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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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26 Flüchtlinge mit akademischem Hintergrund kommen an die Hochschule Bremen

Start zum Wintersemester 2015/16
Die Hochschule Bremen beteiligt sich ab sofort an dem Programm IN Touch in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen und der Hochschule für Künste.

Krieg, Gewalt, Repression: Immer mehr Menschen müssen aus ihren Heimatländern flüchten und suchen auch in Bremen Zuflucht. Viele davon haben in ihren Heimatländern studiert. An den Hochschulen im Lande Bremen können sie ihre akademischen Kenntnisse auf dem neuesten Stand halten und erweitern, indem sie Seminare und Vorlesungen besuchen.
Das International Office plant und organisiert die Betreuung der akademischen Flüchtlinge
Den Start bildet ein Kennen-Lerntreffen mit anschließender Campus-Führung, der Mensa- und dem Bibliotheksbesuch sowie einer Stadtführung.

Der Besuch von Vorlesungen und Seminaren wird individuell organisiert und am Ende des Semesters durch ein Zertifikat bestätigt.

Studierende der Hochschule werden ermuntert als MentorInnen bei der Betreuung mitzuwirken. Die Unterstützung wird als Leistung im Interkulturellen Zertifikat dokumentiert.

Das ZIM bietet vor Vorlesungsbeginn zwei interkulturelle Trainings, „Ankommen in Deutschland“ und „Interkulturelle Sensibilität“ für die Flüchtlinge und für die studentischen MentorInnen an und begleitet das Projekt in Form einer Supervision.

Weiterhin plant das International Office Deutschunterricht anzubieten und sucht dafür ehrenamtliche PädagogInnen.
„Die Leute sind durch das Programm aufgeblüht“
Jens Kemper vom International Office der Universität Bremen, die IN Touch als Pilotprojekt vor einem Jahr gestartet hat, berichtete, dass die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits ihr Zertifikat erhalten haben.

„Alle waren von Beginn an hoch motiviert“, erklärt Moussa Dieng, der Leiter eines Bremer Übergangwohnheims. Doch letztlich sei es bei vielen dann an sprachlichen Barrieren gescheitert. Umsonst sei es jedoch auch für diese TeilnehmerInnen nicht gewesen. Denn viele von ihnen wollen jetzt ihre Deutschkenntnisse erweitern, um dann später an dem Programm teilzunehmen. „Die Leute sind durch das Programm aufgeblüht“, sagt er. „Sie haben wieder Hoffnung für ihre Zukunft bekommen.“

Das International Office der Hochschule Bremen freut sich sehr auf die Menschen und das Projekt.
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veröffentlicht am 2015-09-02 13:01

 

 

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