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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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GLOKAL organisiert zusammen mit der studentischen AG Nachhaltigkeit den ersten Nachhaltigkeitstag der Hochschule Bremen!
Besser statt mehr - Einladung an alle Hochschulangehörigen zum erstenNachhaltigkeitstag an der Hochschule Bremen

24.03.2011, Mensavorraum und AB 47, mit Gratis-Frühstück und ab 09.30 Uhr!

Zahllose Herausforderungen - zuletzt die Ereignisse in Japan - verlangen von uns allen, unsere gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Ressourcen nicht zu überlasten. In der Öffentlichkeit wird damit meist "Verzicht" assoziiert - zukünftige Führungskräfte aber sind gefordert, in Fragen wie weltweiter Mobilität, von Energiesicherheit, Klimaschutz, Ernährung
u.v.m. dauerhafte Lösungen zu entwickeln und neue Potentiale zu schöpfen. Für die HS Bremen konkretisieren sich u.a. folgende Aufgabenstellungen:

1. Die Fachhochschulen sind als spezifische Vermittlerinnen zwischen Wissenschaft und Praxis in besonderer Weise gefordert.

2. Die Hochschule Bremen vertritt im BMBF-Projekt "Bildungsinstitutionen und nachhaltiger Konsum" an der Universität Lüneburg sämtliche, bundesweite Fachhochschulen (www.konsumkultur.de) - und hat sich hier auch zu verschiedenen
Projekten bereit erklärt.

3. Auch und gerade Bremen und die Region stehen vor erheblichen Aufgaben, sich nachhaltig zu entwickeln.

Mit dem hochschulweit ersten Nachhaltigkeitstag am 24.03. wird die Hochschule Bremen ihre Lehre noch stärker auf eine zukunftsfähige, interdisziplinäre Praxisorientierung ausrichten.

Nach einem Frühstück, das wahrlich "Appetit auf Nachhaltigkeit" macht, und der Begrüßung durch die Rektorin Frau Prof. Dr. Luckey wird Prof. Dr. Udo Simonis, ein seit Jahren bundesweit renommierter Experte zum Thema (WZB), in seinem Einführungsvortrag Notwendigkeiten und Chancen von Nachhaltigkeit in der Hochschullehre beleuchten.
Anschließend werden bereits bestehende Projekte an der Hochschule Bremen vorgestellt. Nach einer nachhaltigen Mittagspause werden StudentInnen und Lehrende in offenen Kleingruppen gemeinsam weitere Schritte für eine nach innen und außen nachhaltige Hochschule Bremen erarbeiten - und dann im Podium mit den DekanInnen diskutieren.
Diese in ihrer Art sicher einmalige, kooperative Arbeitsform soll nicht nur Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse im Sinne nachhaltiger Entwicklung verstetigen, sondern alle Beteiligten
ganz konkret für neue, spannende, praxisnahe sowie synergische Lernformen und -inhalte interessieren.

Wir laden hiermit alle Hochschulangehörigen (Forschung, Lehre, Verwaltung, Studierende u.v.m.) zur aktiven Teilnahme am ersten Nachhaltigkeitstag ein, und diese Einladung richtet sich auch und gerade an Lehrende und TeilnehmerInnen ihrer Kurse. So besteht am Nachhaltigkeitstag doch die Möglichkeit, im Diskurs zwischen verschiedenen Interessen zahlreiche Soft Skills zu trainieren, wie auch Nachhaltigkeit auf Inhalte und Methoden von Lehrveranstaltung bzw. Studium insgesamt zu beziehen!
Fit für die Wirtschaft? Sozialwissenschaftler im Praxistest -
Vortrag mit Prof. Dr. Harald Heinrichs, Universität Lüneburg
Das Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit der Hochschule
Bremen (GLOKAL) und der Studiengang ISPM laden zu der folgenden Veranstaltung ein:

Sozialwissenschaftler in der Praxis – reichen die im Studium
vermittelten theoretischen und analytisch-konzeptionellen
Kompetenzen aus für erfolgreiches Handeln jenseits der
Wissenschaft? Prof. Dr. Harald Heinrichs, Professor für
Umweltsoziologie der Universität Lüneburg, wird darauf
Antworten aus der Praxis geben: nach 14 Monaten als
Umweltmanager bei der internationalen Wirtschaftsprüfungs-
und Beratungsgesellschaft KPMG berichtet er über
seine Erfahrungen, Nachhaltigkeit im Unternehmen zu
fördern – und welche Kompetenzen Sozialwissenschaftler
dafür mitbringen.

Termin: Donnerstag, 3.6.2010, 18:00 – 20:00 Uhr
Veranstaltungsort: Tagungsraum der Universität Bremen, Auf dem Teerhof 58
Fachtagung von Hochschule Bremen und IÖW: Experten stellen Annäherung von Interessensgruppen und Fortschritte in der Debatte um soziale und ökologische Anforderungen fest
Berlin, 10. Mai 2010 – Die Zusammenarbeit von Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) beim Thema Nachhaltiges Wirtschaften kommt voran, so das Ergebnis einer Berliner Fachtagung der Hochschule Bremen und des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Rund 70 Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaft diskutierten am vergangenen Freitag das Kooperationspotenzial und gemeinsame Interessen von Arbeitnehmervertretungen und NGOs hinsichtlich des Umgangs mit den ökologischen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen von Unternehmenshandeln.

Beate Zimpelmann, Professorin am Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit im Globalen Wandel (Glokal) der Hochschule Bremen: „Globale Herausforderungen wie der Klimawandel oder niedrige Arbeitsstandards erhöhen den Druck auf die deutschen Arbeitnehmervertretungen, nicht allein die soziale Dimension von Arbeit zu fokussieren und zudem stärker international zu agieren. Themen und regionale Zusammenhänge, die bislang primär von Nichtregierungsorganisationen behandelt wurden, werden zunehmend auch für Gewerkschaften relevant.“ Von den Arbeitnehmervertretungen müsse künftig zudem stärker hinterfragt werden, wie zukunftsfähig das Geschäftsmodell ihres Unternehmens sei. „Das liegt ganz in ihrem Eigeninteresse“, so Zimpelmann. Schließlich riskiere eine Unternehmensführung, die mit den Erfordernissen der nachhaltigen Entwicklung nicht vereinbar ist, Arbeitsplätze in großem Umfang.

Es gibt bereits gute Beispiele für die Zusammenarbeit von NGOs und Gewerkschaften an diesen Themen, doch bislang fand diese Kooperation noch nicht systematisch statt. Im Interesse beider Gruppen solle sie auf eine breitere Basis gestellt werden, so die weitgehende Übereinstimmung der Expertinnen und Experten. „Wir beobachten über die Jahre eine mal mehr, mal weniger starke Offenheit der Gewerkschaften für ökologische Themen“, so Thomas Korbun, Wissenschaftlicher Geschäftsführer am IÖW. „Neben dem Rückgriff auf die eigenen Erfahrungen im Feld Arbeit und Umweltschutz können die fundierten Kompetenzen von Nichtregierungsorganisationen eine wichtige Ressource für Gewerkschaften darstellen. Aber auch umgekehrt: Die Win-Win-Potenziale sind groß.“

Während bei den Gewerkschaften deutliche Forschritte in der Debatte von Nachhaltigkeitsthemen festgestellt werden können, konstatieren die Experten noch eine Lücke auf der betrieblichen Ebene. So öffneten sich viele Betriebsräte nur zögerlich für diese Themen und überließen diese häufig allein den CSR-Abteilungen im Unternehmen. Dabei könnten die Arbeitnehmervertretungen eine wichtige Funktion als Balancierungs- und Kontrollfaktor in unternehmerischen CSR-Prozessen übernehmen.

Die Fachtagung „Gewerkschaften, NGOs und CSR: Zwangsehe oder friedliche Koexistenz“ hat gezeigt, dass ein weiteres Kennenlernen und ein intensiverer Austausch zwischen Gewerkschaften und NGOs notwendig und erwünscht sind. Während die Unternehmensleitung sowohl mit betrieblichen Arbeitnehmervertretungen und NGOs Kontakte hält, stehen die beiden letzteren noch zu wenig im Austausch. „Das Dreieck zwischen den drei Akteursgruppen muss nun auf der Seite zwischen Arbeitnehmervertretungen und NGOs geschlossen werden“, so das Resümee von Zimpelmann.

Die Tagung fand im Rahmen des Forschungsprojektes „Soziale Nachhaltigkeit und CSR in transnationalen deutschen Unternehmen. Arenen, Akteure, Prozesse“ statt. Das Kompetenzzentrum Glokal und das IÖW erforschen im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung, wie die betrieblichen Akteure der Mitbestimmung Handlungsstrategien zu Nachhaltigkeitsthemen wie Klimaschutz, Globale Arbeits- und Sozialstandards oder Gleichstellung entwickeln und umsetzen können. Aufgabe des Projektes ist die Analyse von Interaktionsmöglichkeiten für die Akteurinnen und Akteure der "Betriebsverfassungs-" mit denen der "CSR-Arena".
Campuszeitung online berichtet über Forschungsprojekt BINK

In der online-Ausgabe der Campuszeitung campolis findet sich ein Bericht über das vom Kompetenzzentrum GLOKAL der Hochschule Bremen unter Leitung von Prof. Dr. Beate Zimpelmann durchgeführte Praxisprojekt „Bildungsinstitutionen und nachhaltiger Konsum“ (BINK).

Im Projekt BINK (Bildungsinstitutionen und Nachhaltiger Konsum) arbeiten Wissenschaftler(innen) und Bildungspraktiker(innen) gemeinsam daran, praxisrelevante Antworten auf diese Fragen zu gewinnen. Durch abgestimmte Entwicklungsmaßnahmen entsteht im Zeitraum von drei Jahren in sechs beteiligten Bildungseinrichtungen eine nachhaltige Konsumkultur, die das Konsumbewusstsein junger Menschen fördert und nachhaltiges Konsumverhalten ermöglicht. Als exemplarische Felder nachhaltigen Konsums finden dabei die Bereiche Ernährung, Mobilität und Energie besondere Berücksichtigung.
Praktikumsstelle zu besetzen
Am Institut "Nachaltigkeit im globalen Wandel-GLOKAL" ist im Forschungs-projekt "Soziale Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility in transnationalen Unternehmen -- Arenen, Akteure, Prozesse" zum nächstmöglichen Termin eine
PraktikantInnenstelle zu besetzen.

Bei dem Aufgabenbereich handelt es sich um die Unterstützung bei der Organisation des Projektes sowie ersten Zwischenauswertungen. Hierzu gehören u. a. die Kontaktpflege zu den involvierten Unternehmen, Recherchen zur Erstellung von Positions- und Diskussionspapieren sowie die Mitarbeit und Vorbereitung von Unternehmensbesuchen, Tagungen und Konferenzen.

Kontakt:
Prof. Dr. Beate Zimpelmann
Internationaler Studiengang Politikmanagement
beate.zimpelmann@hs-bremen.de
Fon: +49 421 5905-4285
Fax: +49 421 5905-4286

Rezension: Beate Zimpelmann / Hans-L. Endl (Hrsg.) Zeit ist Geld. Ökonomische, ökologische und soziale Grundlagen von Arbeitszeitverkürzung.
Der von Prof. Dr. Zimpelmann mit herausgegebene Sammelband "Zeit ist Geld" ist aus einem gemeinsamen Projekt der Arbeitnehmerkammer Bremen und des Internationalen Studiengang Politikmanagement der Hochschule Bremen entstanden.

Seit Mitte der siebziger Jahre gehört Arbeitslosigkeit zur politischen Realität in Deutschland. Die derzeitige konjunkturelle Krise verschärft dies noch. Das Buch zeigt auf, dass Umverteilung von Arbeit sowohl ökonomisch als auch sozial sinnvoll und notwendig ist.

Der o.g. Sammelband wurde in der August-Ausgabe der WSI Nachrichten rezensiert.
Auftaktveranstaltung des Forschungsprojekts 'nordwest2050' im Bremer Rathaus (20.08.2009)
Im feierlichen Ambiente des Bremer Rathauses gaben Dr. Ralph
Baumheier (Projektkoordinater beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr
und Europa), Stephanie Janssen (vom Projektträger KLIMZUG beim DLR), Dr. Thomas Neuber (Vorstand EWE AG), Umweltsenator Dr. Reinhard Loske, Prof. Dr. Arnim von Gleich (Universität Bremen, wissenschaftlicher Sprecher des Projekts) und Dr. Daniela Jacob (vom Max-Planck-Institut für Meteorologie) den Startschuss für das Projekt `nordwest2050', welches in den nächsten fünf Jahren klimaangepasste Strategien für die Metropolregion Bremen-Oldenburg entwickeln wird. (v.l.n.r.)
Veranstaltung der Arbeitnehmerkammer und Hochschule Bremen am 10. September 2009: "Arbeitsmarktpolitik unter Druck. Perspektiven nach Hartz und Instrumentenreform"
Vierzig Jahre nach der Einführung des Arbeitsförderungsgesetzes (AFG) - also der Institutionalisierung der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland - befindet sich die Arbeitsmarktpolitik im Umbruch. Seit dem Übergang vom AFG zum Sozialgesetzbuch III 1998 wurden in einem erhöhten Reformtempo grundlegende Veränderungen in der Struktur der Arbeitsmarktpolitik vorgenommen. Diese gipfelten schließlich in den Gesetzen für moderne Dienstleistungen und jüngst in der Instrumentenreform.

Die Tagung gibt den Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, gemeinsam über Reformperspektiven zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die drei Felder Arbeitsvermittlung und Beratung, Arbeitslosenversicherung sowie Qualifizierung von Arbeitslosen.

GLOKAL beim Kirchentag in Bremen
20. bis 24. Mai 2009 fand der 32. Evangelische Kirchentag in
Bremen statt.

Das Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit im Globalen Wandel (Glokal) informierte zum Thema "Globalisierung gestalten" mit einem Stand im Schuppen Eins in der Überseestadt.

Die Besucher erhielten umfangreiche Informationen zum Thema Nachhaltigkeit und hatten die Möglichkeit ihre eigenen Gedanken zu diesem Aspekt an einer Pinnwand darzulegen. In diesem Zusammenhang fand am Freitag eine spannende Diskussion mit dem Soziologen Wolfgang Sachs vom Wuppertal Institut, der sich seit Jahren mit dem Thema "Globalisierung und Nachhaltigkeit" auseinandersetzt, statt.
Veranstaltung von GLOKAL zum Thema "Biokraftstoffe"
Auf der Veranstaltung von GLOKAL "Biokraftsstoffe - Grünes Gold oder Todessprit" am 5.6.08 im Haus der Wissenschaft diskutierten gut 60 Personen über die Frage, ob Biokraftstoffe als Chance oder als Risiko für eine nachhaltige Entwicklung einzuschätzen sind. Fachliche Impulsreferate lieferten Prof. Dr.-Ing. Uwe Apel, Konrektor für Forschung an der Hochschule Bremen, Dietmar Kemnitz von der Fachagentur “Nachwachsende Rohstoffe”e.V. (FNR) und
Ulrike Kallee von Greenpeace. Einen musikalischen Beitrag lieferte das Trio TRES EN Punto.

Herr Kemnitz referiert über die Biokraftstoffsituation in Deutschland

 

 

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