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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

Hochschule Bremen
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Programme

Das CIMS Center for International Management Studies ist im Bereich der internationalen Managementforschung auf folgenden Aufgabenfeldern tätig:

  • Anwendungsorientierte Forschung
    • Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit: Funktionale und qualifikationsbezogene Anforderungen
    • Unternehmensführung im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Lokalisierung
    • Paradigmenwechsel in der internationalen Führungskräfteentwicklung
    • Transnationale Führungskräfteentwicklung
    • Führung und Innovation in internationalen Unternehmungen
    • Personalentwicklung, Führung und Unternehmenskultur
    • Leaders as Teachers - Von der Lernenden zur Lehrenden Organisation

  • Umsetzungsbezogene Beratung
    • Durchführung von Trend-, Markt- und Wettbewerbsstudien
    • Beratungs- und Transferprojekte in den Bereichen Strategie, Personal, Organisation und Innovation

  • Aus- und Weiterbildung - Wissenstransfer
    • Managementseminare
    • Führungskräftecoaching
    • Kolloquien und Fachtagungen
    • Förderung der Lehre durch Projekt- und Bachelorarbeiten im Rahmen der Projekte des Instituts
    • Fachpublikationen
Tätigkeitsbereiche
Die Tätigkeitsbereiche des CIMS umfassen Forschungs- und Transferleistungen im Bereich des Internationalen Managements, dies schließt Beratungsprojekte und Weiterbildungsmaßnahmen ein. Darüber hinaus ist die Erweiterung und Intensivierung von Kooperationen der Hochschule Bremen mit anderen Hochschulen, insbesondere auch im internationalen Bereich, mit Unternehmen sowie außeruniversitären Einrichtungen eine wesentliche Zielsetzung des Instituts.
Forschungsschwerpunkte

In der Forschung befasst sich das Institut vornehmlich mit Fragen, die aus der Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit sowie der Digitalisierung und den damit verbundenen Anforderungen an einzelne Unternehmensfunktionen und die Mitarbeiterqualifizierung resultieren, wobei zunächst eine Fokussierung auf die Bereiche Strategie, Personal und Organisation erfolgt.

  1. Unternehmensführung im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Lokalisierung

    Der globale Wettbewerb verändert die Anforderungen an die Unternehmensführung in vielfältiger Weise und erfordert ein neues Führungsverständnis. Dabei gilt es auf einer international vergleichenden Basis zu klären, wie sich erfolgreiche Unternehmensführung in der Praxis definiert, welche Führungskonzepte sich bewährt haben und wie sie Führungskräfte bei der Bewältigung ihrer Aufgaben unterstützen können. Die Forschungsvorhaben des CIMS Center for International Management Studies konzentrieren sich auf die neuen Aufgaben, mit denen die Globalisierung Führungskräfte konfrontiert. Sie untersuchen Führungsstile, Führungskonzepte und Führungskultur im globalen Wettbewerb, darunter neue Führungsinstrumente, Führungspraxis in virtuellen Organisationsstrukturen sowie Führungshandeln in Industrie- und Schwellenländern.

  1. Paradigmenwechsel in der internationalen Führungskräfteentwicklung

    Dominierte in der Vergangenheit das klassische Seminar die Führungskräfteentwicklung auf nationaler und internationaler Ebene, so ist eine Konvergenz von Weiterbildung und Beratung im Rahmen stärker systemisch geprägter Ansätze zu verzeichnen. Kompetenzentwicklung tritt an die Stelle fachlicher Qualifizierung; Personal- und Organisationsentwicklung werden zunehmend als Einheit betrachtet, wodurch Organisationsentwicklungsthemen – wie z.B. Wissensmanagement, Change Management, die Begleitung von Veränderungsprozessen oder Innovationsmanagement – an Bedeutung gewinnen. Hinzu kommt eine stärkere Ausrichtung auf überfachliche Qualifizierungsmaßnahmen, d.h. die Vermittlung von Führungs- und Methodenkompetenz sowie interkultureller Kompetenz. Die Internationalisierung des Managements sowie Persönlichkeitsentwicklung und Mitarbeiterführung werden als zentrale Themen angesehen.

    Dabei ist die Fähigkeit eines Unternehmens, schneller als der Wettbewerb zu agieren, ist zu einer erfolgskritischen Größe geworden. Gleichzeitig bestimmt das Lernvermögen auch die Veränderungsgeschwindigkeit. Lernfähigkeit ist in diesem Zusammenhang nicht eine Frage der Technologie, sondern der Kultur. Diese ist für die Gestaltung der Wissensbasis einer Organisation grundlegend. Damit einher geht die Notwendigkeit, Führungskräfte auf allen Unternehmensebenen zu entwickeln – eine Herausforderung, die nur durch die Einbindung aller Führungskräfte als Lehrende, als Wissensmultiplikatoren bewältigt werden kann. Dies erfordert neue Ansätze des Lernens und Lehrens, die das CIMS Center for International Management Studies untersucht.

  1. Führung und Innovation in internationalen Unternehmen

    Bereits 1997 prägte die Unternehmensberatung McKinsey in einer viel beachteten Studie den Begriff "The War for Talent" und belegte die Bedeutung des Mitarbeiterpotentials für den Unternehmenserfolg. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Fähigkeiten und Wissen der Mitarbeiter besser und im Hinblick auf die unternehmerische Wertschöpfung zielgerichteter genutzt werden können.   Häufig werden Organisationsstrukturen des Industriezeitalters einfach fortgeschrieben und nicht den neuen Realitäten angepasst. Hochkomplexe Matrix-Strukturen und frustrierte Mitarbeiter sind die Folge. Dabei sollten Unternehmen auf die Gestaltung ihrer Organisation ebenso viel Wert legen, wie z.B. auf die Entwicklung neuer Produkte. Vor diesem Hintergrund ist zu klären, wie Unternehmen in die Lage versetzt werden können, Komplexität zu reduzieren und den Wertschöpfungsbeitrag jedes einzelnen Mitarbeiters zu steigern. Ansatzpunkte bieten u.a. das Organisationsdesign im Hinblick auf Agilität, Management-Prozesse sowie Netzwerke zur Verbesserung des Austausches von Wissen und Talenten in Organisationen. Die nachhaltige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit stellt in wissensintensiven und durch eine hohe Dynamik und Internationalität gekennzeichneten Branchen neue Anforderungen an die Strategieentwicklung und –umsetzung.

    Darüber hinaus geht es darum, Veränderungen des Führungsverhaltens herbei zu führen und Wege für wirksame Organisationsveränderungen im Kontext von Globalisierung und Digitalisierung zu erforschen. Nachdem in der Unternehmenspraxis Veränderungsprojekte regelmäßig erst bei entsprechendem Leidensdruck initiiert werden – Unternehmen mithin zum Innovieren Krisen benötigen, gilt es des Weiteren zu untersuchen, wie auch ohne unmittelbaren externen Druck von Seiten des Marktes und des Wettbewerbs eine Veränderungskultur unternehmensweit und auf allen Hierarchieebenen geschaffen und Change Management als permanenter Prozess etabliert und institutionalisiert werden kann. Dabei wird auch – anknüpfend an die Arbeiten von de Geus zur Lebensdauer von Unternehmen - der Einfluss des Lebenszyklus’ einer Organisation auf den Führungs- und Innovationsprozess untersucht.

Transferleistungen

Auf der Grundlage der Forschungstätigkeiten des CIMS sollen Unternehmen und internationale Institutionen als Kooperations- und Konsortialpartner des Instituts, insbesondere für Trend-, Markt- und Wettbewerbsstudien, gewonnen werden. Gleichzeitig sollen für sie bedarfsgerechte Bildungsangebote für Führungs- und Führungsnachwuchskräfte entwickelt werden. Darüber hinaus ist geplant, die im CIMS Center for International Management Studies gebündelten Kompetenzen für spezifische Beratungsangebote zu nutzen.

In Verbindung mit dem Jahrbuch HR-TRENDS führt das CIMS seit 2016 eine jährliche HR-Fachkonferenz in Bremen durch - 2019 erstmals auch in Nürnberg - sowie seit 2017 gemeinsam mit dem Conference Board und namhaften Unternehmen firmenspezifische HR-Roundtables.


CIMS - Center for International Management Studies
 

 

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