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Vorschläge für 1.000 Wohnungen in Gröpelingen von Architektur-Studierenden

Laut einer vom Land Bremen beauftragten GEWOS-Studie fehlen im Städtestaat rund 14.000 Wohnungen, die bis 2020 fertiggestellt sein müssten. Für einen Teil davon, genauer: 1.029 Wohneinheiten, haben Architektur-Studierende der Hochschule Bremen (School of Architecture Bremen) Lösungsansätze entwickelt, wie das Wohnraumförderungsprogramm des Bremer Senats in Höhe von 40 Millionen Euro umgesetzt werden kann. Diese Vorschläge liegen jetzt als zweite Ausgabe des Magazins „theorie+entwerfen“ (Ausgabe 3/4) vor, das die Fachrichtung Architektur im Nachgang einer Ausstellung unter dem Titel „1.029 von 14.000“ unter Anspielung auf die Ausgangskonstellation herausgegeben hat. Anhand von sieben Quartierskonzepten für den Bremer Stadtteil Gröpelingen und 25 darauf aufbauenden programmatischen Entwürfen wird aufgezeigt, wie die Zukunft dieses Stadtteils mit neuem Wohnungsbau positiv gestaltet werden kann. So wurden vom Migrationshäuschen über ein Bildungsdorf bis hin zur Neuinterpretation der Bauhütte als Ansatz eines neuen Sozialen Wohnungsbaus 1.029 Wohnungen entworfen.

Das Magazin bietet auch Hintergrundinformationen zu dem Wohnungsmangel, der aktuell nicht nur Bremen plagt, sondern auch viele andere deutsche Großstädte. Gründe dafür sind unter anderem die Zunahme der Singlehaushalte, die Ausdifferenzierung der Gesellschaft in Milieu- und Lebensstilgruppen oder der Einfluss der anhaltenden europäischen Finanzkrise auf Mieten und Immobilienpreise.

Das Magazin „theorie+entwerfen“, Ausgabe 3/4, kann ab sofort bei der Hochschule Bremen, Fakultät Architektur, Bau und Umwelt, School of Architecture, Neustadtswall 30, 28199 Bremen, 0421-5905 2200, bestellt werden.
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veröffentlicht am 05. Juni 2013

 

 

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