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Erfolgreiche Kooperation besteht seit 25 Jahren - Praxisseminar der Abteilung Maschinenbau im Austausch mit französischer Universität in Béthune

Gelebte Internationalität: Erfolgreiche Kooperation besteht seit 25 Jahren

Praxisseminar der Abteilung Maschinenbau im Austausch mit französischer Universität in Béthune

Französische Studierende eine Woche an der HSB zu Gast

Praxisseminar der Abteilung Maschinenbau im Austausch mit französischer Universität in Béthune
Am 9. April 1991 wurde die Partnerschaft vertraglich besiegelt, seitdem besteht zwischen der Hochschule Bremen (HSB) - genauer: der Abteilung Maschinenbau - und der Université d’Artois aus dem nordfranzösischen Béthune ein reger Austausch. In der Woche vom 27. November bis 2. Dezember 2016 durchlief eine Gruppe von 18 Studierenden, begleitet von zwei Professoren, an der HSB ein dichtes und praxisorientiertes Programm. „Wir sind stolz, auf 25 Jahre erfolgreiche Kooperation mit unseren Partnern und Freunden in Béthune zurückblicken zu können“, erklärt Prof. Dr. Rüdiger Schubert, Koordinator für den Austausch mit Béthune. „Jahr für Jahr begrüßen wir eine Studierendengruppe aus Nordfrankreich, und in der gleichen Gruppenstärke reisen zwei Mal pro Jahr unsere angehenden Maschinenbauer zu Gegenbesuchen nach Béthune in das Land der ‚Sch’tis‘*.“
* Anspielung auf die französische Filmkomödie „Bienvenue chez les Ch’tis“ („Willkommen bei den Sch’tis“) aus dem Jahr 2008

„Es dürften gut und gern über 1.000 französische und deutsche Maschinenbau-Studierende sein, die sich in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten an der Hochschulkooperation beteiligt haben,“ rechnet Rüdiger Schubert vor. „Das ist ein beeindruckender Wert und Ausdruck gelebter Internationalität.“

Während in den 1990-er und 2000-er Jahren der Schwerpunkt in Bremen auf praktischen Versuchen in den Laboren lag, wird das aktuelle Programm dem Wandel der modernen Ingenieurtätigkeit hin zur Arbeit am Computer angeglichen. Die Studierenden untersuchten ein mechatronisches System wie etwa ein elektrisch angetriebenes Pendel. Dessen Bewegung muss durch mathematische Gleichungen beschrieben werden, um nach Untersuchung der Eigenschaften dieses Systems zu berechnen, wie sich das Pendel unter gewollter Dämpfung der Bewegung verhalten wird. Das Ergebnis wurde dann mit der Realität verglichen, um die Güte der Simulation des Verhaltens zu beurteilen.

In praktische Anwendung erlebten sie diese Arbeit dann im Flugsimulator der HSB am Standort Flughafen, wo sie im nachgebauten Cockpit einer Boeing 737 zum Beispiel Start und Landung selbst steuern durften. Den Einsatz unter industriellen Bedingungen erfuhren sie bei Airbus-Safran-Launchers im Rahmen der Produktionsoptimierung der Ariane 5-Oberstufe und der Neuentwicklung der Ariane 6-Oberstufe, wo ehemalige Teilnehmer dieses Austauschprogrammes einen Arbeitsplatz in Bremen gefunden haben.

Die Finanzierung des regelmäßigen Austausches übernehmen im wesentlichen das Deutsch-Französische Jugendwerk und die beiden Partnerhochschulen. Die Kooperation mit der Université d’Artois in Béthune gehört zu den ältesten internationalen Kooperationen der HSB.


Hinweise an Redaktionen:
Unter: https://dataexchange.hs-bremen.de/exchange?g=272dbqsz ist bis 1. Januar 2017 ein Gruppenfoto zum Herunterladen hinterlegt, das im Zusammenhang mit der Berichterstattung in den Medien kostenfrei verwendet werden darf.

Für Nachfragen zum Besuch der französischen Studierenden vom 27. November bis 2. Dezember 2016 in Bremen und die Kooperation mit Université d’Artois: Prof. Dr. Rüdiger Schubert (auf dem Foto ganz links).
Ansprechpartner
Name Telefon E-Mail
Schubert, Rüdiger, Prof. Dr.-Ing. +49 421 5905 3517  senden


veröffentlicht am 2016-12-05 13:56

 

 

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