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Bionische Innovationsideen aus Bremen auf der Hannover Messe vom 24. bis 29. April

Vom 24. bis 29. April präsentieren das Bionik-Innovations-Centrum B-I-C und der Studiengang Bionik der Hochschule Bremen Projekte mit zukunftsfähigen Lösungen und Konzepten auf der Hannover Messe. Vorträge für das Messepublikum geben direkten Einblick in die Forschungsarbeiten. Der Bionik-Gemeinschaftsstand ist in Halle 2.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt des B-I-C ist seit Jahren die 'Marine Bionik'. Dieser Forschungsbereich untersucht im Meer lebende Vorbilder für mögliche Technik-Innovationen und analysiert biologische Lösungen zu bestehenden technischen Problemstellungen im Umfeld der Meere. Hierzu werden in Hannover neue Entwicklungen vorgestellt.

„Wir begrüßen es sehr, dass das kommende Wissenschaftsjahr 'Meere und Ozeane' explizit unter das Motto 'Entdecken, Nutzen und Schützen' gestellt worden ist, denn genau das ist auch das Ziel der 'Marinen Bionik'“, sagt Antonia Kesel, Leiterin des B-I-C und des Studiengangs Bionik an der Hochschule Bremen. „Die Meere sind ein ebenso einzigartiger wie gefährdeter Lebensraum. Hier kann die Bionik einen neuen Fokus setzen, indem sie die vielfältigen technischen Potenziale aufzeigt, die in den Lösungswegen stecken, die die Natur für ihre Konstruktionen, Materialien oder Organisationsformen gefunden hat. Diese Weltbibliothek der Evolution gilt es zu erhalten.“

So zeigt das B-I-C in diesem Jahr kompakte Unterwasserroboter (ROV), deren Außenhüllen in einem Projekt des Bionik-Masterprogramms für verschiedene Funktionen und Nachhaltigkeitskriterien, wie Energieeffizienz und Haltbarkeit, optimiert wurden. Technische Basis des ROVs war OpenROV, ein weltweit frei zugängliches Open Source Projekt. OpenROV wurde für die Seebodenkartierung oder Wartungsarbeiten, z. B. an Offshore-Windanlagen, konzipiert.

Ein weiteres Studienprojekt, das auf der Messe vorgestellt wird, ist von Studierenden des Internationalen Studiengangs Bionik in Kooperation mit Airbus Operations in Bremen und der EADS Innovation Work durchgeführt worden. Hier war die wasserabweisende Oberfläche von Schmetterlingsflügeln das Vorbild für eishemmende Beschichtungen von Flugzeugoberflächen. Perspektivisch könnten solche so genannten funktionalen Oberflächen z. B. auch auf Rotoren von Windrädern für Frostschutz sorgen.
Der Gemeinschaftsstand Bionik mit den Bremer Projekten befindet sich in Messehalle 2, Standnummer A01. Am Mittwoch, den 27. April, ab 14 Uhr werden die Projekte im tech transfer forum, ebenfalls in Halle 2, dem Messepublikum vorgestellt.
Ansprechpartnerin
Name Telefon E-Mail
Kesel, Antonia, Prof. Dr. +49 421 5905 2731  senden


veröffentlicht am 2016-04-21 13:09

 

 

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