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Rechtliches zur Veröffentlichung von Homepages

Vorsicht beim Aufbau privater Homepages!
Das Veröffentlichen von privaten Homepages im Internet wird immer beliebter. Immer mehr Studierende kreieren ihren persönlichen Auftritt im World Wide Web: Es werden Hobbies, Vorlieben oder Lieblingsbands beschrieben - angereichert mit fremden Texten, Musikstücken, Bildern, Symbolen usw. Was die meisten Designer allerdings nicht wissen: Wer nicht das schriftliche Einverständnis der Autoren einholt, verletzt Urheberrechte!
Die Verbraucherzentrale betont, daß Verstöße verfolgt werden. Gegen immer mehr Homepagebastler werden Strafanzeigen wegen Diebstahl geistigen Eigentums erstattet. Nach Erkenntnissen der Verbraucherschützer wird das Internet zunehmend von Strafverfolgungsbehörden nach Rechtsverstößen durchforstet. Meist seien es die Inhaber von Urheberrechten selbst, die Straf- und Zivilrechtsverfahren ins Rollen bringen.
Ahnungslosen Homebetreibern flattert dann ein Anwaltsschreiben ins Haus mit der Aufforderung, die unerlaubte Veröffentlichung zu unterlassen. Neben den Anwaltskosten wird häufig noch Schadensersatz gefordert. Generell können Urheberrechtsverletzungen sehr unangenehme Folgen haben und Geld- sowie Haftstrafen nach sich ziehen. Dabei schützt Unwissenheit nicht vor Strafe. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, auch wenn es die Möglichkeit gibt, zu kopieren, zu scannen oder herunterzuladen. Urheberrechte bestehen nicht nur dann, wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird, betonen die Experten.
Auch durch einen Verweis auf andere Homepages kann gegen Urheberrecht verstoßen werden - wenn dadurch der Eindruck erweckt wird, dass man selbst der Autor der Webseite ist, auf die man nur hinweisen will. Vorsicht ist daher schon geboten, wenn die fremden Seiten in den eigenen Frames erscheinen. Grundsätzlich ist es ratsam, auf seiner Homepage nur dann Kreationen anderer zu übernehmen, wenn deren Vervielfältigung explizit erlaubt ist.


Quelle (Auszugsweise aus einem Artikel der Zeitung: "Weser Kurier")
Verweise auf andere Internetseiten
Besitzer von Homepages, die auf ihren Internet-Seiten durch "Links" zu anderen (externen) Seiten verweisen, machen sich strafbar, wenn die fremden Seiten Inhalte besitzen, die gegen bestehende Gesetze verstossen.
Das bedeutet: wer beispielsweise auf seiner Homepage einen Link zu einem Server veröffentlicht, der illegale Software (z.B. Raubkopien) anbietet, macht sich ebenfalls strafbar, auch wenn er selbst nicht diese Software anbietet.
Laut einem Gerichtsurteil muß eine deutliche Distanzierung von illegalen Inhalten zu erkennen sein.


 

 

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