Schnell-Navigation:

Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

Hochschule Bremen
Top-Themen


“The People´s Smart Sculpture”: Start des smarten Partizipationsprojekts, gefördert durch das „Creative Europe“-Programm der Europäischen Union

Federführung bei der Hochschule Bremen
„The People´s Smart Sculpture – Social Art in European Spaces“ ist ein kreatives Forschungs- und Innovationsprojekt, das sich mit der kulturellen Evolution der europäischen Stadt der Zukunft beschäftigt. Zwölf Partner-Institutionen – darunter Universitäten, Museen, Galerien, Theater und Forschungsinstitute – in acht europäischen Ländern initiieren elf Open Labs zum Thema smarte Partizipation und Stadtentwicklung. Dabei werden Methoden und Konzepte aus Wissenschaft, Kunst, Design Thinking und digitale Technologien miteinander verbunden. Die Europäische Union fördert das auf dreieinhalb Jahre angelegte Projekt im Rahmen des „Creative Europe“-Programms. The People´s Smart Sculpture PS2 verfügt über ein Budget von zwei Millionen Euro. Die Hochschule Bremen ist der Lead Partner des Projekts. Der leitende Koordinator des Gesamtprojekts ist Martin Koplin, Direktor des M2C Institut für angewandte Medienforschung an der Hochschule Bremen.
Elf kreative Experimente partizipativer Kunst für die Stadt der Zukunft
PS2 umfasst elf experimentelle Teilprojekte und eine europäische Vergleichsstudie zu neuen Formen der Partizipation. In den Teilprojekten wird ein neuer Blick auf die Potentiale unserer urbanen Umgebung freigelegt. Mit digitalen Technologien werden Mixed Realities für das Re-Design der Stadt und zur Kommunikation ihrer Bewohner erschaffen. Bürger werden lokale Probleme identifizieren, analysieren und interdisziplinäre Lösungskonzepte entwickeln. Die Bandbreite der Ansätze spiegelt die Komplexität des Themas Smart City für die Bewohner ebenso wider, wie die Vielfalt der technischen und künstlerischen Möglichkeiten der beteiligten Akteure. Namhafte Künstler und Designer aus 29 europäischen Ländern und den USA sind an den Open Labs beteiligt. PS2 untersucht neue User-Culture und definiert zukunftsfähige Strategien für die Entwicklung der Stadt der Zukunft aus der Perspektive ihrer Bewohner.
Entwicklung neuer Formen der Beteiligung für Smart Cities
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Disziplinen Informatik, Kulturwissenschaften, Kunst, Soziologie, Architektur, Design und Stadtplanung werden in die kreativen Prozesse einbezogen. Digitale Technologien spielen nicht nur bei den Kunst- und Kreativmaßnahmen des Projekts eine wichtige Rolle, sondern unterstützen auch den Prozess der kulturell-sozialen Innovation für Smart Cities, der in vielen anderen Ansätzen leider nicht zentral ist. PS2 schafft neue Möglichkeiten, gesellschaftliche aktive Gruppen zu stärken und in die Entwicklungsprozesse zu integrieren. Ziel des Projekts ist es dazu, den transnationalen Austausch von Ideen und Konzepten für Smart Cities zu fördern und eine Basis für die innovative Kommunikation zwischen Wissenschaftlern, Kreativen, Künstlern, Bürgern und Stadtverwaltungen zu schaffen.
The People´s Smart Sculpture
Die Projektpartner der Hochschule Bremen und des M2C Instituts für angewandte Medienforschung sind: Helsinki Metropolia University of Applied Sciences, Gauss Institute Bitola, NI Institute and Museum Bitola, Kristianstad University, Warehouse9 in Kopenhagen, Museum of Broken Relationships in Zagreb, Oslo Barnemuseum, University of Oslo, Fachhochschule Düsseldorf, Gdańsk City Gallery. PS2 arbeitet eng vernetzt mit weiteren „Creative Europe“-Projekten zusammen. Während der gesamten Laufzeit werden neue assoziierte Partner eingeladen, sich an den Projekten zu beteiligen. PS2 wurde im Europäischen Thinktank „Think BETA – Evolution of Smart Cities“ entwickelt. Das mehrfach vom BMBF-geförderte Netzwerk unter der Leitung von Martin Koplin und Helmut Eirund befasst sich seit 2010 mit der kulturellen Seite der Smart City Entwicklung.


Für Rückfragen,
Martin Koplin, Koordinator The People´s Smart Sculpture PS2, Direktor M2C Institut für angewandte Medienforschung an der Hochschule Bremen, 0421-5905 5402, koplin@m2c-bremen.de, www.m2c-bremen.de, M2C Institut, Flughafenallee 10, 28199 Bremen.


veröffentlicht am 2014-12-16 14:33

 

 

Access Keys: