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Herausragendes Engagement im Klimaschutz - Bremer Klimaschutz-Preis 2017 geht an Steffi Kollmann

Preisträgerin Steffi Kollmann mit Umweltsenator Dr. Joachim Lohse (rechts) und Martin Grocholl.
Preisträgerin Steffi Kollmann mit Umweltsenator Dr. Joachim Lohse (rechts) und Martin Grocholl.
Der diesjährige Bremer Klimaschutz-Preis geht an Steffi Kollmann von der Hochschule Bremen. Sie erhält den von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens ausgelobten, undotierten Preis für ihr langjähriges Engagement in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

„Um die Klimaschutz- und Energiewende-Ziele zu erreichen, brauchen wir engagierte Menschen, die verstanden haben, warum wir handeln müssen und vor allem Menschen, die selbst ganz konkret handeln. Frau Kollmann ist eine Überzeugungstäterin, eine ‚Change Agentin‘, im besten Sinne: Sie will ihren Beitrag dazu leisten, mehr Klimaschutz zu realisieren, sie will nicht stehen bleiben, will Hemmnisse abbauen, einen Wandel in der Einstellung erreichen. Dabei ist sie hartnäckig, manchmal unbequem. Ein „Nein“ heißt für sie nicht, dass es nicht geht, sondern nur, dass man einen anderen Weg gehen muss“, betonte energiekonsens-Geschäftsführer Martin Grocholl am Montagabend in seiner Laudatio anlässlich der Preisverleihung. Gut 120 Gäste aus Politik, Verwaltung, Unternehmen und Wissenschaft nahmen an der Festveranstaltung im Alten Pumpwerk teil.

Kollmann arbeitet seit mehr als 20 Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Bremen im Bereich Architektur, Bau und Umwelt. Direkt nach ihrem Einstieg in der Hochschule schrieb sie ein Konzept für den Bereich der Baudokumentation in dem sie die digitale Bildbearbeitung einführen wollte. Damit kam sie erstmals mit dem Prozess der Einwerbung von Fördermitteln in Berührung. Und war erfolgreich. Darauf folgten weitere Konzepte und Fördermittelabrufe zum Thema Ausstellungen und Ausstellungsdidaktik. Im Fokus stand für sie dabei immer die Frage, wie sie Nachhaltigkeit und einen Wertewandel erreichen kann. Mit ihren Konzepten und ihrer Hartnäckigkeit hat sie bereits viele Projekte angestoßen und hohe Fördermittelsummen nach Bremen geholt.

Frau Kollmann hat durch ihr Engagement nicht nur intern in der Hochschule das Thema Klimaschutz, sondern auch aus der Hochschule heraus. Sei es 1997 mit einer von ihr initiierten und organisierten Vorlesungsreihe zum Thema umweltfreundliche Architektur, der Ausstellung „energievisionen 2030“ im Jahr 2010 oder in den vergangenen Jahren mit dem Voranbringen des Klimaschutzkonzepts für die Hochschule Bremen, bei dem sie insbesondere die Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Studentinnen und Studenten forciert hat. Als Ende 2016 im Rahmen des ‚Bundeswettbewerbs Klimaschutz im Radverkehr“ die Förderung eines Fahrradmodellquartiers ausgeschrieben wurde, gelang es ihr, in nur zwei Monaten ein großes Netzwerk für das Thema aufzustellen, die Haushaltabteilung der Hochschule zu überzeugen und die notwendigen Mittel für die Projekterstellung zu organisieren. Mit Erfolg: 2,4 Millionen Euro Zuschuss genehmigte der Bund kürzlich für das Projekt.

„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung mit dem Bremer Klimaschutz-Preis, der eine tolle Bestätigung für meinen Einsatz im Bereich Klimaschutz ist“, so Kollmann. Auf die Frage, warum sie sich so für den Klimaschutz engagiere antwortet sie nur: „Weil es richtig ist“.


Kontakt energiekonsens:
Martin Grocholl
Tel: 0421-376671-0 oder grocholl@energiekonsens.de


Zum Klimaschutz-Preis
Mit dem Klimaschutz-Preis zeichnet energiekonsens Menschen aus, die richtungsweisende Leistungen und hohes persönliches Engagement für den Klimaschutz im Land Bremen und Bremerhaven gezeigt haben. Die bisherigen Preisträger waren Jürgen Breuer (Technischer Leiter des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide), Stefan Fölsch (Architekt), Michael Brockmann (Technischer Leiter Bremer Bädergesellschaft), Dietrich Heck (Planer Weserkraftwerk), Prof. Ingo Lütkemeyer (Architekt), Arne Dunker (Geschäftsführer des Klimahauses Bremerhaven), Christian Ehlers (Geschäftsführer von Holz Ehlers Bremerhaven); Thorsten Nagel (Bauingenieur, PROCON GmbH), Joanna Lensch (TGA-Ingenieurin; Seestadt Immobilien), Doris Sövegjarto-Wigbers (Umweltbeauftragte der Universität Bremen), Dr.-Ing. Rolf-Peter Strauß (Hochschule Bremen) und Bernd Meiners (Meiners Druck oHG).


Über energiekonsens
energiekonsens ist die gemeinnützige Klimaschutzagentur für das Land Bremen. Unser Ziel ist es, den Energieeinsatz so effizient und klimafreundlich wie möglich zu gestalten. Unsere Angebote richten sich an Unternehmen, Bauschaffende, Institutionen sowie Privathaushalte. energiekonsens initiiert und fördert Projekte zur Energieeffizienz, organisiert Informationskampagnen, knüpft Netzwerke und vermittelt Wissen an Fachleute und Verbraucher. Als gemeinnützige GmbH sind wir ein neutraler und unabhängiger Mittler und Impulsgeber. Weitere Informationen unter www.energiekonsens.de

(Text: energiekonsens)


veröffentlicht am 2017-05-17 14:53

 

 

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