Leitbild
- Leitbild von GLOKAL als PDF Dokument (31777 Byte)
GLOKAL verknüpft die Themen „Globaler Wandel“ und „Nachhaltigkeit“ und widmet sich den Erscheinungsformen und Ausprägungen der Globalisierung sowie deren Auswirkungen auf der regionalen und lokalen Ebene. In Verbundprojekten entwickelt GLOKAL konkrete Lösungsansätze mit Partnern aus Wirtschaft, Verwaltung und Nichtregierungsorganisationen.
GLOKAL versteht sich als Partner für die Zusammenarbeit und den Wissenschaftstransfer in die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten und möchte mit dieser Fokussierung einen Beitrag zur nachhaltigen regionalen Entwicklung leisten. Wissenschaftliches Ziel des Kompetenzzentrums ist die Entwicklung und Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Umsetzung des Leitbildes „Nachhaltige Entwicklung“ auf allen Ebenen (z.B. Individuen, Gruppen, Unternehmen, Kommunen, Regionen, Staaten). Strategisches Ziel ist die langfristige Etablierung der definierten Forschungsfelder, in denen mehrere, aufeinander abgestimmte Projekte einen wissenschaftlichen Entwicklungs- und Verwertungszyklus ermöglichen. Damit soll die personelle und thematische Kontinuität gewährleistet sein, die nötig ist, um regional und national anerkannte Forschungsarbeiten umzusetzen und dauerhafte Netzwerke in der gewählten Zielregion aufzubauen.
Die Arbeit im Kompetenzzentrum GLOKAL erfolgt interdisziplinär, transdisziplinär, professionell und teamorientiert. Die Schwerpunktkompetenz liegt bei den Themen Nachhaltigkeit und Globaler Wandel.
III. Forschung
GLOKAL strebt eine sozialwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung an, die naturwissenschaftliche und technische Kompetenzen integriert. GLOKAL verfolgt einen ganzheitlichen, anwendungs- und lösungsorientierten Ansatz der Nachhaltigkeitsforschung, in der die ökologische, ökonomische und soziale Dimension von Nachhaltigkeit integriert betrachtet wird. Angewandte Forschung erfolgt im Sinne von umsetzungsrelevanten Strategien und Programmen für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft. Der gewählte Ansatz wird um Transdisziplinarität und partizipative Konzepte erweitert. Im Rahmen einer transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung strebt GLOKAL Forschungsprojekte an, die durch eine enge Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaftsdisziplinen und durch Kooperationen mit der Praxis charakterisiert sind. Außerwissenschaftliche Akteure werden von der Problem- und Zielformulierung bis zur Implementierung der Lösungsbeiträge aktiv in den Wissenschaftsprozess eingebunden.
Diese transdisziplinären Projekte erfordern ein hohes Maß an Verständnis für komplexe Zusammenhänge und Hintergründe.
Die inhaltliche Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Beratung erfolgt in fünf Forschungsfeldern:
* Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung
* Internationale Umweltpolitik
* Nachhaltiger Tourismus
* Gesundheits- und Pflegeversorgung
* Kultur und Kommunikation
Ziel von GLOKAL ist es, verstärkt Drittmittel aus regionalen, nationalen und europäischen Förderprogrammen für die Nachhaltigkeitsforschung an der Hochschule zu gewinnen.
GLOKAL definiert interdisziplinäre und forschungsfeldübergreifende Leitprojekte, die das Profil von GLOKAL ausmachen.
Die Forschungsergebnisse sollen in die Lehre einfließen und zur Weiterentwicklung der Bachelor- und Master-Studiengänge beitragen.
IV. Zusammenarbeit/Kooperationen GLOKAL strebt die Zusammenarbeit mit anderen regionalen, überregionalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie die Durchführung von Verbundprojekten mit Unternehmen, Verwaltungen und Nichtregierungsorganisationen an. GLOKAL sucht den Kontakt und wissenschaftlichen Austausch mit Institutionen der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten, die an Fragestellungen der Nachhaltigkeit arbeiten, forschen und lehren. Hochschulintern strebt GLOKAL den Kontakt zu anderen wissenschaftlichen Einrichtungen an.

