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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Aktuelles

Fachtagung an der THW-Bundesschule Hoya

Unter dem Motto "Neue Strategien für das THW: Klimawandel, Risikomanagement, Deichverteidigung" fand vom 17. bis 19. November 2017 die Fachtagung zur Weiterbildung von Technischen Beratern "Hochwasserschutz und Deichverteidigung" an der THW-Bundesschule Hoya statt.

Das zweitägige Tagungsprogramm umfasste viele spannende Vorträge aus Wissenschaft und Praxis. In diesem Zusammenhang stellte auch das Institut für Wasserbau seine Erfahrungen und Ergebnisse aus abgeschlossenen und aktuellen Forschungsprojekten zum operativen Hochwasserschutz vor. Dazu zählen der im Projekt DeichSCHUTZ auf dem Gelände der THW-Bundesschule erstellte Testdeich zur Entwicklung und zum Test von vollmobilen Hochwasserschutzsystemen, die im Projekt HWS-Bildung in Kooperation mit der THW-Bundesschule Hoya bearbeitete Anpassung der Ausbildung "Hochwasserschutz und Deichverteidigung" der THW-Bundesschule Hoya an die Herausforderungen des Klimawandels sowie die im Projekt DeichKade erfolgende Entwicklung von wassergefüllten Schlauchkonstruktionen zum Einsatz in der Deichverteidigung.

PIANC Arbeitsgruppe "Health Monitoring for Port and Waterway Structures"
Das Fachgebiet Bauingenieurwesen der Hochschule Bremen ist mit zwei Vertretern in der neu gegründeten PIANC-Arbeitsgruppe "Health Monitoring for Port and Waterway Structures" vertreten, Prof. Dr.-Ing. Marc Gutermann vom Institut für Experimentelle Statik und Prof. Dr.-Ing. Bärbel Koppe vom Institut für Wasserbau. Die Arbeitsgruppe wird Empfehlungen zum Thema der optimierten Überwachung von Wasserbauwerken mit risikobasierten Ansätzen und in-situ Tests erarbeiten. Der Gruppe gehören neben Vertretern europäischer Staaten auch Fachkollegen aus den USA, Australien und Japan an.
Niederländisch-Deutscher Workshop Operativer Hochwasserschutz

Am 4.11.2016 fand ein erster Workshop zum Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen niederländischen und deutschen Experten auf dem Gebiet des operativen Hochwasserschutzes statt. Eingeladen hatte der Wasserverband Rivierenland in Tiel, Niederlande mit dem Ziel eine Verbindung zwischen Ersthelfern im Katastrophenfall und Vorhersagedienste beider Länder herzustellen.

Hauptaugenmerk bei dem Workshop, an dem Prof. Dr.-Ing. Bärbel Koppe und Dipl.-Ing Lena Lankenau teilnahmen, war: Einschätzung der Widerstandfähigkeit vorhandener Hochwasserschutzeinrichtungen für vorhergesagte Hochwasserereignisse sowie Koordinierung von Notfallmaßnahmen, Deichschutz im Hochwasserfall und Konzipierung praktischer Übungen zwischen Ersthelfern.

Promotionssymposium an der Hochschule Bremen
Am 01.07.2016 fand zum wiederholten Male das Promotionssymposium der Hochschule Bremen statt. Unter den vorgestellten 17 Forschungsthemen waren drei Promovenden des Instituts für Wasserbau vertreten. Christopher Massolle arbeitet an der Entwicklung eines mobilen Deichschuztsystems zur Auftriebsminderung in versagensgefährdeten Deichen. Sowah Laryea erforscht statische und dynamische Gleichgewichtsprofile an sandigen Küsten und Lena Lankenau beschäftigt sich mit der Deichverteidigung im operativen Hochwasserschutz und besonderen Herausforderungen durch Klimawandel und Soziale Medien. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden über eine Publikumswahl der beste Vortrag und das beste Poster prämiert. Christopher Massolle erhielt für seinen Vortrag die meisten Stimmen und wurde mit einem Gutschein über 500 € für die Unterstützung seiner Forschungsarbeit belohnt.
Mit Wasser gegen Hochwasser / Projekt FLUTSCHUTZ mit dem NordWest Award 2016 ausgezeichnet
Das Projekt ' Flutschutz - Innovativer Hochwasserschutz' wurde am 10. Mai 2016 mit dem NordWest Award 2016 der Metropolregion Nordwest ausgezeichnet. Somit ist das Projekt eines von drei ausgezeichneten Finalisten-Projekten, die jeweils mit 10.000 Euro prämiert wurden. Insgesamt wurden 90 Bewerbungen für den Nordwest Award eingereicht.
'Die Auszeichnung der HSB mit dem Nordwest Award 2016 würdigt die enormen Potentiale, die herausragende Qualität und die unmittelbare Anwendbarkeit der Entwicklung unseres Instituts für Wasserbau', freut sich die Rektorin der HSB, Prof. Dr. Karin Luckey. 'Damit liefern wir ein exzellentes Beispiel, dass die HSB mit ihren Leistungen wertvolle Impulse für die Region durch den Transfer von Wissenschaft in die Praxis setzt.'

Das prämierte Projekt 'Flutschutz - Innovativer Hochwasserschutz':
Außergewöhnliche Hochwasserereignisse zeigen, dass ein enormer Einsatz an Hilfskräften und Material - in der Regel Sandsäcke - zur Verteidigung bestehender Deichlinien gegen akutes Versagen im Hochwasserfall erforderlich sind. Neben den hohen personellen und materiellen Aufwendungen erfordert die Deichverteidigung insbesondere Zeit, die im Hochwasserfall nur begrenzt zur Verfügung steht. So kommt es trotz aller Anstrengungen immer wieder zu Deichbrüchen, weil die erforderlichen Schutzmaßnahmen nicht in ausreichender Menge zeitgerecht vor Ort durchgeführt werden können.
Unter Berücksichtigung dieser Aspekte ist es angeraten, Schutzsysteme zu entwickeln, die hinsichtlich des Einsatzes an Personal, Material und Zeit effektiver sind als die bisherigen Sandsacksysteme, und somit das Katastrophenmanagement zu verbessern. Am Institut für Wasserbau der Hochschule Bremen werden aktuell im Rahmen von drei Forschungs- und Entwicklungsprojekten innovative Hochwasserschutzkonstruktionen entwickelt. Kooperationspartner des Projekts FLUTSCHUTZ sind die THW-Bundesschule Hoya sowie die technischen Konfektionäre OPTIMAL Planen- und Umwelttechnik GmbH und Karsten Daedler e.K. Konfektion von Planenstoffen und Folien

NordWest Award 2016 für das Projekt FLUTSCHUTZ (Foto: Brandfisher / Frank Neßlage)
NordWest Award 2016 für das Projekt FLUTSCHUTZ (Foto: Brandfisher / Frank Neßlage)
Deichverteidigung: FLUTSCHUTZ mit Wasser gegen Hochwasser

Informationsveranstaltung am 5. April 2016 an der Feuerwehrschule Bremen, organisiert vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr des Landes Bremen.

Vorstellung der in FuE-Projekten entwickelten FLUTSCHUTZ-Hochwasserkonstruktionen Quellkade, Auflastfilter und Doppelkammerschlauch sowie der aktuell am Institut für Wasserbau der Hochschule Bremen laufenden Forschungsprojekte DeichSCHUTZ, DeichKADE und HWS-Bildung.

Teilnahme von Mitarbeitern des Senats für Umwelt, Bau und Verkehr des Landes Bremen, der Feuerwehren in Bremen und Bremerhaven, der THW-Bundesschule Hoya und von THW-Ortsverbänden aus Bremen und Niedersachsen sowie der Bundeswehr.

"Mit Kunststoffplanen gegen die Fluten"

"Die Verteidigung von Deichen bei Hochwasser ist für Rettungskräfte stets eine große Herausforderung. An der Hochschule Bremen wird im Projekt DeichSCHUTZ ein innovatives System aus Kunststoffbahnen zur Deichverstärkung entwickelt."

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Deichverteidigung beim Elbehochwasser 2013
M. Sc. Estelle Kemayou Tchamako
Promotionsstipendiatin am Institut für Wasserbau

M. Sc. Estelle Kemayou Tchamako, DAAD-Stipendiatin aus Kamerun, bearbeitet Ihre Dissertation in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich für Geowissenschaften der Universität Bremen am Institut für Wasserbau der Hochschule Bremen (IWA).

Der Titel Ihrer Arbeit lautet: "Development of a Concept for a Tidal Polder leading off the Lower Weser and examining the Transferability of the Results onto the Lowlands of the Wouri Estuary, Cameroon".

Frau Estelle Kemayou Tchamako wird sich während Ihrer Promotionszeit mit der Erforschung hydraulischer und morphologischer Prozesse in Tidepoldern beschäftigen. Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Untersuchung von hydraulischen und morphologischen Prozesse in Tidepoldern der Unterweser sowie der Übertragbarkeit dieser Ergebnisse auf das Tideästuar des Wouri Flusses in Kamerun.


M. Sc. Estelle Kemayou Tchamako
Prof. Dr.-Ing. Bärbel Koppe erhält Möbius Förderpreis für Innovation 2014
Auszeichnung für innovative Deichverteidigungssysteme
Effektive praxistaugliche Entwicklung für den Hochwasserschutz gewürdigt

Prof. Dr.-Ing. Bärbel Koppe von der Hochschule Bremen erhielt den Möbius Förderpreis für Innovation. Den Rahmen für die Auszeichnung bot der 58. Kongress der Hafentechnischen Gesellschaft e. V. (HTG) in Berlin. Die Hamburger Werner-Möbius-Stiftung würdigt mit dem im zweijährigen Zyklus vergebenen Preis Fachleute, die zu den Gebieten Infrastruktur, Consulting, Industrie oder Logistik eine herausragende, bereits in der Praxis angewandte Innovation beigetragen haben. Ausgezeichnet wurden die von Prof. Koppe entwickelten Deichverteidigungssysteme Schlauchkade „flutschutz" und Schlauchlastfilter „flutschutz". Die mit Wasser gefüllten Schlauchsysteme können bei Hochwasser statt aufwändiger Sandsacksysteme schnell, effizient und kostengünstig als Notfallmaßnahme zur Sicherung durchbruchgefährdeter Deiche eingesetzt werden. Erstmals zum Einsatz kamen die „flutschutz"-Systeme während des extremen Hochwassers 2013 bei Dömitz an der Elbe.

Im Hochwasserfall werden zur Verteidigung von durchbruchgefährdeten Deichabschnitten in der Regel Konstruktionen aus Sandsäcken eingesetzt, die nur unter einem enormen Einsatz an Hilfskräften, Material und Transporten an die Schutzlinie gebracht werden können. Unter der Voraussetzung der Minderung des Einsatzaufwands bei gleicher oder sogar verbesserter Funktion der Konstruktionen wurden im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützten Forschungsprojekt HWS-Mobil (= mobiler Hochwasserschutz) so genannte Sandsackersatzsysteme aus wassergefüllten Kunststoffdichtungsbahnen entwickelt. Diese von Prof. Koppe patentierten, im Jahr 2012 vom TÜV-Nord für den Einsatz im Hochwasserschutz zertifizierten und während des Hochwassers 2013 an der Elbe erstmals zur Deichverteidigung eingesetzten Konstruktionen „flutschutz-Quellkade" und „flutschutz-Auflastfilter" waren der Grund für die Auszeichnung von Prof. Koppe mit dem Möbius Förderpreis für Innovation 2014, der während des Festaktes zum hundertjährigen Bestehen der Hafentechnischen Gesellschaft HTG in Berlin verliehen wurde.

Hannover Messe 2014 • 07. - 11.04.2014 • Präsentation der Flutschutz-Entwicklungen auf dem Stand des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. - VDI

Das größte europäische Ingenieurinnen-Netzwerk 'Frauen im Ingenieurberuf' verleiht am 10. April 2014 auf der Hannover Messe den Preis 'Ingenieurinnen und ihre Leistungen'. Die Entwicklungen der Preisträgerinnen Anna-Karina Grebe und Kerstin Steidle, Ilim Topaloglu und Christina Pfeuffer sowie Bärbel Koppe werden auf dem VDI-Stand der Hannover Messe 2014 präsentiert.

Elbehochwasser 2013 zwischen Dömitz und Boizenburg
Video: NDR 1, Radio MV - Forum aktuell - Fakten, Hintergründe, Analysen - 14.06.2013 - 20:15 Uhr
Malaysische Delegation zu Gast an der Hochschule Bremen

Am 20. Juni 2013 war eine zwölfköpfige Delegation malaysischer Hafenexperten zu Gast an der Hochschule Bremen. Im Kern ging es bei dem Treffen um die Auslotung möglicher Kooperationen im Bereich Aus- und Weiterbildung. Auf dem Programm am Hochschul-Standort Werderstraße 73 standen unter anderem die Vorstellung des einschlägigen Studienangebotes und der Forschungsaktivitäten - insbesondere des Forschungsclusters "Seefahrt 2040", des Instituts für maritime Simulation und des Instituts für Wasserbau. Zum Abschluss des rund zweieinhalbstündigen Treffens hatte die Delegation Gelegenheit, die Schiffsführungssimulatoren der Hochschule Bremen zu besuchen.

Die Gäste aus Malaysia besuchten als Gäste der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ am 20. und 21. Juni 2013 Bremen und Bremerhaven.


Foto: Ulrich Berlin, Pressestelle der Hochschule Bremen

Institut für Wasserbau
 

 

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