärkung des regionalen Innovationssystems ist unser Ziel”, Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey im Interview
Die Hochschule Bremen (HSB) positioniert sich strategisch verstärkt als Impulsgeberin für die regionale Entwicklung.
Wo liegen die Schwerpunkte? Welche Angebote tragen dazu bei? Was sieht die weitere Hochschulentwicklungsplanung vor?
Kreative Stadt: „Campus Neustadt“
HSB liefert wertvolle Impulse für städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung
Dass Hochschulen städtbauliche und regionalwirtschaftliche Impulse setzen können, wurde in zahlreichen regionalen und überregionalen Studien nachgewiesen. Auf die vielfältigen Funktionen der Hochschule Bremen weist anhand konkreter Beispiele noch einmal deren Rektorin, Prof. Dr. Karin Luckey, hin: „In einem Workshop entwickelten namhafte Fachleute konkrete Ideen, wie die zentralen Profillinien der Hochschule Bremen - Praxisorientierung und Internationalität - mit den Entwicklungszielen der Bremer Neustadt verbunden werden können. Diese Anregungen werden derzeit auf die Machbarkeit hin weiter untersucht.“
Sozial gerechte Stadt: Projekt „KUSTIS“
Kulturen der sozialen Teilhabe im Stadtteil - Integration, Prävention und Partizipation – niedrigschwellige Angebotsentwicklung für Migrantinnen und Migranten
Die Konzeption, Umsetzung und Evaluation niedrigschwelliger Angebote für ältere Menschen stellt eine derzeit dringliche Aufgabe von Ländern und Kommunen dar. Getragen von der Erkenntnis, dass für eine wachsende Population alter Menschen ein möglichst langer Verbleib in der eigenen Häuslichkeit gesichert werden muss, sollen mit entsprechenden Angeboten Beratungs-, Unterstützungs- und Betreuungsleistungen geschaffen werden mit dem Ziel, die soziale Teilhabe zu sichern, Vereinsamung entgegenzuwirken und gesundheitliche und psychosoziale Risiken für ältere Menschen und deren Angehörigen zu minimieren.
Sozial gerechte Stadt: Fachtagung „Kinder mit Fluchterfahrung zur Sprache gebracht“
„Kinder mit Fluchterfahrung zur Sprache gebracht“ lautete der - bewusst doppeldeutig gewählte - Titel einer interdisziplinären Fachtagung, zu der die Hochschule Bremen (HSB) am Freitag, dem 23. September 2016, einlud.
Schirmherrin der ganztägigen Veranstaltung war die Bremer Sozialsenatorin Anja Stahmann.
"Nachhaltige Stadt": ClimaCampus
In den nächsten 10 Jahren kommen viele Herausforderungen auf die HSB zu. Der Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel sind dabei wichtige Themen. Die HSB ist sich dieser Verantwortung bewusst und macht sich auf dem Weg zum „ClimaCampus“. Ziel des „ClimaCampus“ ist es, zu einer klimagerechten Entwicklung der HSB beizutragen.
"Nachhaltige Stadt": Alte Neustadt in Bremen wird Fahrrad-Modellquartier
Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr und die Hochschule Bremen haben sich gemeinsam in einem wettbewerblichen Verfahren um Fördermittel im „Bundeswettbewerb Klimaschutz im Radverkehr“ der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) für ein „Fahrradmodellquartier Alte Neustadt Bremen – von der Fahrradstraße zur Fahrradzone“ beworben. Nun sind nach vielen Verhandlungsrunden die Förderbescheide für die Umsetzung des Fahrradmodellquartiers eingetroffen.
"ClusTra": Neue Kooperationsmodelle mit Unternehmen
Welche Ansätze und Schnittstellen braucht es, damit die Hochschule Bremen in Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft die gewünschten regionalwirtschaftlichen Effekte optimal erzielen kann? Um Antworten auf diese Frage zu finden, hat die Hochschule Bremen bereits 2012 das Projekt "ClusTra" aufgelegt. ClusTra steht für "Unternehmensorientierter Technologietransfer in den bremischen Innovationsclustern". Gemeinsam mit namhaften Unternehmen entwickelte sie mit der Unterstützung durch „Die Denkfabrik GmbH“ einen umfangreichen Maßnahmenkatalog.
Transfer-Audit
Das Transfer-Audit des Stifterverbandes ist ein Entwicklungsinstrument für Hochschulen, die ihre Kooperationsstrategie mit externen Partnern (aus Wirtschaft, Politik, Kultur und öffentlichem Sektor) weiterentwickeln und Transfer in ihrer Hochschulentwicklung insgesamt stärken möchten.

Zur Bewältigung der Herausforderungen entwickeln und erproben wir laufend neue Lehr- und Transferformate, die inter- und transdisziplinäres und multiperspektivisches Denken und Arbeiten fördern und damit Räume des Austauschs zwischen Studierenden, Forschenden, externen Partnern und der Öffentlichkeit schaffen. Beispielhaft sind hier aktuell zu nennen:

- Airbus-Cafe
- Interpace
- Digital Urban Lab
"Airbus-Café": Studierende arbeiten gemeinsam mit Airbus an Zukunftsthemen
"Airbus Café" ist ein neues Veranstaltungsformat betitelt, im Rahmen dessen Studierende der Hochschule Bremen Zukunftsthemen mit Luft- und Raumfahrtaspekten im Dialog mit Experten der Firma Airbus definieren und aufbereiten. In diesem inter- und transdisziplinäre Lehr- und Transferformat arbeiten Studierende aus verschiedenen Studiengängen wie Architektur, Elektrotechnik, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Physik und Tourismusmanagement zusammen, um die vielschichtigen Aspekte des jeweiligen Projektthemas zu untersuchen.
"Interspace": Impulse für die Stadtentwicklung
Mit "Interspace" ist ein Vorhaben betitelt, das sich jeweils einer Fragestellung - bezogen auf die uns umgebenden Raume und Zwischenräume - widmet. Hinter dem Begriff steht das Kooperationsprojekt der Masterstudiengänge "Architektur / Environmental Design" an der Hochschule Bremen und "Integriertes Design – Systeme und Strukturen" an der Hochschule für Künste.
Digital Urb Lab
Die Hochschule Bremen lud in Kooperation mit der Bremer ZwischenZeitZentrale Künstler und Kreative zu einem Open Lab im WURST CASE, der ehemaligen Fleischwarenfabrik Könecke in Bremen-Hemelingen ein. „Künstler, Kreative und Programmierer - das ist die richtige Mischung um mit digitalen Tools die Stadt zu verändern!" so Dr. Carl Skelton, Gründungsdirektor des Integrated Digital Media Programms der New York University und des Gotham Innovation Greenhouse NY. Er leitete als Gast der Hochschule Bremen und des M2C Instituts für angewandte Medienforschung den Workshop.
Initiativkreis lobt HSB-Innovationspreis aus
Initiativkreis lobt HSB-Innovationspreis aus
Im Sommer 2016 wurde erstmalig der HSB-Innovationspreis für herausragende Studienarbeiten verliehen, für Prof. Dr. Karin Luckey ein exzellenter Beleg für den sprichwörtlichen Transfer über die Köpfe. Ausgelobt wurde der HSB Innovationspreis vom „Initiativkreis zur Förderung des Wissens- und Technologietransfers an der HSB e.V.“, dem bedeutende Unternehmerpersönlichkeiten angehören, und von der Sparkasse Bremen.
Initiativkreis der Hochschule Bremen unterstützt beim Wissens- und Technologietransfer
Career Gate, Speed Dating, Career Service, HSB-Innovationspreis: Bei diesen neuen Serviceangeboten und Leistungen der Hochschule Bremen war der Initiativkreis, das Unternehmens-Netzwerk der HSB, von Anfang an Ideengeber und konstruktiver Begleiter. "Als Freunde und Förderer ist es uns ein Anliegen, die Hochschule Bremen noch enger mit den Unternehmen zu vernetzen", erklärt der Vorstandsvorsitzende des Initiativkreises zur Förderung des Wissens- und Technologietransfers an der Hochschule Bremen e.V., Dipl.-Kfm. Tim Reiners. "Ferner ist uns die Unterstützung beim Wissens- und Technologietransfer sowie die Beratung bei der Weiterentwicklung des HSB-Leistungsspektrums ein Anliegen. Die HSB bringt als Hochschule der Angewandten Wissenschaft dafür die besten Voraussetzungen mit."
Themenbroschüren (pdf)

Prof. Dr.-Ing. Uta Bohnebeck
Prof. Dr.-Ing. Uta Bohnebeck
Konrektorin für Forschung und Wissens- und Technologietransfer
Prof. Dipl.-Ing. Ulrike Mansfeld
Prof. Dipl.-Ing. Ulrike Mansfeld
Projektleiterin
 

 

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