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Study Weeks und Wissenschaftliche Tagung: Lebendige Danzig-Kooperation der Wirtschaftswissenschaften

Es zeigt Studierende der HSB und der Universität Danzig mit Prof. Dr. Christiane Trüe vor dem Altstädtischen Rathaus in Danzig
Im Rahmen der Kooperation der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Hochschule Bremen (HSB) und der Universität Danzig fanden in diesem April unter Leitung der Koordinatorinnen Magdalena Jażdżewska-Gutta und Joanna Adamska-Mieruszewska (Universität Danzig) sowie von Prof. Dr. Christiane Trüe (HSB) die jährlichen Gdansk Study Weeks statt: Im Rahmen des HSB-Moduls „EU Policy Making/Europapolitik“ kamen zunächst Anfang April zehn Studierende der Universität Danzig nach Bremen, um in gemischten Teams mit Studierenden der HSB (Studiengänge „Wirtschaft und Verwaltung“ und „Public Administration“) Referate über europapolitische Themen vorzubereiten. Inhaltlich ging es dabei um den freien Personenverkehr, die TTIP-Diskussion über Verbraucher- und Umweltschutzstandards und die Bewältigung der Euro-Krise.

Die Referate wurden dann beim Gegenbesuch der HSB-Studierenden in Danzig gehalten. Dort stand neben Besuchen der Altstadt von Danzig und des Hafens von Gdingen insbesondere der Besuch des Solidarnosz-Centers auf dem Programm. Dort wird eindrucksvoll der Weg Polens von einem sozialistischen Vasallenstaat zum EU-Mitgliedstaat gezeigt wird. Ohne den Einsatz der in der Gewerkschaft Solidarnosz organisierten Arbeiterinnen und Arbeiter der Danziger Lenin-Werft unter ihrem Vorsitzenden und späteren Staatspräsidenten Lech Walesa wäre die Mitgliedschaft der mittel- und osteuropäischen Staaten in der EU vielleicht bis heute nicht erreicht.

Gleichzeitig mit den Study Weeks fanden sich Professoren der Danziger wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Krszysztof Dobrowolski (Dekan), Prof. Dr. Bohdan Jelinski (Direktor des Instituts für internationale Wirtschaft) und Prof. Dr. Eugeniusz Gostomski (Institut für internationale Wirtschaft), mit den HSB-Vertreterinnen und -Vertretern Prof. Dr. Christiane Trüe, Prof. Dr. Martina Röhrich, Prof. Dr. Karl-Marten Barfuß, Prof. Dr. Hans-Heinrich Bass und Prof. Dr. Friedrich Lehmann sowie dem Dekan für internationale Beziehungen Prof. Dr. Stephan Form zusammen. Bei dem Treffen ging es um die Planung einer wissenschaftlichen Tagung zu Themen der EU-2020-Strategie „Intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ im Rahmen der Deutschland-Woche in Danzig anlässlich von 40 Jahren Städtepartnerschaft der Hansestädte Danzig und Bremen und von 25 Jahren deutsch-polnischem Nachbarschaftsvertrag. Dabei sollen die Bereiche „Hanseatischer Hintergrund der Kooperation von Danzig und Bremen“, „Performanz und Perspektiven post-industrieller maritimer Großstädte“ und „Stärken stärken und aus Stärken in neue Bereiche vordringen (nach EU 2020): Beispiele für die Rolle von Wissenschaft und Unternehmen“ beleuchtet werden.

Danzig und Bremen planen am Folgetag unter dem Motto „Wirtschaft trifft Wissenschaft – Polen trifft Deutschland“ eine Business Lounge, die insbesondere Unternehmen der Branchen Logistik, Maritime Wirtschaft, Raumfahrt, Wind, Maschinenbau und Wasserbau miteinander und mit der Wissenschaft zusammenbringen sowie regionale Innovationssysteme und städtischen Strukturwandel thematisieren soll.


Hinweise für Redaktionen:
Unter: https://dataexchange.hs-bremen.de/exchange?g=vq4378q6 ist bis 21. Juni 2016 ein Foto zum Herunterladen hinterlegt, das im Zusammenhang mit der Berichterstattung in den Medien kostenfrei verwendet werden darf. (Foto: Hochschule Bremen) - Das Foto verbindet Lehre und Wissenschaft, Study Weeks und Tagung: Es zeigt Studierende der HSB und der Universität Danzig mit Prof. Dr. Christiane Trüe vor dem Altstädtischen Rathaus in Danzig, das als Tagungsort für die wissenschaftliche Tagung vorgesehen ist.
Ansprechpartnerin
Name Telefon E-Mail
Trüe, Christiane, Prof. Dr. +49 421 5905 4762  senden


veröffentlicht am 2016-05-25 16:16

 

 

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