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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Funktionsweise des BELFA

Das Belastungsfahrzeug fährt mit eigenem Antrieb direkt zu seinem Einsatzort (Anfahrt). Bevor die Sattelzugmaschine das zu testende Bauwerk überfährt, bremsen die hinteren Achsen, und die Sattelzugmaschine zieht das vordere Fahrgestell aus (Überfahrt). Zusätzlich kann der Satteldruck und somit die Achslasten der Zugmaschine verringert werden, indem die letzten drei Achsen des Anhängers entlüftet werden. Damit ist eine schädigungsfreie und für die Sicherheit des Bauwerks unbedenkliche Überfahrt der Zugmaschine gewährleistet.
Bevor die Räder des hinteren Fahrgestells auf das Bauwerk fahren, bremsen sie erneut, und der Hauptträger wird weiter ausgezogen. Hat die Zugmaschine die Untersuchungsstelle überquert, werden alle Achsen entlüftet und sowohl die Zugmaschine als auch alle Achsen an den Hauptträger angekoppelt. Hydraulische Stützen heben das Fahrzeug an und machen damit die gesamte Masse für einen Belastungsversuch nutzbar (Versuch).
Jetzt kann der Bordkran, der auf dem Hauptträger transportiert und in Längsrichtung verfahrbar ist, mitgeführten und zusätzlichen Ballast aufladen und das Fahrzeug trimmen. Die Belastungsstempel werden an ihre Testposition verfahren und führen die Belastungszyklen durch, die in der Vorplanung festgelegt und durch umfangreiche Steuerungstechnik im rückwärtigen Messstand kontrolliert werden. Die Bauwerksreaktionen werden von lastunabhängigen Sensoren elektronisch aufgenommen und online überwacht. Zur Abfahrt wird das Fahrzeug wieder zusammengeschoben und ist sofort für einen neuen Einsatz bereit.

 

 

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