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Spin-off der Hochschule ePholution GmbH gewinnt den Sonderpreis „Junges Unternehmen“ des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik

Ausgezeichnetes Start-up
ePholution auch nominiert für AMA-Innovationspreis
Doktoranden und Mitarbeiter des Instituts für Mikroelektronik, Mikromechanik und Mikrooptik der Hochschule Bremen (Instituts i3m) haben auf Grundlage von Patenten der Hochschule ein neuartiges Messsystem für Spezialoptiken entwickelt und für den Einsatz in der Industrie ertüchtigt. Mit Förderung im EXIST-Forschungstransfer Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) konnten sie die Ergebnisse ihrer Promotionsvorhaben zur Prototypenreife bringen. Gemeinsam gründeten sie die Firma ePholution. Nach dem Sieg im Wettbewerb der „vielversprechendsten Jungunternehmer“ im CAMPUSideen-Wettbewerb von BRIDGE haben sie nun den prestigeträchtigen Sonderpreis „Junges Unternehmen“ des AMA, Verband für Sensorik und Messtechnik, gewonnen. Zudem sind sie einer von nur vier Nominierten für den international ausgeschriebenen AMA-Innovationspreis. Am Dienstag, 3.Juni 2014, steht die Entscheidung an. Dann wird der Preisträger auf der internationalen Fachmesse „Sensor + Test“ in Nürnberg bekanntgegeben. Der AMA Innnovationspreis wird seit dem Jahr 2000 für außergewöhnliche Forschungs- und Entwicklungsleistungen verliehen und gehört zu den renommiertesten Preisen in der Sensorik und Messtechnik.

Ziel der ePholution GmbH sind die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von hochwertigen Messgeräten - Maschinenbau „Made in Germany“ für den Weltmarkt der optischen Technologien. In Bremen soll ein Produktionsstandort für Hightech-Produkte aufgebaut und etabliert werden, der Arbeitsplätze schafft. Die ersten Schritte sind gemacht: Derzeit unterstützen bereits zwei neue Mitarbeiter die drei Gründer Dr. Ufuk Ceyhan, Dipl.-Ing. Matthias Eichmann und Dipl.-Ing. David Hilbig, M. Sc.

Die Aufgaben sind vielfältig: Erstellen von Businessplänen, Produktflyern und Website, Organisation von Roadshow und Messeauftritten oder die Mitarbeiter-Akquisition kommen zur Weiterentwicklung der Technik und Kundengewinnung hinzu. Vielfältige Aufgaben, die weit über das klassische Ingenieurstudium hinausgehen.

Doch die Gründer fühlen sich gut vorbereitet: Mit einem interdisziplinären internationalen Studium an der Hochschule Bremen (Microsystems Engineering), mit Lehrveranstaltungen zu Unternehmensgründung, Innovationsmanagement, Organizational Behaviour und Teambuilding. Fern dank projektartigem, forschendem Lernen im englischsprachigen, internationalen Masterprogramm „Electronics Engineering“, durch ihre Erfahrung in Drittmittelprojekten im i3m sowie der Unterstützung durch die Bremner InnoWi GmbH und das Bremer Existenzgründerprogramm BRUT. „Die Möglichkeiten im Land Bremen für Existenzgründungen aus dem Hochschulbereich heraus sind hervorragend“, sagen die Forscher und Gründer übereinstimmend.

Auch die Zusammensetzung des Gründerteams ist typisch für die Studierendenstruktur der Hochschule Bremen. Hier haben sich unterschiedliche Bildungsbiografien zusammengefunden, deren persönliche Kompetenzen sich perfekt ergänzen: ein gelernter Elektriker, ein Abiturient und ein ausländischer Bildungsausländer, der zum Zweck des Masterstudiums nach Bremen kam und nach erfolgreicher Tätigkeit in der lokalen Industrie die Möglichkeit zur kooperativen Promotion nutzte, schaffen hochqualifizierte Arbeitsplätze in Bremen.

Der erfolgreiche Kompetenzmix wird im Nachfolge-Studiengang „Internationaler Studiengang Technische und Angewandte Physik (ISTAP) weitergelebt. „Ich freue mich, dass - ermöglicht durch die Förderung durch die Hochschule und die Senatorin für Bildung und Wissenschaft – die Heterogenität der Studierenden als Chance aufgegriffen und mit neuen Lehrformen von Anfang an begleitet wird. So können zukünftig die individuellen Voraussetzungen unserer Studierenden gerade zu Beginn des Studiums aufgefangen werden“, so ISTAP-Studiengangsleiter Prof. Dr. Thomas Henning, Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Bremen.
Ansprechpartner
Name Telefon E-Mail
Fleischmann, Friedrich, Prof. Dr. Ing. +49 421 5905 3453  senden


veröffentlicht am 2014-05-30 14:29

 

 

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