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"Hochschule Bremen schließt strategische Innovationslücke zur regionalen Wirtschaft"

Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey betont wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung
Sei es ein entsprechender Passus im Vertrag der Großen Koalition, sei es die Veröffentlichung des Stifterverbandes „Wirtschaftsfaktor Hochschule“ vom Sommer 2013 oder die jüngst veröffentlichten Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Weiterentwicklung des Bremer Hochschulsystems: stets wird die struktur- und regionalwirtschaftliche Bedeutung von Hochschulen hervorgehoben. Dass diese Aussage insbesondere auf die praxisorientierten Fachhochschulen - bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, wie sie gelegentlich auch genannt werden - zutrifft, hat die Hochschule Bremen für die eigene Einrichtung anhand aktueller Zahlen eindrucksvoll bestätigt. Die Studie „Die regionalwirtschaftliche Bedeutung der Hochschule Bremen“ (Autor: Dr. Werner Willms, Fakultät Wirtschaftswissenschaften) rechnet vor, dass die staatlichen Zuschüsse an die Hochschule Bremen zahlreiche positive Beschäftigungs- und Steuereffekte für das Land erbringen und der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Bremens zugute kommen. So werden detailliert die vielfältigen Dienst- und Transferleistungen samt deren wirtschaftlichen Auswirkungen beschrieben. Dabei spielen Aspekte wie Arbeitsplatzwirkung, steuerlicher Gewinn des Landes Bremen, Verbleib der Absolventinnen und Absolventen, der aktive Beitrag der Hochschule Bremen zur Wirtschaftsförderung und anderes mehr eine wesentliche Rolle. „Wir können damit zeigen, welche wichtigen regionalökonomischen Impulse wir für das Land liefern. Daneben setzt die Hochschule Bremen auch städtebauliche und gesellschaftliche Akzente“, wie Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey unterstreicht.

Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal der Hochschule Bremen gegenüber Universitäten ist ihre Anwendungs- und Praxisorientierung sowie als Markenzeichen die internationale Kompetenz ihrer Studierenden. „Bremen hat zwar viel für den Strukturwandel unternommen, aber nach 25 Jahren ist eine Kurskorrektur nötig. So fehlen vielfach Schnittstellen und Fachpersonal mit unmittelbarem Bezug zur regionalen Wirtschaft. Hier kommt die Hochschule Bremen ins Spiel, diese strategische Innovationslücke zu schließen“, so Karin Luckey weiter. Zur Erläuterung verweist sie auf die zahlreichen Verbindungen und Kooperationen der Hochschule Bremen mit der regionalen Wirtschaft: „Inhaltlich sind wir ein Abbild unser Wirtschaftsstruktur vor Ort. Mit ihrem Wissens- und Technologietransferpotential kann die Hochschule Bremen dank den sprichwörtlich kurzen Wegen hervorragend mit Unternehmen zusammenarbeiten und Netzwerke aufbauen und pflegen“, erläutert die Hochschul-Rektorin. „Diese Leistung kann kein anderer Hochschultyp in gleicher Weise erbringen.“

Die Dienstleistungen der Hochschule Bremen mit rund 8.700 Studierenden in 66 Bachelor- und Masterstudiengägen umfassen im wesentlichen die akademische Qualifizierung von Fachkräften (ca. 1.600 Absolventinnen und Absolventen pro Jahr) sowie den Forschungs- und Technologietransfer in die Region. Die forschungsbezogenen Drittmittel in Höhe von 7 bis 8 Millionen Euro spiegeln die Forschungsstärke der Hochschule Bremen wider. Und das trotz einer laut „Ausstattungs-, Kosten- und Leistungsvergleich Fachhochschulen 2011“ der Hochschul Informations System GmbH (Ausgabe 8/2013) im Vergleich unterdurchschnittlichen Finanzausstattung. „Die Hochschule Bremen hat ihre Funktion in den vergangenen Jahren trotz systematischer Überlastung und unzureichender Förderung übernommen, um die strategische Innovationslücke zu überwinden“, erklärt Karin Luckey.

Die angesprochene regionalwirtschaftliche Studie weist auch die Bindungswirkung der Hochschule Bremen an das Land und die Region nach. „Nach dem Studium an der Hochschule Bremen verbleiben mehr Absolventinnen und Absolventen im Land Bremen, als es ihrem Anteil an den Studienanfängern entspricht: Bei den Erstsemestern beträgt der Landeskinderanteil 36 Prozent, von den Absolventinnen und Absolventen verbleiben hingegen 45 Prozent im Land Bremen. In Bereichen wie der Luft- und Raumfahrt sind es sogar rund 80 Prozent. Damit leistet die Hochschule Bremen einen erheblichen Beitrag zur Sicherung von Fach- und Führungskräften“, unterstreicht die Rektorin der Hochschule Bremen. „Mein Fazit: Bremen hat in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten einen wichtigen und erfolgreichen Schritt in Richtung Neuorientierung der Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung unternommen. Die Politik ist jetzt aufgefordert, diesen erfolgreichen Weg unter Einbeziehung des praxisorientierten Wissens- und Technologietransfers und der Fachkräftesicherung weiterzugehen”, so Prof. Dr. Karin Luckey abschließend.


Hinweise für Redaktionen:
· Die Studie „Die regionalwirtschaftliche Bedeutung der Hochschule Bremen“ (Autor: Dr. Werner Willms, Fakultät Wirtschaftswissenschaften) ist als Download verfügbar unter:
Eine Zusammenfassung mit grafischen Erläuterungen findet sich unter:
Die Studie des Stifterverbandes „Wirtschaftsfaktor Hochschulen“ finden Sie unter:


veröffentlicht am 10. Februar 2014

 

 

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