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Niedrigzinsen - des einen Freud, des anderen Leid

12. EFA-Symposium ehrenamtlich organisiert von Studierenden der Hochschule Bremen
Die Zinsen sind so niedrig wie noch nie. Nützt das der Wirtschaft oder schadet es? Dem gingen Studierende des Studiengangs European Finance and Accounting (EFA) der Hochschule Bremen anlässlich des 12. EFA-Symposiums auf den Grund.
Für private Sparer sind die niedrigen Zinsen ein Ärgernis. Da die Zinsen niedriger sind als die Inflation, verliert man auf dem Sparbuch derzeit real Geld. Das ist auch ein Problem für Lebensversicherungen, die das Geld ihrer Kunden anlegen. Dies resümierte die Wirtschaftsprofessorin Prof. Dr. Carola Spiecker-Lampe (rechts im Bild) in der von ihr moderierten Podiumsdiskussion. Anderseits fasste sie zusammen, dass ohne die niedrigen Zinsen viele Staaten - vor allem in Südeuropa - ihre Schulden überhaupt nicht zurückzahlen könnten. Auch private Schuldner profitieren von niedrigen Zinsen. Für Unternehmen ist es leichter, Kredite für Investitionen zu bekommen - diese schaffen Arbeitsplätze.

Zehn Studierende hatten zusammen mit dem Leiter des Studiengangs, Prof. Dr. Peter Schmidt, seit dem Frühjahr dieses Symposium geplant, diskutiert, Unterstützer aus der Wirtschaft gewonnen und die Durchführung detailliert vorbereitet. Elf Vorträge, zwei Workshops mit praktischer Umsetzung des Erlernten und eine abschließende Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis bildeten das Programm der Tagung. Schon seit zwölf Jahren führt der Studiengang EFA diese anwendungsbezogene Tagung durch, auf der die Studierenden Vertreterinnen und Vertreter aus Banken/Finanzdienstleistern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, aber auch der Bundesbank hautnah erleben konnten. In Vorträgen wurden aktuelle Aspekte des Finanz- und Rechnungswesen präsentiert und anschließend mit den Referierenden besprochen sowie in praxisbezogenen Workshops mit diesen erarbeitet.

EFA war 1981 der erste internationale Studiengang im Land Bremen, berichtete der Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Prof. Dr. Dietwart Runte, in seinem Grußwort. Seitdem erwerben Studierende am Ende ihres Studiums, innerhalb dessen sie ein Jahr im Ausland verbringen, zwei Studienabschlüsse („Double Degree“), vor allem aber aktuelle anwendungsbezogene Kenntnisse der Kernfächer. So haben die meisten EFA-Studierenden bereits vor Abschluss ihres Studiums einen Arbeitsvertrag in der Tasche.

Studiengangsleiter Prof. Dr. Peter Schmidt stellte heraus, dass die breite Unterstützung der Veranstaltung durch die Wirtschaft die Praxisorientierung des Studiengangs EFA eindrucksvoll belegt. Unterstützt wurde das Symposium neben der Sparkasse Bremen, der Bremer Landesbank, UBS und KBC Bank von der Deutschen Bundesbank, den Wirtschaftsprüfungsgesellschaften: Deloitte & Touche, Ernst & Young und PWC sowie den Finanzdienstleistern ASI, RSM Hansaberatung und tecis und der Wolfgang-Ritter-Stiftung.
Ansprechpartner
Name Telefon E-Mail
Schmidt, Peter, Prof. Dr. +49 421 5905 4691  senden


veröffentlicht am 25. November 2013

 

 

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