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Akademischer Senat befasste sich mit der Auflösung zweier Studiengänge - Rektorin bekräftigt Forderung nach mehr Geld für die Grundfinanzierung aus dem Zukunftsfonds

Auf seiner Sitzung am 16. Dezember 2014 befasste sich der Akademische Senat (AS) der Hochschule Bremen mit Anträgen, die Internationalen Studiengänge Journalistik und Volkswirtschaft mit Wirkung zum 29. Februar 2020 aufzulösen. Beschlossen wurde, ab kommendem Wintersemester keine neuen Studierenden im Studiengang Volkswirtschaft mehr aufzunehmen. Die Entscheidung über den Journalistik-Studiengang hingegen wurde auf die Januar-Sitzung verschoben. Der Beschluss wurde notwendig, da der Wissenschaftsplan (WP) den Etat-Ansatz der Hochschule Bremen für 2020 gegenüber 2015 um gut eine Million Euro geringer veranschlagt. Darüber hinaus will die Hochschule Bremen die eigene Entwicklung für eine stärkere Profilbildung nutzen. In einer ersten Stellungnahme verteidigt Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey den AS-Beschluss, erneuert jedoch zugleich ihre Forderung nach mehr Geld für die Grundfinanzierung aus dem Zukunftsfonds zur generellen Verbesserung der Studienbedingungen und der Betreuungsrelation.

„Die Hochschule Bremen ist gefordert, Einnahmen und Ausgaben mit ihren Leistungen in Einklang zu bringen und den gesetzten finanziellen Rahmen für 2020 einzuhalten“, so die Hochschul-Rektorin. „Andererseits wollen wir der Qualität von Studium und Lehre deutlicher als bisher Priorität einräumen und die im WP formulierten Ziele mit zukunftsfähigen Fakultätsentwicklungsplänen erreichen. Dies kommt insbesondere der Ausbildung des in der Region benötigen Fachkräftenachwuchses entgegen. Dafür brauchen wir jedoch klare Perspektiven durch die Aufstockung unseres Grundhaushaltes aus Mitteln des Zukunftsfonds. Nur so lassen sich für alle Studienbereiche verbesserte Qualitätsstandards erreichen. Der finanzielle Spielraum dafür ergibt sich unter anderem durch die Übernahme der Länderanteile beim BAföG durch den Bund ab 2015. Wenn die Rahmenbedingungen geklärt sind, sieht die Hochschule Bremen es als ihre Aufgabe an, sich aktiv am Hochschulpakt zu beteiligen.“

Wie kein anderer Hochschultyp bietet die Hochschule Bremen auch Menschen ohne Abitur die Möglichkeit eines akademischen Studiums (Stichwort: Bildungsgerechtigkeit). „Mit jedem wegfallenden Studiengang an der Hochschule Bremen bleibt dieses Ziel auf der Strecke“, bringt Karin Luckey die Position der Hochschule Bremen auf den Punkt. „Bremen braucht ausreichend Studienplätze, die zusätzliche Bildungschancen bieten.“

Die Hochschule Bremen leistet dank ihrem internationalen und praxisorientierten Profil einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung sowie zur Regionalentwicklung und Innovationsförderung. Sie ist damit die natürliche Kooperationspartnerin für Unternehmen vor Ort. Diese Funktion müsse gestärkt werden, fordert die Hochschul-Rektorin.


veröffentlicht am 2014-12-17 14:41

 

 

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