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u-institut begleitet Kompetenzzentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft

Das Bremer u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln übernimmt die fachliche Begleitung des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für zwei Jahre. „Wir wollen die Arbeit des Kompetenzzentrums und seiner Ansprechpartner verstetigen und gemeinsam auf neue Entwicklungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft reagieren“, sagt der Geschäftsführer des u-instituts, Christoph Backes. Geschäftsführerin Sylvia Hustedt: „Die Branche hat sich bekanntlich zu einem beachtenswerten Wirtschaftsfeld entwickelt – jetzt sind Kompetenzen in Spezialthemen gefragt, beispielsweise im Coworking, im Crowdfunding und in der Entwicklung von Berater-Curricula.“ Hervorgetreten sind die Experten des Instituts an der Hochschule Bremen bereits mit Studien und Projekten für die Bundesregierung, mehrere Länder und Kommunen, etwa für die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ oder die Stadt Aachen.

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes ist ein wichtiger Teil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung; es wurde 2009 beim RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft eingerichtet. Ein Team mit Sitz in Eschborn und acht regionale Ansprechpartner professionalisieren Unternehmer, Selbständige und Freiberufler der Branche und vernetzen die Akteure. Die Kultur- und Kreativwirtschaft soll dadurch gefestigt und für die Gesellschaft sichtbar werden. Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft wurde bereits 2007 vom Bundeswirtschaftsministerium und dem Beauftragten für Kultur und Medien gestartet. Gemeinsam wollen sie die Wettbewerbsfähigkeit der Branche stärken und Arbeitsplätze schaffen; außerdem sollen die Erwerbschancen kleiner Kulturbetriebe sowie freischaffender Künstler verbessert werden.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland umfasst 244 Tsd. Unternehmen, beschäftigt knapp eine Mio. Erwerbstätige und erzielt einen Umsatz von 143 Mrd. Euro (vorläufige Kennzahlen für 2011, Quelle: BMWi 2012). Auf die Gesamtwirtschaft bezogen, bedeutet dies einen Anteil von 7,5 % der Unternehmen, 3,1 % der Erwerbstätigen und einen Umsatzanteil von 2,6 %. Die Bruttowertschöpfung liegt bei 63 Mrd. Euro. Die Branche gilt als Vorreiterin für kreatives Unternehmertum und als Wegweiser hin zu einer Ökonomie, in der Wissen die wichtigste Ressource ist.


Ansprechpartner:
Christoph Backes, u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln, Tel. 0421.69 10 78 80, backes@u-institut.com

Presseanfragen:
Florian Samietz, u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln, Tel. 0421.69 66 75 55, samietz@u-institut.com


veröffentlicht am 07. März 2013

 

 

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