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Positive Resonanz auf erstes Symposium „Schmerz und Bewegung“

Fokus lag auf physiotherapeutischer Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen
„Mit über 100 Gästen war die Resonanz auf das ,Symposium Schmerz und Bewegung‘ ausgesprochen positiv“, resümierte Prof. Dr. Axel Schäfer, Fakultät Gesellschaftswissenschaften, die erste Veranstaltung dieser Art an der Hochschule Bremen. Kooperationspartner war der Arbeitskreis Schmerz und Bewegung der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. Der Fokus der Fachtagung lag auf der physiotherapeutischen Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen.

Diese Ausrichtung schlug sich in Vorträgen zu Schmerzneurophysiologie, Assessment, Beratung und multimodaler Therapie nieder. Mit Prof. Dr. Jo Nijs wurde ein international renommierter Referent gewonnen, der die Konsequenzen einer zentralen Sensibilisierung für die therapeutische Intervention beleuchtete. Den Abschluss des Symposiums bildete eine Podiumsdiskussion, in der die angemessene ambulante Versorgung Betroffener aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert wurde.

Bereits in den Grußworten (Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der Hochschule Bremen, Prof. Dr. Axel Schäfer, Studiengang Angewandte Therapiewissenschaften, Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V., und Dagmar Seeger, Sprecherin des AK Schmerz und Bewegung) wurden die internationale Einbindung der Deutschen Schmerzgesellschaft und die interdisziplinäre Zusammensetzung des AK Schmerz und Bewegung betont. Dabei spielten auch die Initiativen, aktuelle Erkenntnisse in die Praxis zu transferieren - zum Beispiel durch die Entwicklung von Fortbildungscurricula für Physiotherapeuten - eine Rolle. Die Bedeutung einer suffizienten Schmerzversorgung wurde anhand epidemiologischer Kennzahlen zum Schmerzvorkommen und den Auswirkungen für die Betroffenen aufgezeigt und ergänzt um eine gesamtgesellschaftliche Perspektive.

Die Vorträge schlugen einen Bogen von grundlegenden schmerzphysiologischen Erkenntnissen (Prof. Jo Nijs), Risikofaktoren für die Entstehung chronischer Schmerzen (Prof. Axel Schäfer) über ihre klinische Präsentation (Ralf Schesser), Besonderheiten im Alter (Marjan Laekemann), Kommunikation und Gesprächsführung (Prof. Gabriele Schäfer) bis zur multimodalen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen (Dagmar Seeger). - Nähere Informationen sind dem Abstract-Band zu entnehmen, der in Kürze hier verfügbar ist:
Das Symposium endete mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Anspruch und Wirklichkeit in der ambulanten Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen“. Teilnehmende waren Rainer Bensch (MdBB, CDU), Peter Kurt Josenhans (Direktor Versorgung AOK Bremen), Marianne Korinth (Rheumaliga Bremen), Prof. Dr. Kerstin Lüdtke (Universität Lübeck), sowie Jensr Uhlhorn (Reha Weyhe), die die Schwierigkeiten der Versorgung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten.

„Insgesamt bot dieses Symposium sowohl den Praxisorientierten als auch den Forschungsaffinen interessante Eindrücke und neue Erkenntnisse. Da es sich um den Auftakt zu einer Reihe von Symposien mit den Themen Schmerz und Bewegung handelt, dürfen alle gespannt auf die nächste Ankündigung warten“, resümiert Prof. Dr. Axel Schäfer.
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veröffentlicht am 2018-02-13 12:35

 

 

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