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„Interspace - wem gehört die Stadt?“: Nördliche Wallanlagen im Fokus forschenden Lernens und Entwerfens

EINLADUNG…
… ZUM PRESSEGESPRÄCH, Donnerstag, 26. Juni, 13.30 Uhr
(Werkstattcharakter, Ausstellung im Aufbau befindlich)

… ZUM PRESSERUNDGANG: Freitag, 27. Juni, 15 Uhr
durch die Ausstellung mit Verkündung der Preisträger
ab 15:30 Uhr: Vernissage und Preisverleihung
Wallpicknick, Foto: Jakob Weber
Wallpicknick, Foto: Jakob Weber
Mit „Interspace“ ist ein Vorhaben betitelt, das sich jeweils einer Fragestellung bezogen auf die uns umgebenden Raume und Zwischenräume widmet. Hinter dem Begriff steht das Kooperationsprojekt der Masterstudiengänge „Architektur / Environmental Design“ an der Hochschule Bremen und „Integriertes Design – Systeme und Strukturen“ an der Hochschule für Künste. Die Studierenden werden von Partnern aus der Wirtschaft, der Politik und der Stadtplanung eingeführt und begleitet und nehmen mit ihren Arbeiten an einem studentischen Wettbewerb teil. Nachdem im letzten Jahr mit der Fragestellung „Wem gehört die Stadt?“ unter anderem konkrete stadträumliche Vorschläge für den Lüneburger Platz und den dortigen Werder Kiosk erarbeitet wurden, stehen in diesem Jahr die nördlichen Wallanlagen im Fokus des forschenden Lernens und Entwerfens. Das jährlich stattfindende, interdisziplinäre Projekt wurde initiiert und wird betreut von Prof. Ulrike Mansfeld von der Hochschule Bremen sowie den Professoren Detlef Rahe und Roland Lambrette von der Hochschule für Künste.
Arbeiten_am_Wall_Interspace
Arbeiten am Wall Interspace
Einst schützend und heute gehegt und gepflegt, entwickelten sich die Wallanlagen von Bremens Bollwerk zur denkmalgeschützten Gartenanlage, mitten in der heutigen Stadt gelegen und doch an deren Rande. Während sich andere deutsche Städte dem Mobilitätsglauben hingaben und ihre Wälle erst zu Boulevards und später zu mehrspurigen Ringstraßen umbauten, konnte sich Bremen ein Stück Gartenbaugeschichte in seinem innersten Stadtkern bewahren.

Doch so würde- und respektvoll der Umgang mit den Anlagen ist, so unnahbar und distanziert auch wirken ihre Flächen oft auf die Besucher. Wer sind diese Besucher? Wie bewegen sie sich dort? Warum bleiben weite Teile des Walls ungenutzt? Worin liegen die Potentiale dieser öffentlichen Freiräume? Wie sind die Flächen im Zusammenspiel mit den umgebenden Stadträumen nutzbar?

Unter der konkreten Fragestellung „Interspace – wem gehört das Grün?“ erforschen in diesem Sommersemester zwölf Architektur- und acht Designstudierende gemeinsam im Bremer Zentrum für Baukultur die nördlichen Wallanlagen. Mit Senatsbaudirektorin Prof. Dr. Iris Reuther wurden die Wallanlagen als wichtiger Vermittler zwischen der sich wandelnden Bahnhofsvorstadt und der Bremer Innenstadt identifiziert. Ein genauer Blick und unvoreingenommene kreative Entwicklungen lohnen sicher.

Als Projektpartner treten dazu das Ortsamt und der Beirat Mitte mit Robert Bücking, die Handelskammer mit Karsten Nowak, die Cityinitiative mit Dr. Jan-Peter Halves und der Senator für Umwelt Bau und Verkehr vertreten durch Rainer Imholze auf. Die beteiligten Partner haben den studentischen Wettbewerb „Konzepte zur Aufwertung der Wallanlagen“ mit einem Preisgeld in Höhe von 2000 Euro ausgelobt. Es gilt also, diesen öffentlichen Freiraum neu zu entdecken. Wie genau letztendlich eine solche Aufwertung aussehen könnte, das lässt sich den Ergebnissen, die am 27. Juni 2014 in den studentischen Gestaltungswettbewerb eingebracht, juriert und anschließend öffentlich ausgestellt werden, entnehmen.

Eine Einführung ins Thema durften die Studierenden von Dr. Rolf Kirsch vom Landesdenkmalamt und von Thomas Knode vom Umweltresort entgegennehmen, die beide in ihrer Arbeit ein wachendes Auge auf die Anlagen haben. Fachlich werden die Studierenden außerdem durch die Berliner Architektin und Landschaftsplanerin Anna Viader unterstützt. Und durch die Beteiligung der „Learners’ Company“ der Internationalen Bachelorstudiengänge Tourismusmanagement und Freizeitwissenschaft an der Hochschule Bremen, werden unter Anleitung von Prof. Dr. Renate Freericks Blicke aus einer ganz anderen Richtung auf die Nutzung der Wallanlagen geworfen und mit den Gestalterinnen und Gestaltern aus den Masterstudiengängen ausgetauscht.


Hinweise an die Redaktionen:
Am Donnerstag, dem 26. Juni, 13.30 Uhr, sind die Damen und Herren der Medien zur Vorabinformation (Ausstellung im Aufbau befindlich/ Werkstattcharakter) außerdem zu einem Pressegespräch eingeladen. Treffpunkt: Domshof 17.

Wer die Ideen und Vorschläge der Studierenden genauer in Augenschein nehmen will, ist herzlich eingeladen am Freitag, dem 27. Juni 2014,
ab 10 Uhr: Präsentationen
um 15 Uhr zum Presserundgang durch die Ausstellung mit Verkündung der Preisträger
ab 15:30 Uhr: Vernissage der Ausstellung und Preisverleihung
Treffpunkt: Domshof 17.
Ansprechpartnerin
Name Telefon E-Mail
Mansfeld, Ulrike, Prof.Dipl.-Ing. +49 421 5905 2303  senden


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